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7. September 2010, 10:40 Uhr

Petkovic verliert, Deutschland ist draußen

Die US Open im Tennis gehen ohne deutsche Beteiligung weiter: Andrea Petkovic war in Flushing Meadows im Achtelfinale gegen Wera Swonarewa chancenlos.

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Ohne Chance: Andrea Petkovic bei ihrem Achtelfinal-Match in Flushing Meadows© Justin Lane/Epa/DPA

Roger Federer und Caroline Wozniacki stehen bei den US Open in Flushing Meadows erwartungsgemäß im Viertelfinale, Andrea Petkovic hingegen muss die Heimreise antreten. Während der fünfmalige US Open-Champion aus der Schweiz am Montagabend (Ortszeit) das Alpenduell gegen den Österreicher Jürgen Melzer mit 6:3, 7:6 (7:4), 6:3 für sich entschied und die Topgesetzte Dänin Wozniacki das Spitzenspiel gegen die Russin Maria Scharapowa gewann (6:3, 6:4), stand die letzte verbliebene Deutsche auf völlig verlorenem Boden.

In ihrem ersten Achtelfinal-Match ihrer Karriere bei einem Grand-Slam-Turnier spielten die Nerven Petkovic einen Streich. Die Darmstädterin hatte bei ihrer Flutlicht-Premiere auf dem Centre Court mit 1:6, 2:6 in nur 67 Minuten gegen die russiche Wimbledon-Finalistin Wera Swonarewa nicht den Hauch einer Chance. "Ich war definitiv nervös. Aber ich sehe es als große Erfahrung an. Heute war es ein Rückschlag, aber manchmal läuft's so, man macht zwei Schritte nach vorn, einen zurück und dann wieder drei nach vorn", meinte Petkovic.

Das Match war schnell verloren

Die 22-Jährige verlor gleich ihre ersten beiden Aufschlagspiele und lag schnell mit 0:4 zurück. Vor rund 15.000 Zuschauern im riesigen Arthur Ashe-Stadium kam Deutschlands Nummer eins gegen die Siebte der Setzliste erst spät im zweiten Satz ins Spiel, war da jedoch bereits aussichtslos mit 0:5 hinten. Anschließend brachte Petkovic ihr Service durch und konnte Swonarewa einen Tag vor ihrem 26. Geburtstag sogar den Aufschlag abnehmen und auf 2:5 verkürzen.

"Gegen eine schlechtere Spielerin komme ich vielleicht noch einmal ran, aber sie hat ein solides, gutes Match gespielt, wenig Fehler gemacht und es mir nicht mehr erlaubt, ranzukommen", so Petkovic. Als Einzige der 16 gestarteten deutschen Profis hatte sie die zweite Turnierwoche beim mit 22,6 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Event erreicht und konnte sich letztlich mit einem Preisgeld von 100.000 Dollar trösten.

DPA/ben
 
 
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