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Zweieinhalb Jahre nach dem Amoklauf von Winnenden wird an der dortigen Albertville-Realschule wieder unterrichtet.
Drei Monate nach dem Amoklauf von Winnenden hat der Bundestag ein schärferes Waffenrecht verabschiedet. Nach dem Gesetz müssen Waffenbesitzer in Deutschland künftig mit verdachtsunabhängigen Kontrollen rechnen. Zudem drohen ihnen härtere Strafen als bisher, wenn sie ihre Schusswaffen nicht vorschriftsmäßig aufbewahren.
Zweieinhalb Monate nach dem Amoklauf von Winnenden hat die Bundesregierung ein schärferes Waffenrecht auf den Weg gebracht. Waffenbesitzer sollen in Zukunft schärfer kontrolliert und schwere Verstöße mit Gefängnis bestraft werden, entschied das Kabinett. Ein ursprünglich vorgesehenes Verbot von Kampfspielen ist dagegen vom Tisch.
Als Konsequenz aus dem Amoklauf von Winnenden mit 16 Toten erwägen die Länder deutliche Einschränkungen im Waffenrecht. Der Bremer Innensenator Ulrich Mäurer will den Umgang mit Sportwaffen und Munition drastisch einschränken.
Er nannte sich "Instinkt84 aus Amoklaufcity" und veröffentlichte am Tag der Bluttat von Winnenden eine Amokdrohung im Internet. Der 24-jährige Arbeitslose stand nun als erster Nachahmungstäter vor Gericht. Einblicke in die Psyche eines nach Halt suchenden Trittbrettfahrers.
Nach der Ermittlungspanne beim Amoklauf von Winnenden steht Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech unter Druck: Rech und die Staatsanwaltschaft hatten die Internet-Ankündigung des Amoklaufs als echt präsentiert. Doch auf dem beschlagnahmten Computer von Tim K. befindet sich kein solches Chatprotokoll. Rech wird nun heftig kritisiert - und verteidigt sich offensiv.
Der Amoklauf von Winnenden fand auch live bei Twitter und anderen sozialen Netzwerken statt. Das zeigt deutlich: Egal, wo etwas Dramatisches passiert: Der Jedermann-Journalismus bringt Nachrichten sofort ins Internet. Ohne Rücksicht auf Rechte und Verluste.
Das Stuttgarter Landgericht hat den Vater des Amokläufers von Winnenden zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. Den Forderungen der Nebenkläger folgte es somit nicht.
Muss ein Vater für die Tat seines Sohnes strafrechtliche Folgen tragen? Das Landgericht Stuttgart muss im Fall des Amoklaufs von Winnenden heute diese Frage beantworten.
Seit 27 Prozesstagen steht der Vater des Amokläufers von Winnenden vor Gericht, weil er die Tatwaffe nicht richtig weggeschlossen hatte. Heute beginnen die Plädoyers der Nebenkläger. Im stern.de-Interview schildern die Eltern eines der Opfer den Prozessverlauf und was sie über Tim K. und seine Familie denken.
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Der Amoklauf von Winnenden ereignete sich am Vormittag des 11. März 2009 in Winnenden, rund 20 Kilometer nordöstlich von Stuttgart, sowie in Wendlingen am Neckar. Dabei wurden 15 Menschen ermordet. Elf Menschen – einige von ihnen schwer verletzt – wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Der 17-jährige Täter, Tim Kretschmer, wurde nach mehrstündiger Flucht von der Polizei gestellt und erschoss sich schließlich selbst.
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