Ans Aufhören denkt sie nicht: Die deutsche Olympia-Teilnehmerin Nadja Drygalla will ihre Karriere fortsetzen. Sie will dort anknüpfen, wo sie aufgehört hat.
Das Video im Wortlaut: Ans Aufhören denkt sie nicht. Die umstrittene deutsche Olympia-Teilnehmerin Nadja Drygalla will ihre Karriere fortsetzen. Mehr...
Die 23-Jährige, hier aus dem Achter aussteigend zu sehen, sucht den Kontakt zum Deutschen Ruderverband. Sie wolle dort anknüpfen, wo sie aufgehört habe, sagte der Sportrechtler, der sie seit ihrer Rückkehr vertritt. Drygalla hatte das olympische Dorf verlassen, nachdem ihre Beziehung zu einem früheren NPD-Direktkandidaten bekannt geworden war. Sie hatte sich jedoch von entsprechendem Gedankengut distanziert. In der Politik wird nun über klare Regeln für Olympia-Nominierungen diskutiert. Das Bundesinnenministerium will die Einführung eines „Demokratiebekenntnisses“ prüfen. Schließen
Ihre Abreise von Olympia sorgte für Wirbel. Kurzzeitig geriet Nadja Drygalla unter Neonazi-Verdacht. Mühsam gelang es ihr, sich zu rehabilitieren. Jetzt hat die Ruderin eine neue Perspektive.
Ruderin äußert sich im stern Drygalla wäre gerne Polizistin gebliebenWegen ihrer Beziehung zu einem Rechtsradikalen hat Ruderin Nadja Drygalla Olympia vorzeitig verlassen. Seitdem debattiert das Land. Nun spricht sie im stern über Gefühle, Loyalitäten und Druck.
Nach Skandal bei Olympia Drygalla hofft auf BundeswehrförderungDarf die umstrittene Ruderin Nadja Drygalla in das Förderprogramm der Bundeswehr? Laut Ruderverband spricht nichts dagegen. Die 23-Jährige habe kein rechtsextremes Gedankengut weitergegeben.
Verdacht wegen schwerem Landfriedensbruch Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Drygalla-FreundDie Affäre um den Freund der Olympia-Ruderin Nadja Drygalla geht weiter. Die Staatsanwaltschaft Rostock hat Michael Fischer im Visier. Er könnte sich des Landfriedensbruch schuldig gemacht haben.
EXIT-Aktivist Bernd Wagner "Fischers Ausstieg hat gerade erst begonnen"Michael Fischer ist der Grund, warum Nadja Drygalla aus London abgereist ist. Er will aus der rechten Szene ausgestiegen sein. Im Interview mit stern.de zweifelt Nazi-Kenner Bernd Wagner daran.
Debatte um Rechtsextremismus Spitzensportler sollen sich künftig zur Demokratie bekennenDas Bundesinnenministerium möchte Leistungssportler nur noch fördern, wenn sie ein "Demokratiebekenntnis" abgeben. Mit der Debatte um Ruderin Nadja Drygalla habe das Vorhaben jedoch nichts zu tun.