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Tour-Dritter Quintana sieht Froome als großen Favoriten

Dreimal stand Nairo Quintana bei der Tour de France schon auf dem Podium. 2017 soll es endlich zum ersten Gesamtsieg reichen. Dafür gelte es vor allem Chris Froome zu schlagen, so der 27-Jährige. Indes gaben erneut mehrere Teams ihr Aufgebot bekannt.

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Will bei der Tour de France 2017 endlich den ersten Sieg: Kolumbianer Nairo Quintana

Drei Wochen, 21 Etappen, 198 Fahrer, 3516 Kilometer: Vom 1. bis 23. Juli findet die bereits 104. Auflage der statt. Aus deutscher Sicht besonders erfreulich: Erstmals seit 1987 starten die besten Profis der Welt mal wieder von Deutschland aus in das wichtigste Radrennen des Jahres. Mit einem 13 Kilometer langen Zeitfahren mitten in Düsseldorf werden die 22 Teams und ihre Fahrer beim sogenannten Grand Départ auf die Große Schleife geschickt, ehe sie nach etlichen Flachetappen, kräftezehrende Kletterpartien in den Bergen und einem weiteren Kampf gegen die Uhr den Champs-Élysées in Paris erreichen.

Der stern hält Sie in den kommenden Wochen und bis zum letzten Zielsprint in Hauptstadt über alle Aspekte der Tour de France auf dem Laufenden:

  • Aktuelle News und Informationen rund um die Tour de France 2017
  • Alle 21 Etappen der Großen Schleife im Überblick
  • Alle Teams und ihre Fahrer

Quintana will den ersten Tour-Sieg

23. Juni: Nach zwei zweiten und einem dritten Platz will Movistar-Profi Nairo Quintana bei der Tour de France endlich aufs oberste Podest. "Ich fühle mich gut und sollte in den kommenden Tagen noch stärker werden. Aber letztendlich sieht man erst im Rennen, wo man steht", sagte der Zweite des diesjährigen Giro d'Italia in einem Interview auf der Homepage seines Teams

Als größten Widersacher auf dem Weg dorthin sieht der Kolumbianer Vorjahres-Triumphator Chris , der in dieser Saison jedoch noch keinen Sieg einfahren konnte. "Für mich sieht er immer noch wie der große Favorit aus. Er geht die Tour immer perfekt an und war in der Vergangenheit immer brillant", so Quintana. Er sei sich daher sicher, dass Froome zur Tour bei 100 Prozent sein werde.

Ebenfalls auf der Rechnung für ganz vorn hat der 27-Jährige die Konkurrenten (BMC), Alberto Contador (Trek-Segafredo) sowie Romain Bardet (AG2R La Mondiale).

LottoNL-Jumbo erneut mit Wagner und Martens zur Tour

23. Juni: Wie schon 2016 stehen beim niederländischen LottoNL-Jumbo-Team in Paul Martens und Robert Wagner zwei Deutsche im Tour-Aufgebot. Als Kapitän schickt die Mannschaft Sprinter Dylan Groenewegen ins Rennen.

Das neunköpfige Aufgebot auf einen Blick:

  • Paul Martens (Rostock)
  • Robert Wagner (Magdeburg)
  • George Bennett (Neuseeland)
  • Robert Gesink (Niederlande)
  • Dylan Groenewegen (Niederlande)
  • Tom Leezer (Niederlande)
  • Primoz Roglic (Slowenien)
  • Timo Roosen (Niederlande)
  • Jos van Emden (Niederlande)

Tour-Start 2018 wegen Fußball-WM verlegt

23. Juni: Der Start der 105. Tour de France im kommenden Jahr wird wegen der Fußball-WM in Russland um eine Woche nach hinten verschoben. Der Grand Départ 2018 wird am 7. Juli und nicht wie ursprünglich vorgesehen bereits am 30. Juni auf der französischen Atlantikinsel Noirmoutier ausgetragen. Dies geht aus dem Kalender des Rad-Weltverbandes UCI für 2018 hervor. Somit überschneiden sich die beiden Sport-Großereignisse nur noch in einer Woche.

Team Orica-Scott mit Doppelspitze

23. Juni: In Simon Yates und Esteban Chavez schickt das australische Orica-Scott-Team eine Doppelspitze in die Tour de France. Während der 24-jährige Yates auf das Weiße Trikot des besten Jungprofis schielt, steht hinter Chavez nach langer Verletzungspause noch ein Fragezeichen. Sollte der Kolumbianer nicht mit den Besten mithalten können, könnte er auch Etappenjagd gehen.

Der Orica-Scott-Kader im Überblick:

  • Michael Albasini (Schweiz)
  • Esteban Chaves (Kolumbien)
  • Luke Durbridge (Australien)
  • Mathew Hayman (Australien)
  • Damien Howson (Australien)
  • Daryl Impey (Südafrika)
  • Jens Keulekeire (Belgien)
  • Roman Kreuziger (Tschechien)
  • Simon Yates (Großbritannien)

Ex-Profi Wüst kritisiert Vormachtstellung des Fußballs

22. Juni: Mit deutlichen Worten hat Marcel Wüst die Vormachtstellung des Fußballs in der deutschen Sportlandschaft kritisiert und entsprechende Zweifel geäußert, dass der Auftakt zur Tour de France in (1. Juli) eine landesweite Radsportbegeisterung entfachen wird. "Wir sind eine Fußball-Nation und eine Nation, die gerne Helden verehrt", sagte der 49-jährige Kölner dem "Express". "Da kommt dann alle paar Jahre mal einer, der Wimbledon gewinnt oder die Tour und wird dann gefeiert. Aber der Fußball tötet alles." Die Deutschen seien keine Sportnation.

Zwar hoffe er, dass durch den Tourstart der Radsport-Funke überspringe. "Trotzdem wird es auch viele geben, die genervt sind, weil Straßen gesperrt sind oder sie nicht zu ihrem Bäcker kommen."  Wüst wird am kommenden Donnerstag in Düsseldorf das Fahrerfeld für die Tour präsentieren.

Porte führt BMC-Team an – Zeitfahr-Spezialist Dennis nicht dabei

22. Juni: Wie erwartet schickt das BMC-Team Richie Porte als Kapitän in die Frankreich-Rundfahrt. Der Australier wird von Experten als einer der schärfsten Rivalen des dreifachen Tour-Siegers Chris Froome gehandelt. Dazu soll der belgische Olympiasieger Greg van Avermaet für Etappenerfolge sorgen. Der Italiener Damiano Caruso und der Ire Nicolas Roche sollen Porte in erster Linie im Gebirge unterstützen.

Auf Zeitfahr-Spezialist Rohan Dennis (Australien) wird BMC hingegen verzichten, was die Chancen von Tony Martin auf Gelb beim Auftakt in Düsseldorf deutlich erhöht. Dennis, der 2017 bei allen seinen sechs Zeitfahren triumphiert hatte, war im Vorfeld als größter Rivale von Martin ausgemacht worden. Bereits beim Tour-Auftakt 2015 in Utrecht hatte der 27-jährige dem deutschen Meister das Gelbe Trikot weggeschnappt.

Alle neun Fahrer von BMC:

  • Damiano Caruso (Italien)
  • Alessandro De Marchi (Italien)
  • Stefan Küng (Schweiz)
  • Amaël Moinard (Frankreich)
  • Richie Porte (Australien)
  • Nicolas Roche (Irland)
  • Michael Schär (Schweiz)
  • Greg van Avermat (Belgien)
  • Danilo Wyss (Schweiz)

Team Sky mit acht Helfern für Froome

22. Juni: Das Team Sky des amtierenden Tour-Siegers Chris Froome hat am Morgen sein Aufgebot vorgestellt. Nach fünf Jahren Abstinenz steht der Bonner Christian Knees erstmals seit 2012 wieder im Tour-Kader seiner Mannschaft. Der 36 Jahre alte Bonner soll mit seinen sieben Mannschafts-Kollegen alles dafür tun, dass Kapitän Froome die Frankreich-Rundfahrt zum vierten Mal nach 2013, 2015 und 2016 gewinnt. Der 32-Jährige gehört zwar beim Saisonhöhepunkt, der am 1. Juli in Düsseldorf beginnt, wieder zu den Topfavoriten, wirkte in diesem Frühjahr aber nicht so souverän wie sonst. Der Sky-Kapitän wartet weiter auf seinen ersten Saisonsieg.

Im Kader steht neben dem Mailand-Sanremo-Gewinner Michal Kwiatkowski aus Polen auch Geraint Thomas. Der Waliser hatte den Giro d'Italia nach einem Sturz vor der 13. Etappe verletzt aufgeben müssen.

Das neunköpfige Sky-Aufgebot im Überblick:

  • Chris Froome (Großbritannien)
  • Sergio Henao (Kolumbien)
  • Vasil Kiriyienka (Weißrussland)
  • Christian Knees (Bonn)
  • Michal Kwiatkowski (Polen)
  • Mikel Landa (Spanien)
  • Mikel Nieve (Spanien)
  • Luke Rowe (Großbritannien)
  • Geraint Thomas (Großbritannien)

Sunweb nominiert Geschke und Arndt

21. Juni: Als drittes der 22 Teams hat nun auch Sunweb sein Aufgebot für die Große Schleife öffentlich gemacht. Für die deutsche Mannschaft mit dabei: Simon Geschke und Nikias Arndt. Die beiden Deutschen sollen in erster Linie Team-Kapitän Michael Matthews unterstützen. Dass der Giro d'Italia-Gewinner Tom Dumoulin in diesem Jahr auf die Tour verzichtet, war schon vorher klar. Die in Deutschland lizenzierte Mannschaft hatte es mit der Nominierung des neunköpfigen Tourkaders besonders spannend gemacht: Jede Stunde ab 7.00 Uhr morgens wurde ein Fahrer benannt.

Diese neun Profis hat Sunweb nominiert:

  • Simon Geschke (Freiburg)
  • Nikias Arndt (Bonn)
  • Warren Barguil (Frankreich)
  • Roy Curvers (Niederlande)
  • Laurens ten Dam (Niederlande)
  • Michael Matthews (Australien)
  • Mike Teunissen (Niederlande)
  • Ramon Sinkeldam (Niederlande)
  • Albert Timmer (Niederlande)

Katusha-Team: Rick Zabel erstmals bei der Großen Schleife dabei

tour de france 2017 - rick zabel

Ist seinem Vater Erik wie aus dem Gesicht geschnitten und nun auch erstmals bei der Tour de France mit dabei: Radprofi Rick Zabel

21. Juni: Nach dem Bora-hansgrohe Team (siehe vorherige Ticker-Eintrag) hat auch die kasachische Katusha-Alpecin-Mannschaft seinen Kader für die Tour de France bekannt gegeben. Demnach darf sich Rick Zabel, Sohn von Ex-Sprint-Star Erik Zabel, über seine Premiere beim wichtigsten Radrennen der Welt freuen. Neben dem 23-Jährigen gehören im viermaligen Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin sowie Nils Politt zwei weitere Deutsche dem neunköpfigen Aufgebot an, wie Team-Sprecher Falk Nier bestätigte.

Der Sohn des sechsmaligen Gewinner des Grünen Trikots freut sich auf die große Bewährungsprobe. "Darauf habe ich die letzten Jahre hingearbeitet. Das ist ein Meilenstein in meiner Karriere", sagte Rick Zabel in einem Interview der "Sport-Bild". Bei der Tour ist er bei Massensprints Anfahrer für den Norweger Alexander Kristoff.

Diese neun Katusha-Profis sind dabei:

  • Tony Martin (Cottbus)
  • Rick Zabel (Unna)
  • Nils Politt (Köln)
  • Alexander Kristoff (Norwegen)
  • Marco Haller (Österreich)
  • Reto Hollenstein (Schweiz)
  • Robert Kiserlovski (Kroatien)
  • Maurits Lammertink (Niederlande)
  • Tiago Machado (Portugal)

Bora-hansgrohe mit Doppelspitze und drei Deutschen

21. Juni: Das deutsche Bora-hansgrohe-Team wird insgesamt drei heimische Profis zur Tour de France schicken. So werden neben Emanuel Buchmann, deutscher Ex-Meister, auch Sprinter Rüdiger Selig und Routinier Marcus Burghardt bei der dreiwöchigen Rundfahrt am Start stehen. Sie allesamt sind vor allem als Helfer für die beiden Team-Kapitäne, den Doppel-Weltmeister Peter Sagan und Klassementfahrer Rafal Majka, eingeplant.

Dennoch dürfte Buchmann nach seinem siebten Platz beim hochkarätig besetzten Critérium du Dauphiné auch eigene Ansprüche anmelden. In seiner zweiten Frankreich-Rundfahrt im Vorjahr fuhr der zuletzt als bester Dauphiné-Nachwuchsfahrer ausgezeichnete Ravensburger auf den 21. Rang. 

Die neun Bora-hansgrohe-Fahrer im Überblick:

  • Peter Sagan (Slowakei)
  • Rafal Majka (Polen)
  • Emanuel Buchmann (Ravensburg)
  • Marcus Burghardt (Zschopau)
  • Rüdiger Selig (Berlin)
  • Maciej Bodnar (Polen)
  • Jay McCarthy (Australien)
  • Juraj Sagan (Slowakei)
  • Pawel Poljanski (Polen)

Flugverbot über Düsseldorfer Innenstadt bei Tour-Auftakt

20. Juni: Während des Tour-de-France-Auftakts gilt im Luftraum über der Düsseldorfer Innenstadt ein Flugverbot. Das hat die Deutsche Flugsicherung heute mitgeteilt. Das Verbot gilt für Drohnen, ferngesteuerte Flugmodelle und Flüge nach Sicht. Der reguläre Flugbetrieb am Düsseldorfer Flughafen ist davon nicht berührt.

Das Verbot gelte am Samstag (1. Juli) von 13.00 bis 20.00 Uhr und am Sonntag (2. Juli) von 10.00 bis 14.30 Uhr für einen Radius von 3,7 Kilometern rund um die Düsseldorfer Tonhalle. Das Verbot diene nicht nur der Terrorabwehr, sondern solle auch eine Überfüllung des Luftraums verhindern für den Fall, dass viele auf die Idee kommen, sich das größte Radsportereignis der Welt von oben anzuschauen.

Bora-hansgrohe: Sagan, Majka und Buchmann für Tour gesetzt

20. Juni: Auch beim deutschen Bora-hansgrohe-Team nimmt das Aufgebot für die Tour de France langsam Form an. Drei Fahrer des bislang noch 14-köpfigen vorläufigen Aufgebots gelten bereits als gesetzt, wie das Portal "radsport-news.com" berichtet. Demnach darf sich neben Weltmeister Peter Sagan und Gesamtklassement-Mann Rafal Majka auch der Deutsche Emanuel Buchmann auf eine Teilnahme einstellen. Buchmann hatte sich zuletzt beim Critérium du Dauphiné extrem stark präsentiert und das Trikot des besten Nachwuchsprofis gesichert. Er soll vor allem in den Bergen möglichst lang an der Seite Majkas bleiben.

Tour de France 2017 - Emanuel Buchmann

Empfahl sich durch seinen starken Auftritt beim Critérium du Dauphiné für die Tour de France 2017: Emanuel Buchmann

"Wir wussten, dass Emanuel sich erheblich weiterentwickelt hat, dass er aber in der Dauphiné ein so konstant hohes Niveau abliefern kann, das hat uns alle überrascht. Übrigens auch Emanuel selbst. Am letzten Tag, einer unglaublich harten und schnellen Etappe, hat er am Ende Froome, Valverde, Contador hinter sich gelassen, das ist schon bemerkenswert“, lobte Sportdirektor Enrico Poitschke den 24-Jährigen gegenüber "radsport-news.com".

Wie viele andere Teams dürfte auch Bora-hansgrohe seinen endgültigen Tour-Kader im Laufe dieser Woche bekannt geben.

Düsseldorf rechnet mit einer Million Besucher beim Grand Départ

19. Juni: Keine zwei Wochen dauert es mehr, bis in Düsseldorf die 104. Tour de France gestartet wird - 30 Jahre nach dem letzten Grand Départ in einer deutsche Stadt (West-Berlin, 1987). Und in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt stellt man sich auf jede Menge Zuschauer ein: Rund eine Million Besucher werden am 1. Juli zum Auftakt der dreiwöchigen Rundfahrt am Straßenrand erwartet. 

Ob diese Zahl realistisch ist, hängt wohl auch vom Wetter ab. "Regnet es in Sturzbächen, dann bleiben Tagesbesucher zu Hause", sagt ein Tourismus-Fachmann. Er setzt auch auf Fans aus den Radsport-Nationen Belgien und Niederlande. Sie wären in ein bis zwei Autostunden mitten im Tour-Taumel.

Vier Deutsche im vorläufigen Tour-Aufgebot von Sunweb

Tour de France 2017: Sunweb-Profi Simon Geschke

2015 gewann Simon Geschke eine Etappe, nun darf sich der Sunweb-Profi auch berechtigte Hoffnungen auf einen Start bei der Tour de France 2017 machen

15. Juni: Das deutsche Sunweb-Team hat sein vorläufiges Aufgebot für die 104. Tour de France bekannt gegeben. Unter den 13 genannten Fahrern befinden sich auch vier Deutsche, die sich nun berechtigte Hoffnungen machen dürfen, beim Grand Départ im heimischen Düsseldorf am Start zu stehen. Neben Nikias Arndt, der als Sprint-Anfahrer für Michael Matthews (Australien) gesetzt ist, berief die Teamleitung auch Simon Geschke (Tour-Etappensieger 2015), Johannes Fröhlinger sowie Phil Bauhaus in die nähere Auswahl, die bis zum Beginn noch auf neun Profis reduziert wird.

Sunweb legt seinen Fokus in diesem Jahr auf Tagessiege, entsprechend sollen Fahrer zum Zug kommen, die es in hügeligem oder bergigem Terrain in Ausreißergruppen schaffen können. Der amtierende Giro-Sieger Tom Dumoulin aus den Niederlanden wird die Tour in diesem Jahr nicht in Angriff nehmen.


Tony Martin: "Gelb ist das Ziel"

15. Juni: Tony Martin will beim Prolog in Düsseldorf (1. Juli) voll auf Sieg fahren. "Gelb ist das Ziel", verriet der vierfache Zeitfahr-Weltmeister in Diensten von Katusha in einem Interview mit Eurosport. Er könne seinen Fans garantieren, dass er sich bestmöglich vorbereiten und 110 Prozent geben werde. Weil ihm der Kurs in der Rheinstadt mehr entgegenkomme als der Auftakt in Utrecht vor zwei Jahren, gebe er sich "beste Chancen, das Ziel ist realistisch". Gleichzeitig räumte der 32-Jährige ein, dass "auf 13 Kilometern viel passieren kann".

Einen neuen Angriff auf den Gesamtsieg schloss Martin indes aus: "Nein, das ist vorbei. Das war vor Jahren mal ein Ziel, als ich auch längere Zeit das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers getragen hatte. Da kamen schon Hoffnungen auf, die Gesamtwertung ins Visier zu nehmen", so der Zeitfahrspezialist. nach einigen Rückschlägen und Entäuschungen müsse er dieses Ziel aber verwerfen. Der Tour-Sieg sei "realistisch nicht möglich", führte er aus.

Tour de France 2019 beginnt in Brüssel

30. Mai: 1969 gewann Radsport-Legende Eddy Merckx erstmals die Tour de France, vier weitere Siege (1970-72, 1974) folgten. 2019 wird sich der erste Triumph des Belgiers zum 50. Mal jähren - und das ist der Tour-Organisation Aso eine nette Geste wert: Demnach wird die Rundfahrt zu Ehren des "Kannibalen", wie Merckx aufgrund seines Siegeshungers genannt wurde, in der belgischen Hauptstadt Brüssel gestartet.

In diesem Jahr beginnt die Tour am 1. Juli in Düsseldorf, 2018 wird der Grand Départ in der Region Vendée in Frankreich ausgerichtet.

ARD kündigt tägliche Berichterstattung an

25. Mai: Das Erste berichtet vom 1. Juli an täglich von der Tour de France. Wochentags beginnt die Berichterstattung spätestens ab 16.05 Uhr, wie das Erste mitteilte. Am Wochenende wird noch etwas ausführlicher berichtet. Hinzu kommen die tägliche Live-Übertragung von Etappenbeginn an auf ONE und dem Livestream auf sportschau.de. Das ARD-Team bei der Tour de France leitet Gabi Bohr, im Ersten moderiert Michael Antwerpes, Florian Naß kommentiert.

+++ Alle 21 Etappen der Tour de France 2017 im Überblick +++

EtappeDatumStart/ZielDistanzTyp*
1Samstag, 1. JuliDüsseldorf/Düsseldorf14 kmEZ
2Sonntag, 2. JuliDüsseldorf/Liège206 kmSE
3Montag, 3. JuliVerviers/Longwy202 kmSE
4Dienstag, 4. JuliMondorf-les-Bains/Vittel203 kmSE
5Mittwoch, 5. JuliVittel/La Planche des Belles Filles160 kmSE mit BA
6Donnerstag, 6. JuliVesoul/Troyes216 kmSE
7Freitag, 7. JuliTroyes/Nuits-Saint-Georges214 kmSE
8Samstag, 8. JuliDole/Station des rousses187 kmSE
9Sonntag, 9. JuliNantua/Chambéry181 kmSE
-Montag, 10. JuliDordogne-Ruhetag
10Dienstag, 11. JuliPérigueux/Bergerac178 kmSE
11Mittwoch, 12. JuliEymet/Pau202 kmSE
12Donnerstag, 13. JuliPau/Peyragudes214 kmSE mit BA
13Freitag, 14. JuliSaint-Girons/Foix100 kmSE
14Samstag, 15. JuliBlagnac/Rodez181 kmSE
15Sonntag, 16. JuliLaissac-Sévérac l'Église/Le Puy-en-Velay189 kmSE
-Montag, 17. JuliLe Puy-en-Velay-Ruhetag
16Dienstag, 18. JuliLe Puy-en-Velay/Romans-sur-Isère165 kmSE
17Mittwoch, 19. JuliLa Mure/Serre-Chevalier183 kmSE
18Donnerstag, 20. JuliBriançon/Izoard178 kmSE mit BA
19Freitag, 21. JuliEmbrun/Salon-de-Provence220 kmSE
20Samstag, 22. JuliMarseille/Marseille23 kmEZ
21Sonntag, 23. JuliMontgeron/Paris105 kmSE

* EZ (=Einzelzeitfahren), SE (=Streckenetappe), BA (=Bergankunft)

+++ Alle Teams und ihre Fahrer +++

Seit Anfang Februar stehen die Teams fest, die am 1. Juli in Düsseldorf an den Start gehen und die Große Schleife in Angriff nehmen. Neben den 18 Mannschaften der UCI World Tour, die automatisch eingeladen sind, vergab der Tour-Veranstalter zudem vier Wild Cards an kleinere Équipes. Diese Teams sind 2017 dabei (die nominierten Fahrer werden nachgetragen, sobald sie bzw. ihre Startnummern feststehen, d. Red.):

AG2R La Mondiale (Frankreich)

Startnummer

NameNationAlter




































Astana Pro Team (Kasachstan)

StartnummerNameNationAlter




































Bahrain-Merida (Bahrain)

StartnummerNameNationAlter




































BMC Racing Team (USA)

StartnummerNameNationAlter




































Bora-hansgrohe (Deutschland)

StartnummerNameNationAlter




































Cannondale Drapac Professional Cycling Team (USA)

StartnummerNameNationAlter




































FDJ (Frankreich)

StartnummerNameNationAlter




































Lotto Soudal (Belgien) 

StartnummerNameNationAlter




































Movistar Team (Spanien)

StartnummerNameNationAlter




































Orica-Scott (Australien)

StartnummerNameNationAlter




































Quick-Step Floors (Belgien)

StartnummerNameNationAlter




































Team Dimension Data (Südafrika)

StartnummerNameNationAlter




































Team Katusha-Alpecin (Schweiz)

StartnummerNameNationAlter




































Team LottoNL-Jumbo (Niederlande)

StartnummerNameNationAlter




































Team Sky (Großbritannien)

StartnummerNameNationAlter




































Team Sunweb (Deutschland)

StartnummerNameNationAlter




































Trek-Segafredo (USA)

StartnummerNameNationAlter




































UAE Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate)

StartnummerNameNationAlter




































Diese vier Teams durften sich über eine Wild Card seitens des Veranstalters freuen und sind ebenfalls bei der Tour de France dabei:

Cofidis (Frankreich)

StartnummerNameNationAlter




































Direct Energie (Frankreich)

StartnummerNameNationAlter




































Fortuneo-Vital Concept (Frankreich)

StartnummerNameNationAlter




































Wanty-Groupe Gobert (Belgien)

StartnummerNameNationAlter





































mod mit DPA/AFP

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