Frankfurt im Höhenrausch

25. Mai 2013, 17:50 Uhr

Die Frankfurter Hochhäuser sind nicht nur dröge Bürotürme der Finanzbranche, sondern ein prima Abenteuerspielplatz für Base-Jumper und Slackliner.

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Die Frankfurter Skyline verwandelt sich in eine Bühne für Seiltänzer, Base-Jumper und Artisten aller Art. Bei Sonnenschein und kühlen Temperaturen eröffnete Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) am Samstagvormittag das Wolkenkratzer-Festival, das die Hochhaus-Landschaft ein Wochenende lang in den Mittelpunkt stellt. Trotz des Fußball-Champions-League-Finales am Abend und schlechter Wetteraussichten für den Sonntag rechnen die Veranstalter mit Hunderttausenden Zuschauern.

Diese Aufnahme zeigt den aus Österreich stammenden Profi-Slackliner Reinhard Kleindl. In einer Höhe von rund 185 Metern überwindet er die Strecke zwischen zwei Türmen des "Towers". Gesichert ist er nur durch einen dünnen Gurt.

Das Festival wird zum fünften Mal gefeiert. Bereits am Vormittag hatten die 80.000 Besitzer kostenloser Karten exklusiven Zugang zu den Wolkenkratzern. Der größte Teil der Veranstaltungen beim "höchsten Fest" des Landes ist auch für alle anderen Besucher öffentlich und kostenlos - darunter Popkonzerte, "Menschentürme" und Bungee-Jumping, eine überdimensionale Nachbildung der Skyline aus Sand und große Kräne für den richtigen Ausblick. Beim vorhergehenden Festival 2007 kamen rund 1,2 Millionen Besucher.

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