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Neuner triumphiert ein letztes Mal

Ein letzter sportlicher Titel zum Abschied: Im vorletzten Rennen ihrer Karriere hat sich Magdalena Neuner zum dritten Mal den Biathlon-Gesamtweltcup gesichert.

  Magdalena Neuner reichte ein vierter Platz zum Erfolg

Magdalena Neuner reichte ein vierter Platz zum Erfolg

Magdalena Neuner hat ihr letztes großes Karriereziel erreicht, am Sonntag ist dann endgültig alles vorbei. Im vorletzten Rennen ihrer Laufbahn als Biathletin gewann die Rekordweltmeisterin zum dritten Mal den Gesamtweltcup. Einen Tag nach ihrem achten Erfolg im zehnten Sprintrennen der Saison, ihrem 34. Weltcup-Sieg, beendete sie am Samstag das Verfolgungsrennen beim Weltcup-Finale in Chanty-Mansijsk als Vierte - das reichte der 25-Jährigen aus dem bayerischen Wallgau, um die Große Kristallkugel nach 2008 und 2010 erneut zu gewinnen. "Das war mein großer Traum, dreimal den Gesamtweltcup zu gewinnen. Alle guten Dinge sind drei", sagte Neuner.

Das letzte Verfolgungsrennen gewann ihre schärfste Rivalin Darja Domratschewa aus Weißrussland vor der Finnin Kaisa Mäkäräinen und Vita Semerenko aus der Ukraine. Mit der weißrussischen Fahne lief Domratschewa ins Ziel. "Sie ist eine großartige Gewinnerin", sagte Domratschewa, die sich auch die Disziplinwertung sicherte, über Neuner.

Neuner mobilisiert letzte Reserven


Weit weg von Ruhpolding, von den turbulenten WM-Tagen, kam Neuner wieder zur Ruhe und mobilisierte die letzten Reserven. Das entscheidende Duell mit Domratschewa begann für sie mit einer Strafrunde. Der letzte der fünf Schüsse beim ersten Liegendanschlag ging knapp vorbei - die Weißrussin übernahm die Führung. Doch wie schon am Tag zuvor war die zwölfmalige Weltmeisterin in der Loipe schnell unterwegs. Beim zweiten Auftritt am Schießstand war die 25-Jährige wieder in Schlagdistanz. Gleichzeitig lagen die Rivalinnen auf den Matten. Im gleichen Rhythmus drückten sie auf den Abzug - doch diesmal ließ Domratschewa eine Scheibe stehen.

Als es dann zum dritten Schießen ging, war Neuner die Erste, auch in der Strafrunde, in die sie gleich zweimal musste. Als Neuner ihre ersten 150 Meter gelaufen war, kam Domratschewa hinzu - die Deutsche hatte so ihre Führung vor der Rivalin verteidigt. Vorneweg lief Semerenko, die Dritte im WM-Sprint von Ruhpolding. Doch vor dem finalen Schießen war Neuner wieder an der Spitze. Erneut ließ sie zwei Scheiben stehen, wenig später hatte Domratschewa das Rennen gewonnen, aber Neuner dafür die große Kristallkugel. "Ich bin eine strahlende Vierte", sagte sie. Starke Siebte wurde die achtmalige Weltmeisterin Andrea Henkel.

Einen Tag vor seinem 25. Geburtstag musste sich Arnd Peiffer erneut nur dem Besten der Besten geschlagen geben - Martin Fourcade. Beide lieferten sich einen packenden Kampf, in dem der Franzose das bessere Ende für sich hatte. Nach dem finalen Schuss drehte sich der Dreifach-Weltmeister von Ruhpolding zum Publikum um und reckte die Siegerfaust gen Himmel. "Dafür habe ich die ganze Saison gearbeitet. Ich bin sehr glücklich, dass meine Träume in Erfüllung gegangen sind", sagte der 23-Jährige, der wie Peiffer einmal daneben schoss. Damit holte sich Fourcade neben der Kleinen Kristallkugel für den Sprint auch die in der Verfolgung. Im Einzel siegte sein Bruder Simon.

Peiffer ist zufrieden


Trotz der erneuten Niederlage war Peiffer zufrieden. "Es läuft im Moment ganz gut und ich genieße das. Ich freue mich, dass ich das sechste Mal in dieser Saison auf dem Podest bin", meinte der Harzer. Im abschließenden Massenstart am Sonntag will er erneut sein Glück versuchen: "Martin ist nicht unschlagbar. Vielleicht klappt es ja morgen."

Zweitbester deutscher Skijäger war Andreas Birnbacher auf Rang 14. Der Schlechinger kann am Sonntag die Weltcup-Wertung im Massenstart gewinnen. Er hat 41 Punkte Vorsprung auf Martin Fourcade. Nicht so gut lief es für Michael Greis, der 43. wurde. Der dreimalige Olympiasieger will aber seine Karriere fortsetzen. "Diese Saison war sehr hart und ich habe zwischenzeitlich schon mal ans Aufhören gedacht. Aber ich habe noch Potenzial und werde es nochmal angehen. Ich hoffe, wir sehen uns nächsten Winter wieder", sagte der 35-Jährige.

Sandra Degenhardt/DPA/DPA

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