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Remis mit doppelter Konzentration

Die Spannung steigt: Die dritte Runde zwischen Schachweltmeister Kramnik und dem Computer-Programm "Deep Fritz" war eine Zitterpartie. Am Ende teilten sich die beiden Protagonisten die Punkte.

Die dritte Partie zwischen Weltmeister Wladimir Kramnik (Russland) und dem Schachprogramm "Deep Fritz" endete remis. Mit den weißen Steinen wehrte der 31-jährige Moskauer alle Angriffe seines Gegners ab und erkämpfte nach 44 Zügen das Unentschieden. Auf Grund seines Sieges im zweiten Spiel führt "Deep Fritz" im Gesamtklassement mit 2,0:1,0 Punkten.

Die Katalanische Partie in der Bundeskunsthalle in Bonn wurde symbolisch von BVB-Präsident Reinhardt Rauball und Stürmer Alexander Frei eröffnet. Rauball hatte Kramnik während der turbulenten Schach- WM in Elista juristisch beraten.

Doppelte Konzentration

Der Weltmeister zeigte sich nach dem Spiel erleichtert über die Punkteteilung und sagte, dass er mit doppelter Konzentration gespielt habe, um nicht wieder so einen haarsträubenden Fehler zu begehen wie in der zweiten Partie.

Das Match zwischen Mensch und Maschine in Bonn geht über insgesamt sechs Spiele. In der vierten Partie am Freitag hat Kramnik Schwarz. Das Duell ist mit einer Million Dollar dotiert. Die Antrittsgage des Russen beträgt 500.000 Dollar.

DPA/DPA
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