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Vier Jahre nach dem Amoklauf von Winnenden ist die Mutter von Tim K. ins Visier der Kläger geraten. Weil sie womöglich ihre Aufsichtspflicht verletzt hat, soll sie Millionen zahlen.
Muss das Waffengesetz verschärft werden oder brauchen Sportschützen Freiheiten, um etwa bei olympischen Spielen anzutreten? Der Amokalarm von Memmingen hat die Diskussion ums Waffenrecht neu entfacht.
Gut drei Jahre nach dem Amoklauf von Winnenden erhalten alle öffentlichen Schulden in Baden-Württemberg Alarmgeräte für Krisensituationen.
Zweieinhalb Jahre nach dem Amoklauf von Winnenden wird an der dortigen Albertville-Realschule wieder unterrichtet.
Drei Monate nach dem Amoklauf von Winnenden hat der Bundestag ein schärferes Waffenrecht verabschiedet. Nach dem Gesetz müssen Waffenbesitzer in Deutschland künftig mit verdachtsunabhängigen Kontrollen rechnen. Zudem drohen ihnen härtere Strafen als bisher, wenn sie ihre Schusswaffen nicht vorschriftsmäßig aufbewahren.
Zweieinhalb Monate nach dem Amoklauf von Winnenden hat die Bundesregierung ein schärferes Waffenrecht auf den Weg gebracht. Waffenbesitzer sollen in Zukunft schärfer kontrolliert und schwere Verstöße mit Gefängnis bestraft werden, entschied das Kabinett. Ein ursprünglich vorgesehenes Verbot von Kampfspielen ist dagegen vom Tisch.
Das Stuttgarter Landgericht hat den Vater des Amokläufers von Winnenden zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. Den Forderungen der Nebenkläger folgte es somit nicht.
Muss ein Vater für die Tat seines Sohnes strafrechtliche Folgen tragen? Das Landgericht Stuttgart muss im Fall des Amoklaufs von Winnenden heute diese Frage beantworten.
Als Konsequenz aus dem Amoklauf von Winnenden mit 16 Toten erwägen die Länder deutliche Einschränkungen im Waffenrecht. Der Bremer Innensenator Ulrich Mäurer will den Umgang mit Sportwaffen und Munition drastisch einschränken.
Seit 27 Prozesstagen steht der Vater des Amokläufers von Winnenden vor Gericht, weil er die Tatwaffe nicht richtig weggeschlossen hatte. Heute beginnen die Plädoyers der Nebenkläger. Im stern.de-Interview schildern die Eltern eines der Opfer den Prozessverlauf und was sie über Tim K. und seine Familie denken.
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Der Amoklauf von Winnenden ereignete sich am Vormittag des 11. März 2009 in Winnenden, rund 20 Kilometer nordöstlich von Stuttgart, sowie in Wendlingen am Neckar. Dabei wurden 15 Menschen ermordet. Elf Menschen – einige von ihnen schwer verletzt – wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Der 17-jährige Täter, Tim Kretschmer, wurde nach mehrstündiger Flucht von der Polizei gestellt und erschoss sich schließlich selbst.
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