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So rührend verabschiedet sich ein NBA-Trainer von seiner toten Frau

Die Frau von Basketballtrainer Monty Williams wird durch einem Autounfall plötzlich aus dem Leben gerissen. Der frühere NBA-Spieler bringt die Kraft auf, der Unfallverursacherin zu vergeben. In der Beerdigungszeremonie findet er bewegende Worte.

  NBA-Trainer Monty Williams hält eine bewegende Trauerrede für seine Frau, die diesen Monat bei einem Autounfall starb

NBA-Trainer Monty Williams hält eine bewegende Trauerrede für seine Frau, die diesen Monat bei einem Autounfall starb

"Ich bin jedem dankbar, der heute hergekommen ist. Es ist eine schwere Zeit, nicht nur für mich, sondern für alle von euch. Das ist mir bewusst" - so lauten die ersten Worte, die Monty Williams beim Trauergottesdienst an die Gemeinde richtet. Keine selbstverständlichen Äußerungen für einen Mann, der erst vor wenigen Tagen, am 10. Februar, seine Frau Ingrid verloren hat. Die 44-Jährige ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen.

Auch Monty Williams ist 44 Jahre alt, er ist ehemaliger Profi-Basketballer und Assistenztrainer in der NBA bei den Oklahoma City Thunder. Fünf Kinder hat Familie Williams. "Ich bin dankbar für meine Familie", so der US-Amerikaner in seiner Rede. "Meine Kinder waren unglaublich wundervoll in der letzten Woche. Gott ist Liebe. In Zeiten wie diesen vergisst man das leicht, wenn es schwer ist und man nach einer Antwort sucht. Man bekommt nicht immer eine Antwort. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass Gott uns liebt. Gott liebt mich so sehr, dass er mir eine Frau gab, die jeden Teil an mir liebte."

Monty Williams vergibt der Schuldigen

Aus dem christlichen Glauben schöpfe Williams die Kraft, nicht sauer auf Gott oder das Schicksal zu sein. Auch der Autofahrerin, die ihm die Liebe seines Lebens genommen hat, vergibt der NBA-Trainer: "Jeder betet gerade für meine Familie und das ist auch richtig. Aber lasst uns die andere Familie nicht vergessen. Auch sie braucht unsere Gebete."

Die Unfallverursacherin Susannah Donaldson erlag ebenfalls ihren Verletzungen. Williams sagt: "Diese Familie ist auch nicht morgens aufgewacht und wollte meiner Frau wehtun. Das Leben ist hart, es ist sogar sehr hart und das war schrecklich. Aber wir hegen keinen Groll gegen die Donaldsons." 

Zum Ende der Rede bringt er die 900 Menschen in der Kirche sogar zum Schmunzeln: "Meine Frau ist im Himmel, da, wo wir alle hinmüssen. Und ich bin neidisch darauf. Aber damit muss ich klar kommen, denn ich habe fünf Hosenscheißer, um die ich mich kümmern muss.", sagt der 44-Jährige. "Wir haben Ingrid nicht verloren, denn ich weiß exakt, wo sie ist." 

js
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