Startseite

Lindsey Vonn schockt mit Depressions-Beichte

Ihr Lächeln ist ihr Markenzeichen. Doch hinter der perfekten Fassade sieht es oft anders aus: Skistar Lindsey Vonn hat mit offenen Worten erstmals über ihre psychische Erkrankung gesprochen.

  Zieht sich vorerst vom alpinen Skisport zurück: Lindsey Vonn

Zieht sich vorerst vom alpinen Skisport zurück: Lindsey Vonn

Sie ist die schnellste Frau der Welt - auf Skiern. Im Zielraum ist sie dann meist mit einem Lächeln unterwegs und strahlt in jede Kamera. Doch in ihrem Inneren sieht es oft ganz anders aus. Erstmals hat US-Skistar Lindsay Vonn im Interview mit dem amerikanischen Magazin "People" eine psychische Erkrankung offenbart, deren Symptome auf eine Depression hindeuten. Nach einer Diagnose im Jahr 2008 sei die Krankheit mit Medikamenten behandelt worden, heißt es in dem Bericht. "Ich kam nicht mehr aus dem Bett. Ich fühlte mich hoffnungslos, leer, wie ein Zombie", sagte die amerikanische Abfahrts-Olympiasiegerin über diese Zeit in dem Gespräch, das offenbar vor der Weltcup-Saison geführt wurde. "Ich konnte noch nicht einmal mehr weinen."

Aufgetreten seien die Symptome erstmals nach ihren ersten Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City und nach Spannungen mit ihrem Vater, der ihr erster Trainer war. "Wegen meiner Dickköpfigkeit oder Scham oder weil ich nicht zugeben wollte, dass etwas falsch ist, habe ich nichts deswegen gemacht."

Scheidung der Eltern eine Ursache

Zunächst habe sie sich in ihre Leidenschaft für den Sport geflüchtet, berichtete die 28 Jahre alte viermalige Gesamtweltcupsiegerin dem Magazin. "Als sich meine Eltern scheiden ließen, habe ich zu mir selbst gesagt: Geh schlafen und morgen kannst du Skifahren. Ich habe mich in den Schlaf geweint und morgens war ich auf dem Berg und es ging mir gut. Wenn ich Ski fahre, bin ich glücklich."

Dies sei eine Erklärung dafür, dass sich Vonn "so wahnsinnig über den Erfolg" definiere, sagte ihre Konkurrentin und Wieder-Freundin Maria Höfl-Riesch am Freitag in Val d'Isère. Im Sommer habe sie mit Vonn über ihre Erkrankung gesprochen. "Wenn sie Rennen gewinnt, ist der ganze Tag super und dementsprechend ist es nicht so, wenn es ein bisschen schlechter läuft. Da sind die Depressionen sicher ein bisschen eine Erklärung." Bei der Weltcup-Abfahrt in den französischen Alpen rutschte Vonn von der Piste, wurde erst vom dritten Fangzaun aufgehalten, blieb dem ersten Augenschein nach aber unverletzt.

Vor vier Jahren seien die Probleme schwerer geworden, berichtete sie, auf Drängen ihres damaligen Ehemann Thomas habe sie einen Arzt aufgesucht. Einen Monat, nachdem sie mit der Einnahme von Medikamenten begonnen habe, sei sie "wie ein anderer Mensch" gewesen. "Es war verrückt. Ich war begeistert, wieder rauszugehen. Ich hatte Glück, sofort die richtige Behandlung zu finden", sagte Vonn, die wegen einer rätselhaften Darmerkrankung diese Saison für mehrere Tage ins Krankenhaus musste.

Eigene Trennung ruft Rückfall hervor

Von der Diagnose habe sie nur wenigen Menschen erzählt, auch weil sie ein "großes Stigma" gefürchtet habe. "Jeder sah mich am Fernsehen oder konnte die Artikel lesen und es ging um meine großartige Ehe, den weißen Lattenzaun, den ganzen Erfolg und mein perfektes Leben. Aber hinter den Kulissen war es ein Kampf." Als die Beziehung mit ihrem Mann zerbrach - die Trennung gab sie im Herbst 2011 bekannt - habe sie ebenfalls eine schwere Zeit gehabt. "Jeder weiß, dass eine Ehe hart ist. Aber es hat nicht funktioniert, und das machte mich unglücklich."

Die Trennung habe Vonn schwer zugesetzt, schätzte Höfl-Riesch ein, "die Situation war nicht einfach für sie, umso beeindruckender war es, was sie auf der Piste fabriziert hat, mit welcher Souveränität sie da immer runtergefahren ist." Inzwischen hat Vonn auch den Kontakt zu ihrem Vater, Alan Kildow, wieder aufgenommen. "Es war hart, sehr hart, aber wir haben alles besprochen. Ich habe ihn sehr vermisst."

kbe/DPA/DPA

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools