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"Der Olympic Parc wurde auf Sumpf gebaut"

Die Olympischen Spiele laufen reibungslos. Doch zu welchem Preis? Im Gespräch mit "Jung & Naiv" erklärt Blogger Jens Weinreich, warum das IOC Korruption, Menschenrechte und Jahreszeiten ignoriert.

  Jens Weinreich erklärt auf seinem Blog und für "Jung & Naiv" die engen Verbindungen zwischen Sport und Politik

Jens Weinreich erklärt auf seinem Blog und für "Jung & Naiv" die engen Verbindungen zwischen Sport und Politik

Selten wurde vor den Olympischen Spielen so wenig über das Sportliche geredet wie bei den derzeit laufenden Winterspielen im russischen Sotschi. Die Berichterstattung über die politischen und gesellschaftlichen Probleme des Landes, die Bau- und Umweltsünden in der Austragungsregion und die horrenden Kosten prägen das Bild der Spiele. Und das ist auch gut so, sagt Blogger Jens Weinreich. Seit Jahren schreibt er über die Zusammenhänge zwischen Sport und Politik, was ihm mehrere Medienpreise einbrachte und ihn zur "Persona non grata" der Fifa machte.

Nach der Eröffnungsfeier in Sotschi ist ein Großteil der Kritik verstummt, der Sport steht im Vordergrund. Die Wettkämpfe laufen reibungslos, abgesehen von fehlenden Türklinken und Glühbirnen haben die Reporter bislang überwiegend positiv von den Winterspielen in den russischen Subtropen berichtet. Mit Tilo Jung sprach Jens Weinreich bei "Jung & Naiv" (hier können Sie das Videointerview sehen) über Winterspiele im Allgemeinen, die Putin-Spiele im Besonderen und das Selbstverständnis des Internationalen Olympischen Komittees.

Jens, du bist ein Sport-Enthusiast, liebst die Spiele und das System?

Absolut. Winter-Olympia, da gab's schon ein paar große Momente. Ich habe mal bei minus 30 Grad in Lillehammer an der Schanze gestanden, als Jens Weißflog gewonnen hat. Das muss vor deiner Geburt gewesen sein.

Jens Weißflog? Den kenne ich aber auch noch.

Ja? Ein Ostdeutscher.

Lillehammer war aber in den Neunzigern, oder nicht?

1994 - und gelten immer noch als die Vorzeigespiele, als DAS Wintermärchen der Winterspiele.

Wie hat sich das mit den Winter- und Sommerspielen bis zur heutigen Zeit entwickelt?

Ein Jahrhundert lang fanden Sommer- und Winterspiele in einem Jahr statt. Erst ab 1924/1928 gibt es den Vier-Jahres-Rhythmus. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat irgendwann in den 80er Jahren entschieden, die Tore für die Kommerzialisierung bei Olympia zu öffnen. Olympia galt vorher immer als "rein" vom bösen Kommerz. Aber dann hat man begriffen: 'Wir brauchen die Knete, wir brauchen Sponsoren, wir brauchen Fernsehen. Irgendwie ist es aber blöd, wenn wir nur alle vier Jahre Olympia haben, dann haben wir das immer im selben Jahr. Wir müssen das besser verteilen. Bis 1992 gab es das immer im selben Jahr.' Daher hat man mit Lillehammer einen break gemacht und gesagt: 'Wir machen jetzt immer im Wechsel: Winter, Sommer. 1994 Winter, 1996 Sommer Atlanta, 1998 Winter.' Und seitdem findet es so statt.

Was meinst du mit Kommerzialisierung, wofür hat man "Tore geöffnet"?

Die Entscheidung traf das IOC zu Zeiten, als wir noch die Blöcke hatten: Ost und West, Sowjetunion, DDR gegen USA. Das waren die drei Weltsportmächte in den 80er Jahren. Da führte man auch einen ideologischen Kampf in der "olympischen Bewegung", wie die das nennen. Das eine, das sind Coubertins Enkel, als Amateure in der Ausübung des Sportes, schon professionals, aber nicht im Sinne des Geldverdienens. Denn davon sollten sie "rein" sein. Es gab sogar mal Medaillengewinner wie Karl Schranz, die wurden disqualifiziert wegen Werbung. Da hat der Westen immer argumentiert: "Aber Scheiße, diese Staatsamateure dort im Osten ..." – damit meinten sie die Sowjetunion, DDR und noch ein paar andere Ostblockstaaten – "die haben einen Vorteil. Denn bei denen sind die Athleten irgendwie so abgesichert." Das war ein richtiger Glaubenskampf bei Olympia. Das änderte sich ab 1981. Da hat man gesagt: Okay, passt mal auf, das muss jetzt anders werden, sonst werden wir nicht überleben. Es hatte ein paar finanzielle Desaster für das IOC gegeben. Ab dann hat das IOC Partner gefunden, indem es ein Sponsorenprogramm aufstellte und Fernsehrechte für gutes Geld verkaufte.

"Gutes Geld" heißt?

NBC hat für die amerikanischen Rechte in den letzten zwanzig Jahren ungefähr zehn Milliarden Dollar gezahlt.

Dafür, dass die das ausstrahlen dürfen?

Ja. Dem IOC gehören die Olympischen Spiele. Es nimmt etwa 1,2 Milliarden Dollar im Jahr ein. Das sind die Größenordnungen.

Ist das IOC ein Unternehmen?

Das IOC ist eigentlich ein Unternehmen, aber natürlich wie andere Sportverbände als ein Verein organisiert nach Schweizer Recht. Wie jeder x-beliebige Hasenzüchterverein oder die Pilzfreunde Thurgau oder irgendwie so ein Sportclub. Es ist ein Verein, angeblich nicht profitorientiert. Guckt man in die Bilanzen, reden sie aber auch von der IOC-Company. Die haben auch ein paar Firmen. Kern des IOC ist die sogenannte Olympic Foundation. Die hat derzeit Rücklagen von 904 Millionen Dollar, was historisch gesehen auch wichtig ist, weil das IOC vor vielen Jahren durch manche Krisen lavieren musste. Da sind sogar auch mal Olympische Spiele ausgefallen, während des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Ganz tief in der DNA alter IOC-Mitglieder und in der Diskussion um Olympia ist beim IOC drin: Was passiert, wenn die Spiele mal durch einen Krieg oder einen Terrorakt ausfallen? Mittlerweile sind sie längst soweit, dass sie sich theoretisch sogar zwei Ausfälle leisten könnten.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Warum Winterspiele auch in den Subtropen stattfinden können und Putin geloben musste, dass keine Staus die Spiele stören.

So, da sind wir gleich beim Thema. Wo finden die Winterspiele jetzt statt?

In der einzigen subtropischen Region im größten Land der Welt. Da, wo in Russland Palmen wachsen. Da finden die Olympischen Winterspiele statt. Da liegt eine gewisse Logik drin, oder?

Warum machen die keine Sommerspiele da?

Weil sie sich für Winter beworben haben.

Aber wie kannst du denn Winterspiele in einer Sommerregion machen?

Man hätte in Russland natürlich viel bessere Orte finden können, zum Beispiel in Sibirien. Da musst Du nicht wie in Sotschi den Schnee rankarren.

In Sotschi wird Schnee herangekarrt?

Auch das, ja. Aber das wird überall gemacht im Wintersport. Davon können die in den Alpenräumen auch ein Lied singen.

Die Natur wurde aber bestimmt nicht beschädigt?

Alles bestens. In Sotschi gab es nichts. Es war eine unberührte Region. Der Weg vom Schwarzen Meer hoch nach Krasnaya Polyana, da sind jetzt die Ski-Ressorts, das waren quasi unberührte Regionen. Ich war das letzte Mal 2012 da. Da war eine Eisenbahn, eine Autotrasse hoch, eine Autobahn. Da war vorher gar nichts. Da wurde der Fluss teilweise umgeleitet. Es gab Umweltschäden dort. Da sind für Olympia Berge verschoben worden, genau das, was eigentlich nicht passieren sollte.

Warum machen die das?

Jetzt sind wir genau an dem Punkt. Die machen das deshalb, weil Putin sich das in den Kopf gesetzt hat. Vorhin haben wir darüber geredet, dass es der einzige warme Ort ist, ...

Das hat Wladimir Putin entschieden? Hat Putin entschieden, dass die Spiele da stattfinden?

Putin hat gerade in einer Dokumentation nochmal gesagt, dass es ihm wichtig ist zu zeigen: 'Hey, ich bin der wichtigste Mann. Ich bin der Boss – nicht nur von Russland, sondern ich bin der geilste Typ der Welt.' Was man ja auch an den Fotos sieht und den Bildern, die er immer so von sich herausgibt.

Sexy!

Der ist total sexy, ja.

Da können wir nicht mithalten.

Ne, absolut nicht. Aber jetzt sei vorsichtig: Ist irgendwo ein FSB-Mann in der Nähe oder irgendein russischer Polizist? Wenn wir so in Sotschi reden würden, wäre das wahrscheinlich schon ein Straftatbestand der homosexuellen Propaganda. Sei vorsichtig. Aber wenn ich das eine nochmal zu Ende führen könnte … Putin hat gesagt 'Ich will das hier haben, verdammt. Ich bin gern in Sotschi, ich habe da eine Residenz. Die kann übrigens auch noch weiter ausgebaut werden.' Wurde dann auch.

Hat Putin dann auch gewusst, dass das ein sicherer Ort ist? Wenn du "schöner" Ort sagst, dann meinst du wahrscheinlich frei von irgendwelchen Gefahren.

Es ist tausende Kilometer weg von irgendwelchen Dagestans. Es ist eine der sichersten Regionen der Welt. Und Putin hat das angeordnet und ist im Juli 2007 nach Guatemala zum IOC gefahren. Da hat er eine Rede gehalten, ganz nett. Englisch, Französisch, ein bisschen Russisch.

Deutsch kann er auch.

Deutsch kann er auch. Dem IOC hat er gesagt, was immer wichtig ist: 'Übrigens, ich verspreche Ihnen: No traffic jams.'

Warum ist das wichtig?

Es ist wichtig, weil du gerade in Großstädten selbst für diese Blaulicht-begleiteten und Security-begleiteten IOC-Leute hin und wieder mal im Stau stehst. Und da hat Putin sozusagen selbst alles am Reißbrett geplant, im Süden von Sotschi zum Beispiel einen Olympic Park. Für den wurden ein paar tausend Menschen evakuiert. Die mussten raus und haben ihre Behausungen verloren.

Die wurden rausgeschmissen, weil für Olympia gebaut wurde?

Rausgeschmissen. Und er hat dort in einen Sumpf einen Olympic Park gebaut. Dazwischen gibt es in der Tat nichts, also auch keinen normalen Verkehr, weil man da ja nur reinkommt mit Akkreditierung. Deswegen hat er damals auch nicht gelogen, als er gesagt hat: 'No traffic jam.'

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Warum für Olympia alles neu gebaut werden musste, welche Freunde Putins an den Spielen verdienen und warum Ringen gegen Terroristen hilft.

Wie viele Sportarten gibt es bei den Winter-Spielen?

Sieben - organisiert von sieben Weltverbänden, Ski gliedert sich dann noch in Alpin und nordischen Skisport und Freestyle und so weiter

Die Russen mussten für jeden Wettbewerb alles bauen?

Alles. Ja, alles.

Das heißt, die haben ein Eishockeystadion gebaut, ...

Die haben unten das Eishockeystadion gebaut, eine Skisprungschanze, die Eislaufhalle für Eiskunstlaufen und eine Halle fürs Speed-Skating. Also da, wo Claudia Pechstein noch im nächsten Jahrtausend ihre Runden drehen wird ... Für Eisschnelllaufen! Die mussten natürlich zwei Schanzen bauen, eine Groß- und eine Kleinschanze. Die mussten eine kombinierte Bob- und Rennschlittenbahn bauen. Die mussten alles bauen. Dafür mussten die ein paar Wälder abholzen, damit sie auch alpine Strecken bauen konnten.

Also ist es gar nicht so billig geworden, das ganze Ding ...?

Das ist nicht ganz billig. Daher gibt man sich im IOC große Mühe, das zu relativieren. Putin selbst hat das neulich. Er hat da einen Haufen Journalisten eingeladen, ausgewählte Journalisten.

Dich auch?

Ich war nicht dabei. Und er hat gesagt: "Man muss schon mal genau hingucken. Was da immer in den Medien – und gerade in den westlichen Medien – von 50 Milliarden erzählt wird ... Das ist natürlich alles Schwachsinn, die Zahlen sind geringer." Sind sie aber nicht.

Gibt's Korruption in Russland?

Ich habe selber mal eine Geschichte gemacht und mit einem Bauunternehmer geredet, der hat dort keine Milliardenverträge, aber rund um Sotschi Aufträge gehabt. Waleri Morosow heißt der. Der hat irgendwann die Schnauze voll gehabt und gesagt, er will nicht mehr. Er hatte damals bis zu 20 Prozent Korruptionsmarge bezahlt. Bei allen Verträgen. An Staatsbedienstete und an Bedienstete in Sotschi.

Die zwanzig Prozent gehen an wen?

Die gehen an diejenigen, die die Aufträge vergeben oder dafür zuarbeiten. Ein Vertrag wird kopiert und dann wird er unterschrieben und irgendjemand bringt die Kopie zu dem, der unterschreibt. Und der kriegt Prozente.

Die haben doch einen Job, oder nicht?

Das reicht offenbar nicht. Das ist aber nur die "kleine Korruption". Das sind die Otto-Normalverbraucher, die in irgendwelchen Büros oder auch in Ministerien sitzen. Bei Sotschi aber reden wir auch über institutionelle Korruption. Da reden wir über die Oligarchen, über Putins Leute, aus seinem inner circle, aus der Zeit, als er noch ein junger aufstrebender Politiker war, als er beim KGB aufgehört hatte und dann in St. Petersburg in die politische Laufbahn ging.

Da hat er etliche Freunde gehabt, mit denen er an einem See in St. Petersburg eine sogenannte Kooperative gegründet hat. Die haben da zusammen gelebt und viele Mitglieder aus dieser sogenannten Ozero-Kooperative sind heute Oligarchen, also Milliardäre.

Putins Freundeskreis?

Ja, bis heute. Das ist die große Art der Korruption. Ich nenne nur ein Beispiel: einer von Putins Jugendfreunden sogar, aus St. Petersburg. Da gab es die Brüder Boris und Arkady Rotenberg. Arkady Rotenberg ist Judo-Kumpel von Wladimir Putin. Bis heute hat Rotenberg nicht nur Sportfunktionen übernommen, sondern hat mit seinen Firmen in Sotschi Aufträge im Wert von sieben Milliarden Dollar bekommen und wird dort auch Aufträge kriegen rund um die Fußball-WM in Russland.

Wie sieht's jetzt in Sotschi aus, ist das so ein fröhlicher Ort, kann da jeder hinfahren. Könnten wir da hinfahren und vorbei gucken?

Weiß ich nicht. Es gibt fünfzigtausend oder mehr Olympia-Akkreditierte. Es gibt außerdem freiwillige Helfer, normale Besucher, Angestellte des Organisationskomitees, …

Ein, zwei Polizisten?

Ein, zwei Polizisten. Das allein werden schon ein paar Zehntausend sein. Bei Winterspielen geht man immer so von 100.000 aus. In Russland denke ich, dass es noch mehr sind.

Können normale Russen da auch hinfahren und vorbeischauen?

Die gemeinen Russen, ich meine die Oligarchen, fliegen sogar mit dem Helikopter. Der normale Russe kann da auch hin.

Manch einer hat sogar etwas davon. Ich kenne Leute in Sotschi, die freuen sich, dass sie dank der Spiele fließend Wasser bekommen haben. Wir müssen nicht immer über das ganz große Verbrechen reden, sondern auch so etwas gibt's.

Ist doch schön: 50 Milliarden – da haben dann 500 Leute wenigstens fließend Wasser.

Ja, das kann durchaus sein.

Das findest du schlimm?

Ich finde das überhaupt nicht schlimm. Du willst mir das unterstellen.

Nö, nö. Warum gibt's da so viele Polizisten oder Sicherheitskräfte? Es sind doch Freundschaftsspiele...?

Ja, guck dir die Lage an: Sotschi liegt nahe an der Kaukasusregion.

Was ist das?

Kaukasus, das ist ein Gebirge und da gibt es einen Haufen Separatisten-Bewegungen ...

Was ist das?

Politische Bewegungen von Leuten, die sich von Russland abspalten wollen. Wir haben … so ein paar verstreute Mudjahedidin, ein paar verstreute Ajatollahs, die da mitspielen. In Dagestan zum Beispiel. Putin bezeichnet die alle als Terroristen. Was hat er da neulich für Worte benutzt? 'Die muss man ausrotten und wir werden da sauber machen' und so etwas. Das meint er ganz ernst. Und setzt es auch um.

Im Übrigen, was immer ein bisschen zu kurz kommt: Es ist sogar so, dass Putin das wirklich so meint. Sport ist für ihn so eine Art tool, nicht nur um Oligarchen mit super Geschäften zu bedienen, sondern auch um dem russischen Sport etwas hinzustellen, Sportstätten, die sie noch nicht hatten. Sport ist für ihn ein ideologisches Werkzeug. Ein Berater Putins hat mir das am Beispiel des olympischen Ringsports mal erklärt. Das ist zwar eine Sommer-Sportart, aber egal, er sagte, ein halbes Jahr lief Ringen Gefahr, aus dem Programm der Olympischen Spiele zu verschwinden. Weil das IOC gesagt hat: Das braucht keine Sau, das ist schlecht vermarktet, im Fernsehen guckt das kaum jemand an.

Aber es ist eine antike Sportart.

Es ist eine antike Sportart. In Russland und in der Nord-Kaukasusregion gibt es hunderte Ringerschulen, ein Überbleibsel aus Sowjet-Zeiten. Die glauben wirklich daran– ich zitiere quasi wörtlich: 'Wenn wir die Kids zu Ringern machen, wenn wir die in die Ringerschulen schicken, dann werden sie keine Terroristen.'

Sport statt Terrorismus?

Ja, das ist die Doktrin.

Lesen Sie im morgen erscheinenden zweiten Teil des Gesprächs, warum der IOC-Präsident Thomas Bach auf Bundespräsident Joachim Gauck sauer ist und die Meinungsfreiheit für Sportler bei Olympia nicht gilt.

Interview: Tilo Jung
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