14. Juli 2009, 12:48 Uhr

Astana verzögerte Blutkontolle

Vor der Auftaktetappe der Tour de France in Monaco hat sich die Blutkontrolle des Astana-Teams von Lance Armstrong um fast eine Stunde verzögert. Der Chef der französischen Anti-Doping-Agentur AFLD, Pierre Bordry, habe sich darüber bebschwert, wie die Zeitung "L'Equipe" berichtet.

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Er hat einen zweifelhaften Ruf: Lance Amrstrongs Rückkher hat die Doping-Diskussion verstärkt©

Die Umstände einer Doping-Kontrolle des Astana-Teams haben den Chef der französischen Anti-Doping-Agentur AFLD, Pierre Bordry, verärgert. Der Ober-Kontrolleur habe sich darüber beschwert, dass sich die Blut-Tests von Lance Armstrong und Co. vor der ersten Etappe der Tour de France am 4. Juli in Monaco um 55 Minuten verzögert hätten, berichtete die "L'Équipe" am Dienstag. Dies sei dann wahrscheinlich "keine überraschende Kontrolle" mehr, schrieb die Sportzeitung.

Zwei Kommissäre des Radsport-Weltverbands UCI und die testenden Ärzte seien nach Recherchen des französischen TV-Senders RTL von Astana-Offiziellen zunächst zum Kaffee eingeladen worden. Auf eine entsprechende Beschwerde von Bordry habe die UCI mit einer allgemeinen Erklärung reagiert: "Alle Teams müssen bei den Doping- Kontrollen gleich behandelt werden."

Derweil setzten die Fahnder am Ruhetag in Limoges ihre Jagd auf potentielle Betrüger fort. Insgesamt gab es am Montag 50 Blut- Kontrollen bei verschiedenen Teams. Die Zusammenarbeit mit der UCI laufe perfekt, meinte Bordry. Auch vor dem Start der zehnten Etappe von Limoges nach Issoudun waren die Kontrolleure am Dienstag fleißig. Via Twitter teilte Armstrong mit, dass das gesamte Astana-Team am Morgen getestet worden sei. Der 37 Jahre alte Texaner hat nach eigenen Angaben seit seiner Comeback-Ankündigung schon mehr als 40 Mal Besuch von Kontrolleuren bekommen.

DPA
 
 
KOMMENTARE (6 von 6)
 
blackvalvet (15.07.2009, 16:05 Uhr)
die deppen
ich versteh überhaupt wie man sich so ein Blödsinn noch antun kann,nach der fetten Dopeshow von den letzten Jahren sollte ja wohle langsam auch der letzte kapiert haben, das wir alle komplett verarscht werden.Mal ehrlich hand aufs Herz "wie kann ein Mensch eine Bergetappe von mehr als 60km bei 30Grad mit durchgehend Tempe 50-60kmh ohne Doping fahren hm ?" stimmt garnicht.Man sollte die Tour in "Bikers Dopeshow" oder "Pharmacy for Stars" umbenennen.
Dumme Radsportshow für noch blödere Zuschauer.
BBoldiesBB (14.07.2009, 14:47 Uhr)
Bei einem (unersättlichen) Vampir ...
wie Armstrong, der ständig mit Blut(-Doping) versorgt wird, muss halt auch ständig das Blut kontrolliert werden.
Basta!!
nightmare_online (14.07.2009, 14:23 Uhr)
Niedlich
Erinnert sich noch irgend jemand an die Treibjagd auf die beiden Spieler von Hoffenheim wegen 10 Minuten? Aber bei Hernn Armstrong bleibt die ganze Geschichte - wie immer - selbstredend ohne Konsequenzen. Ich kann mich Waldi22 nur anschliessen: Berichterstattung einstellen!
alwo (14.07.2009, 14:11 Uhr)
Fehler
Ich muss mich auch bebschweren über die Fehler im Artikel über Amrstrongs Rückkhe und seine Blutkontolle !
Blaze (14.07.2009, 14:02 Uhr)
Wenn man
sich wirklich sauberen Sport ansehen will, muss man wohl weiterhin Schach einschalten. Nebenbei sollte Stern.de es schaffen keine Rechtschreibfehler in den Überschriften zu haben...
waldi22 (14.07.2009, 13:17 Uhr)
Lächerliche Farce!
Warum schweigt man die Tour nicht einfach tot? Der sportliche Wert ist null, solange man Doping nicht offiziell freigibt und erlaubt oder eben tatsächlich alle testet und auch gleich behandelt. Die Tour-Veranstalter sind durch ihre Mesalliance mit Lance Armstrong auch unglaubwürdig geworden bezüglich ihres Bemühens gegen Doping. Es geht eben nur um die Knete. Das Einzige, was wirklich was verändern könnte ist das Totschweigen der Tour in den Medien --- das würde das Geschäft empfindlich stören. Aber selbst ARD und ZDF waren da ja nur zu Lippenbekenntnissen fähig. Ich kann die Verbitterung von Jan Ulrich und Kohorten verstehen. Wenn ich an das Beckmann-"Interview" denke, dann wird mir im Nachhinein noch übel wegen der Scheinheiligkeit des Interviewers und seines Senders.
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