Herbe Enttäuschung trifft auf Rekord-Triumph: Die Briten hofften im Wimbledon-Finale auf einen historischen Sieg ihres Landsmanns Andy Murray. Doch der hatte keine Chance gegen einen aufdrehenden Roger Federer.
Ein Mann und sein Pokal: Zum siebten Mal hat Roger Federer die Wimbledon-Trophäe in der Hand. Gerade erst hat der Schweizer den britischen Hoffnungsträger Andy Murray mit 4:6, 7:5, 6:3, 6:4 niedergerungen - nun lässt er sich feiern. Federer hat mit seinem siebten Triumph auf dem heiligen Rasen in London nun Rekordsieger Pete Sampras eingeholt und seinen Platz auf dem Tennis-Thron zurückerobert, den er im Mai 2010 abgegeben hatte.
Die Briten hatten auf den ersten heimischen Champion seit Fred Perry 1936 gehofft, doch Murray, der erste britische Finalist seit 1938, konnte den Erwartungen seiner Landsleute nicht gerecht werden.