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Gericht spricht Schwenker und Serdarusic frei

Im Zweifel für die Angeklagten: Im Prozess um den Champions-League-Sieg 2007 des THW Kiel hat das Gericht Ex-Manager Schwenker und den früheren Trainer Serdarusic freigesprochen - obwohl es nicht von ihrer Unschuld überzeugt ist.

  Können sich freuen: Uwe Schwenker (l.) und sein Anwalt Gereon Wolters im Gerichtssaal des Kieler Landgerichts

Können sich freuen: Uwe Schwenker (l.) und sein Anwalt Gereon Wolters im Gerichtssaal des Kieler Landgerichts

Das Kieler Landgericht hat die früheren Verantwortlichen des THW Kiel, Uwe Schwenker und Zvonimir Serdarusic, vom Vorwurf der Bestechung, der Untreue und des Betrugs freigesprochen. Die 5. Große Strafkammer sah es nicht als erwiesen an, dass der frühere Geschäftsführer wie auch der einstige Trainer des Handball-Rekordmeisters das Rückspiel im Champions-League-Finale 2007 gegen den Nordrivalen SG Flensburg-Handewitt durch Schiedsrichterbestechung manipuliert haben sollen. Das hatte die Staatsanwaltschaft dem Duo vorgeworfen. Die Verteidiger hatten Freispruch gefordert.

"Die Kammer ist nicht von der Schuld der Angeklagten überzeugt, allerdings ist sie auch nicht von der Unschuld überzeugt", betonte der Vorsitzende Richter Matthias Wardeck, der das Urteil gemeinsam mit zwei weiteren Richtern und zwei Schöffen fällte. Klar sei aber: Das Champions-League-Finale habe nach glaubwürdigem Expertenurteil unter "sportlich korrekten Bedingungen" stattgefunden und sei "nicht manipuliert worden". Es sei ein reiner Indizienprozess gewesen, sagte Wardeck.

Keine Ansprüche an Schwenker und Serdarusic

Auch der Verdacht des Betruges sowie der Untreue durch Schwenker und der Beihilfe durch Serdarusic im Umgang mit Vereinsvermögen sei nicht bewiesen worden, erklärte der Richter. Damit gebe es keine Ansprüche an die beiden. Damit gebe es keine Ansprüche an die beiden.

Die Staatsanwaltschaft sprach von einem "gut begründeten Urteil" und will erst nach Sichtung der Niederschrift überlegen, ob sie Revision einlegen wird. Das Gerichtsverfahren mit 19 Prozesstagen dauerte mehr als vier Monate, in denen 17 Zeugen befragt wurden.

mad/DPA/DPA
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