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Chancenlos auf der Schanze

Morgen geht es los: Die Österreicher Thomas Morgenstern und Andreas Kofler sind die Favoriten bei der Vierschanzentournee. Die deutschen Skispringer dagegen werden im Kampf um den Gesamtsieg keine Chance haben.

  Soll in Oberstdorf "die Weltspitze nicht aus den Augen verlieren": Deutschlands ehemaliger Top-Springer Martin Schmitt

Soll in Oberstdorf "die Weltspitze nicht aus den Augen verlieren": Deutschlands ehemaliger Top-Springer Martin Schmitt

Vorhang auf für den Kampf der Könige der Lüfte: Österreichs Top-Duo Thomas Morgenstern und Andreas Kofler will der Alpenrepublik den dritten Tournee-Gesamtsieg in Serie bescheren, doch auch Vierfach-Olympiasieger Simon Ammann aus der Schweiz und Polens Skisprung-Held Adam Malysz sind heiß auf das Siegerauto im Wert von über 30.000 Euro sowie maximal 57.000 Euro Prämie, der höchsten Summe seit Jahren. Das Star-Quartett wird der 59. Internationalen Vierschanzentournee nach Ansicht vieler Experten den Stempel aufdrücken und den Erfolg unter sich ausmachen.

Davon ist nicht nur Bundestrainer Werner Schuster überzeugt, dessen Schützlinge bei den Wettbewerben in Oberstdorf (29. Dezember), Garmisch-Partenkirchen (1. Januar), Innsbruck (3. Januar) und Bischofshofen (6. Januar) nur eine Außenseiterrolle spielen. Allerdings will sich der deutsche Chefcoach nicht auf einen Sieger festlegen.

"Ich würde Simon Ammann nicht abschreiben"

"Thomas Morgenstern ist hungrig, hat noch nie gewonnen und gehört auf jeden Fall zum Kreis der Favoriten. Andreas Kofler ist definitiv wieder in der Spur, seinen Titel zu verteidigen. Adam Malysz kommt in die Gänge und zählt zum Favoritenkreis. Und ich würde auch Simon Ammann nicht abschreiben. Wenn der irgendwann wieder seinen gebogenen Stab nimmt, dann springt er fünf bis acht Meter weiter und würde das Ding gewinnen. Das traue ich ihm zu", sagt Bundestrainer Werner Schuster.

Die deutschen Skispringer wird man vergeblich auf dem Siegertreppchen suchen. Der Truppe um den völlig außer Form springenden Vizeweltmeister Martin Schmitt geht es beim Grand Slam der Skispringer eher darum, die Weltspitze nicht völlig aus den Augen zu verlieren. "Natürlich würden wir lieber als Favoriten anreisen. Aber mit einem guten Start kann uns die eine oder andere Überraschung gelingen", sagt Schuster.

"Da wird knallhart ausgesiebt"

Bislang zeigte lediglich der junge Severin Freund konstante Leistungen und dürfte momentan der einzige sein, der in die Top 10 springen kann. Bei der Generalprobe in Engelberg überraschte zudem Rückkehrer Stephan Hocke als Fünfter. "Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind", sagt Schuster. Der Bundestrainer ging in Engelberg schon mal auf Distanz zu seinen Routiniers. Er werde sich vermehrt mit den Jungen beschäftigen, denn die hörten noch anders zu. "Speziell auf der ersten und zweiten Tournee-Station müssen alle Farbe bekennen. Da wird knallhart ausgesiebt", sagt Schuster. Da gehe es nicht mehr um Namen, die besten Sieben kommen weiter: "Egal, wer das ist."

Bei den Buchmachern ist Weltcup-Spitzenreiter Morgenstern der Top-Favorit. Der 24-Jährige, der in dieser Saison vier Wettbewerbe in Serie gewann, legt eine bei ihm bisher ungekannte Lockerheit an den Tag. "Ich habe mir lange genug Gedanken gemacht über Ergebnisse, Platzierungen, andere Leute und und und. Ich möchte jetzt meinen Weg gehen, möchte Spaß haben", sagt Morgenstern und fügt hinzu: "Ich zerbreche mir nicht den Kopf über den Tourneesieg, sondern will einfach weiterhin mit Freude Skispringen."

"Es steckt ja auch sehr viel Potenzial in mir"

Der dreimalige Olympiasieger hat in den vergangenen Monaten nicht nur an seiner Technik und dem Material gefeilt, sondern sich als Persönlichkeit weiterentwickelt. "Ich habe sehr viel an mir gearbeitet, es steckt ja auch sehr viel Potenzial in mir. Ich will auf meine Fähigkeiten vertrauen und weiß, dass ich sehr gut Skispringen kann. Aber es ist nicht das Wichtigste in meinem Leben", so Morgenstern.

Sein schärfster Widersacher kommt aus dem eigenen Lager und ist ähnlich locker drauf: Andreas Kofler. Der Titelverteidiger, der bei Olympia 2006 im Einzel 0,1 Punkte hinter Morgenstern lag und deshalb "nur" zwei Olympiasiege mit dem Team holte, verspürt ebenfalls keinen Druck. "Ich gehe es sehr gelassen und mit sehr viel Vorfreude an, weil ich schon einen Tournee-Gesamtsieg in der Tasche habe", meinte Kofler.

Mit seinem Sieg in Engelberg machte der 26-Jährige deutlich, dass der Weg zum Tournee-Gesamterfolg erneut nur über ihn führt. Kofler hält es nicht einmal für ausgeschlossen, dass der "Grand Slam" von Sven Hannawald aus dem Jahr 2001/02 mit vier Siegen in allen vier Springen wackeln könnte. "Ich glaube, dass es etwas ganz Besonderes war, was Sven gemacht hat. Aber so etwas kann immer passieren, dass hat man ja bei Thomas gesehen. Es kann auch bei der Tournee passieren, aber erzwingen kann man es nicht", sagt Kofler.

"Tiefstapeln braucht man überhaupt nicht"

Österreichs Cheftrainer Alexander Pointner ist zuversichtlich, dass seine Schützlinge zum dritten Mal nacheinander triumphieren. Das war bisher nur den Norwegern durch Björn Wirkola (1966/67-1968/69) gelungen. "Tiefstapeln braucht man überhaupt nicht. Ich sehe momentan im Skisprungzirkus zwei Ausnahme-Athleten: Morgenstern und Kofler", so Pointner.

Allerdings lauert da noch "Überflieger" Ammann, der nach seinen zwei olympischen Goldmedaillen von Vancouver neue Ziele anvisiert. "Ein Tourneesieg fehlt mir noch. Das war immer eine Nuss, die ich nicht knacken konnte. Vom Kopf her bin ich besser denn je aufgestellt. Thomas Morgenstern springt extrem stark, Andreas Kofler auch. Aber ich sehe trotzdem eine Chance für mich", sagt Ammann.

nik/DPA/AFP/DPA

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