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Bitte nicht in den olympischen Toiletten angeln!

Neues von den olympischen Toiletten aus Sotschi: Nachdem bereits fehlende Trennwände für Aufsehen sorgten, kursiert nun ein Verbotsschild mit reichlich skurrilen Toilettenregeln.

Die olympischen Spiele in Sotschi haben noch nicht begonnen, doch eine Einrichtung erreicht jetzt schon Kultstatus. Nein, es handelt sich nicht um eine der Wettkampfstätten, in denen in den kommenden Wochen Helden geboren werden. Es geht um die olympischen Toiletten. Nachdem bereits die fehlende Privatsphäre in einigen sanitären Lokalitäten für Aufsehen sorgte, ist nun ein skurriles Verbotsschild aufgetaucht.

Der kanadische Snowboarder Sebastien Toutant twitterte am Wochenende von einem stillen Örtchen in Sotschi das Foto eines Piktogramms, auf dem detailliert dargelegt ist, was auf der Toilette erlaubt ist und was nicht. Untersagt ist demnach nicht nur das Pinkeln im Stehen, sondern auch das Übergeben in die Schüssel sowie das akrobatische Verrichten des Geschäfts in der klassischen Skispringerhocke.

Etwas ratlos lässt einen die unterste Bilderreihe zurück. Wer zum Teufel kommt auf die Idee, in der Toilette eine Angel auszupacken? Vor allem, da es ja offensichtlich verboten ist, vorher ein paar Fische in die Schüssel zu werfen, wie das letzte Bild nahe legt. Oder handelt es sich bei dem dargestellten Gegenstand um eine (Doping-)Spritze? Und was soll die irre unbequem aussehende Verrenkungspose?

Die beste Vorsichtsmaßnahme gegen derlei Unsinn haben die Russen in weiser Voraussicht bereits entwickelt: Gruppentoiletten ohne Trennwände. Sie dürften das heimliche Angeln auf dem WC deutlich erschweren.

Daniel Bakir

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