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Späth in Garmisch bester DSV-Springer

Acht deutsche Skispringer gehen beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen an den Start. Als bester Deutscher startet Georg Späth auf Platz 8. Den weitesten Sprung landete der Finne Janne Ahonen.

Mit Wut im Bauch hat Georg Späth in der von Überflieger Janne Ahonen dominierten Qualifikation für das Neujahrsspringen der Vierschanzentournee zu alter Stärke zurückgefunden. Der Oberstdorfer war am Freitag als Achter mit 118,5 m bester der acht qualifizierten DSV-Adler. "Es war wichtig, nach dem Patzer von Oberstdorf gleich wieder Anschluss zu finden. Es geht Stück für Stück nach vorn", sagte der 23-Jährige.

Trotz verkürztem Anlauf stand Gesamt-Spitzenreiter Ahonen mit 124,5 m den weitesten Sprung und unterstrich damit seine Favoritenrolle auf den Sieg beim zweiten Springen am Samstag (13.45 Uhr). Dort kommt es im K.o.-Durchgang auch zu einem deutschen Duell zwischen Alexander Herr (Schonach-Rohrhardsberg) und Maximilian Mechler (Isny). "Ich habe eine gute Form und lasse mich wegen eines schlechten Sprunges nicht aus dem Konzept bringen", äußerte sich Herr nach einem Sprung von 118 m zuversichtlich.

Schmitt überstand mit Mühe die Qualifikation

Der wie Herr und Späth in Oberstdorf abgestürzte Martin Schmitt konnte sich im Gegensatz zu seinen Team-Kollegen kaum steigern und überstand die Qualifikation nach einem Sprung auf 108,5 m mit Mühe. "Das ist nur Mittelmaß, aber derzeit eben mein Niveau", bekannte Schmitt. Eine Entscheidung, ob der viermalige Weltmeister aus Furtwangen die Tournee nach dem Neujahrsspringen fortsetzt, soll erst nach dem Wettkampf getroffen werden.

"Dann legen wir den weiteren Fahrplan fest", sagte Bundestrainer Peter Rohwein, der wie Schmitt eine Einmischung der Sponsoren in die weitere Saisonplanung verneinte. "Peter und ich entscheiden, wo es sportlich lang geht. Alles andere ist leeres Geschwätz", sagte Schmitt.

"Warte darauf, dass der Knoten platzt"

Die richtige Party-Stimmung wollte bei dem 26-Jährigen angesichts seiner anhaltenden Formschwäche nicht aufkommen. "Ein gewisser Druck ist da, das spüre ich. Ich warte ja selbst darauf, dass der Knoten platzt. Die Silvesterfeier wird nicht so prickelnd. Für 2005 wünsche ich mir neben Gesundheit und Glück, dass ich an alte sportliche Erfolge anknüpfen kann", sagte Schmitt, der am Samstag auf seinen in die Schweiz gewechselten ehemaligen Team-Kollegen Michael Möllinger trifft.

Neben Späth und Herr empfahlen sich auch Michael Neumayer (Berchtesgaden/117) und Michael Uhrmann (Rastbüchl/115) für den Wettkampf, den zudem die beiden Oberhofer Jörg Ritzerfeld (111) und Stephan Hocke (110) erreichten. Damit ist der gesamte A-Kader am Neujahrstag vertreten. "Das Ergebnis liegt im Grünen Bereich", stellte Rohwein fest. Aus der nationalen Gruppe konnte sich kein Springer qualifizieren und damit für einen Tournee-Verbleib aufdrängen.

Eric Dobias und Gerald Fritsche/DPA/DPA

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