Startseite

DSV-Springer bei Generalprobe in Garmisch in guter Form

Die deutschen Skispringer haben bei der Qualifikation zum zweiten Springen der Vierschanzentournee überzeugt. Allen voran Michael Uhrmann, der auf den achten Platz sprang. Martin Schmitt dagegen wurde 35. - und ließ viel Raum für Steigerung bei der Entscheidung im Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen.

  In der Qualifikation für das zweite Springen in der Vierschanzentournee belegte Michael Uhrmann als bester Deutscher den achten Platz

In der Qualifikation für das zweite Springen in der Vierschanzentournee belegte Michael Uhrmann als bester Deutscher den achten Platz

Angeführt vom wiedererstarkten Michael Uhrmann gehen zehn deutsche Skispringer beim Neujahrsspringen der 59. Vierschanzentournee auf Weitenjagd. Der Team-Olympiasieger von 2002 überraschte am Freitag mit einem Satz auf 135 Meter und Rang acht in der Qualifikation. "Das war ein toller Sprung und sicher der beste in diesem Winter. Ich habe mich rangetastet, die Sprünge werden Stück für Stück besser. Wenn es mir gelingt, die Korrekturen eins zu eins umzusetzen, dann komme ich schon ins Fliegen", sagte Uhrmann.

Sieger der Qualifikation wurde der Norweger Tom Hilde mit 133,5 Metern vor seinem Landsmann Anders Jacabsen, der mit 137,5 Metern den weitesten Satz des Tages landete. Tournee-Spitzenreiter Thomas Morgenstern aus Österreich verzichtete erneut auf die Ausscheidung.

Bundestrainer Werner Schuster zog ein zufriedenes Resümee, auch wenn das Top-Ergebnis vom Auftakt in Oberstdorf nicht erreicht wurde. "Wir haben zehn Mann im Wettkampf, das ist ein sehr guter Einstieg. Besonders Michael Uhrmann konnte sich toll steigern", meinte Schuster.

Neumayer auf Platz elf, Freund nur knapp qualifiziert

Michael Neumayer stand Uhrmann kaum nach. Er kam mit 130,5 Metern auf Rang elf. "Ich kann zufrieden heimgehen, heute Abend ein schönes Essen genießen und morgen, im neuen Jahr, mit einem Lächeln wieder herkommen. Ich hoffe, dass ich dann wieder so gut springe", sagte der Berchtesgadener.

Zittern musste Severin Freund, der sich nach einem verkorksten Sprung auf 114,5 Meter als 47. gerade so in das Feld der 50 Teilnehmer mogelte. "Jetzt heißt es abhaken und Fehler abstellen", sagte der Sechste vom Auftaktspringen in Oberstdorf. Im K.o.-Duell des ersten Durchgangs bekommt es der 22-Jährige aus Rastbüchl mit dem starken Österreicher Martin Koch zu tun. "Wenn ich das nicht gewinnen sollte, gibt es immer noch die Lucky-Loser-Wertung. Deshalb heißt es einfach, gut zu springen", sagte Freund.

Schmitt: "Hatte im Flug Probleme"

Auch Martin Schmitt ließ sich mit 123,5 Metern als 35. einige Steigerungsmöglichkeiten offen. "Ich bin technisch nicht ganz so gut gesprungen und hatte im Flug ein paar Probleme. Es war ein bisschen turbulent. Ich wusste nicht, was ich zu welchem Zeitpunkt machen sollte, deshalb war es eine unruhige Luftfahrt", schilderte der 32-Jährige die Gründe für seine schwache Platzierung.

Im Duell mit dem Slowenen Robert Kranjec geht er dennoch aussichtsreich in den Wettkampf. Knüppeldick kommt es am Samstag dagegen für Pascal Bodmer und Julian Musiol, die gegen Matti Hautamäki (Finnland) und Simon Ammann (Schweiz) krasse Außenseiter sind.

Einen formverbesserten Eindruck hinterließ Andreas Wank. Der Olympia-Zweite mit der Mannschaft erreichte mit 125,5 Metern mühelos den Wettbewerb am Neujahrstag. "Ich habe im Sommer viel Gas gegeben, aber es ging teilweise in die falsche Richtung. Jetzt habe ich das langsam aufgearbeitet und bin wieder dran", sagte der Oberhofer.

Für ein Novum sorgte Daniel Wenig aus der nationalen Gruppe. Der Berchtesgadener wurde wegen eines nicht regelkonformen Skis zum zweiten Mal nacheinander disqualifiziert. In Oberstdorf hatte sein Sprunganzug nicht den Vorschriften entsprochen.

Von Eric Dobias, DPA/DPA

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools