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Höfl-Riesch fliegt zur Goldmedaille

Maria Höfl-Riesch hat bei der alpinen Ski-WM dank einer tollen Aufholjagd die Goldmedaille in der Super-Kombination gewonnen. Für die Deutsche ist es der zweite Weltmeistertitel.

  Ließ der Konkurrenz im entscheidenden Slalomlauf keine Chance: Maria Höfl-Riesch

Ließ der Konkurrenz im entscheidenden Slalomlauf keine Chance: Maria Höfl-Riesch

Weltmeisterin Maria Höfl-Riesch riss erleichtert die Arme in die Höhe, die Familie jubelte auf der Tribüne - die deutschen Alpinen haben bei der Ski-WM in Schladming die erste Medaille gefeiert. In der Super-Kombination aus Abfahrt und Slalom war die deutsche Ausnahmesportlerin wie auch bei Olympia 2010 zu stark für die internationale Konkurrenz. Gleich im Zielraum umarmte sie sich mit Silbermedaillengewinnerin Tina Maze (Slowenien). Bronze ging an Nicole Hosp - sie holte die erste Plakette für Gastgeber Österreich.

"Gold. Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn", frohlockte Höfl-Riesch, bei der die Anspannung erst nach und nach abfiel. "Dass ich die Tina Maze hier schlagen kann, vor allem mit der Abfahrt, hätte ich wirklich nicht gedacht."

Höfl-Riesch ist da, als die Konkurrenz patzt

Im Ziel jubelte Höfl-Riesch nach ihrem Lauf bei schlechter werdenden Lichtverhältnissen zunächst verhalten, als sie an die Spitze des Klassements vor drei Österreicherinnen gefahren war. So groß die Freude bei den Verantwortlichen des Deutschen Skiverbandes auch war, erst kam noch das bange Warten. Denn beim Nervenkrimi in der Steiermark mit geringen Abständen standen noch vier Skirennfahrerinnen am Start des Flutlicht-Torlaufs. Als dann Lara Gut (Schweiz) ausschied und Elisabeth Görgl (Österreich) zurückfiel, hatte Höfl-Riesch die Medaille sicher.

Anne Fenninger (Österreich) schied danach als eine der Spitzenfahrerinnen der Schussfahrt aus, Maze kam nicht an die Zeit von Höfl-Riesch heran - Gold war perfekt. Alle drei gehören bei der Abfahrt am Samstag zu den Goldkandidatinnen.

"So eine Skifahrerin darf man nie abschreiben"

Nach dem Slalom-Titel bei der WM 2009, Doppel-Gold bei Olympia 2010 sowie zwei dritten Plätzen bei den Heim-Weltmeisterschaften 2011 war es die insgesamt sechste Medaille von Höfl-Riesch bei einem Großereignis. Und wieder einmal bewies sie ihre viel gerühmten und oft gezeigten Stehauf-Qualitäten. Denn nach einem Winter mit bislang nur zwei Weltcup-Podestplätzen und einem enttäuschenden Kurz-Auftritt im Super-G schlug die einmalige Gesamtweltcupsiegerin auch in Schladming beim ersten WM-Sonnenschein eindrucksvoll zurück.

"So eine Skifahrerin darf man nie abschreiben", hatte Alpin-Direktor Wolfgang Maier schon vorher betont und Höfl-Riesch zugetraut, "die Dinge noch während der WM in die richtige Richtung zu bringen". Veronique Hronek, die im Super-G bis zu ihrem Aus mit starker Zwischenzeit ihr Können hatte aufblitzen lassen, verbuchte ein erfreuliches Top-20-Ergebnis bei ihrer ersten WM. "Ich habe einen kleinen Fehler gehabt. Bis dahin war es okay", befand die 21-Jährige.

Weitere Medaillenchancen bei dieser WM

Dagegen jubelte Höfl-Riesch bei ihren schon fünften Weltmeisterschaften. "Ich bin unendlich glücklich", sagte die Partenkirchenerin. "Mit Gold habe ich meine Ziele schon erreicht." Doch weitere Medaillenchancen folgen: In Abfahrt, Team-Wettbewerb und Slalom.

Den Grundstein für den Titel hatte Höfl-Riesch in der Abfahrt gelegt, in der sie lange klar in Führung lag. "Mit der Fahrt in meinem oberen Teil bin ich sehr zufrieden", sagte die 28-Jährige, die einen Rückstand von 0,20 Sekunden auf das Führungsduo Fenninger/Maze hatte. "Im unteren Teil habe ich die Einfahrt nicht wirklich gut erwischt und dort einige Zehntel verloren." Danach hatte sie sich blitzschnell zum Stangentraining verabschiedet, denn zuletzt hatte sie nur "wenig Slalom" trainiert.

DPA/DPA

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