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Auftakt der Wildnis-Challenge um den Titel

Ihm konnte bisher niemand standhalten: Joey Kelly, die (Wett)Kampfmaschine. Fünf Freiwillige haben es im letzten Jahr versucht  – und sind beim Namibia-Wüstenlauf gescheitert. Aber auch ein Kelly ist nicht unschlagbar. Das jedenfalls wollen erneut fünf Extremsportler beweisen.

Wer ist so hart wie Joey Kelly?: Der Wildnis-Lauf in Bildern
  Aufbruchstimmung im Lager, die Simba Farm am Fuße des Kilimandscharo. Alles, was die Teilnehmer mitnehmen, werden sie auch über die gesamte Strecke tragen müssen. 

Aufbruchstimmung im Lager, die Simba Farm am Fuße des Kilimandscharo. Alles, was die Teilnehmer mitnehmen, werden sie auch über die gesamte Strecke tragen müssen. 


Noch immer ist er der unangefochtene Härtekönig, und so stellt sich 2016 noch einmal die Frage: Wer ist so hart wie Joey Kelly? Aus rund 300 mutigen Bewerbern treten nun fünf Kämpfer, die sich als würdige Konkurrenz qualifiziert haben, gegen ihn an.  

Die Challenge führt 301 Kilometer durch die Hochebenen Tansanias, über staubige Pisten und überschwemmte Matschwege, durch Flüsse und Steppen. Und Kelly gibt das Tempo vor. 


Es geht um den Titel und 10.000 Euro Preisgeld

Das sind die verbleibenden vier Kandidaten

Manuel Müller aus Mannheim Alter: 38 Jahre Größe: 1,78 Meter Gewicht: 78 Kilogramm Beruf: Projektmanager Logistik und Spedition Hobbys: Familie, Laufen und Eishockey 
Extremerfahrungen: Seine Bestzeit beim Marathonlauf über 42 Kilometer absolvierte er mit 3:44 Stunden.

Detlef Beuß aus Wissstock im Nordwesten von Brandenburg. Alter: 49 Jahre Größe: 1,80 Meter Gewicht: 73 Killogramm Beruf: selbstständiger Uhrmachermeister Hobbys: Rennrad fahren, Schwimmen und Laufen                                                               

Extremerfahrungen: Im Jahr läuft er im Schnitt drei Marathons, auch gerne mal einen Berglauf. 2014 ist er am Rennsteigberglauf über 74 Kilometer eine Bestzeit von 7:54 Stunden gelaufen.

© Foto:stern TV

Ulrike Mayer-Tančić aus Krailling im nordöstlichen Landkreis Starnberg. Alter: 50 Jahre Größe: 1,68 Meter Gewicht: 51 Kilogramm Beruf: Schulsekretärin
Extremerfahrungen: 28 Marathons mit Bestzeit von 3:02 Stunden  und unzählige Straßen-, Berg- und Crossläufe, einige Medaillen, unter anderem Vizeweltmeisterin Marathon Altersklasse W50 oder Gesamtdritte bei den Frauen beim Zugspitzberglauf 2015.

© Foto:stern TV

Timo Späth aus Coburg Alter: 39 Jahre Größe: 1,82 Meter Gewicht: 76 Kilogramm Beruf: Servicetechniker
Extremerfahrung: Allgäuer Ultra Trail auf einer Distanz von 69 km in nur 12:16 Stunden, bei Marathons über 42,2 Km erreichte er Bestzeiten von 3:30 Stunden.

 

© Foto:stern TV

Dirk Eylers aus Oyten in Niedersachsen. Alter: 39 Jahre Beruf: Technischer Zeichner
Extremerfahrung: Ultra-Marathon mit einer Bestzeit von 7:45 Stunden für 55,2 Kilometer und 1700 Höhenmetern, insgesamt zählt er elf Marathons.

Knallharte Wettkampfbedingungen also für Manuel Müller, Timo Späth, Detlef Beuß, Dirk Eylers und die einzige Frau in der Challenge, Rieke Mayer-Tancic: Die Strecke führt vom Fuße des Kilimandscharo auf 2.000 Metern Höhe ins tansanische Hochland. 
Mal ist es brütend heiß, dann regnet es plötzlich sintflutartig, die Nächte im äquatornahen Tansania sind extrem kühl. Geschlafen wird natürlich in Zelten. Zudem rationiert stern TV den Sportlern das Essen. Es geht buchstäblich ums Überleben, denn wer nicht Schritt hält, fliegt raus, so die wichtigste aller Regeln.
Diese unmenschlichen Strapazen nehmen Rieke, Manuel, Timo, Detlef und Dirk dennoch freiwillig auf sich. Denn: Wer es trotzdem schafft, mit Joey Kelly mitzuhalten oder ihn gar zu schlagen, gewinnt nicht nur die Challenge, sondern kann auch das Preisgeld von 10.000 Euro einstreichen. 

Da waren's nur noch Vier

Und Joey natürlich. Stundenlang läuft er vorweg, bestimmt das Tempo. Wo Joey ist, ist vorne. Tansanias Einwohner können sich über das Unterfangen dieser Reisegruppe nur wundern. Warum rennen die? Und wohin? Ziel an Tag 1, an dem zur Akklimatisierung eigentlich nur eine Marathonstrecke von 42 Kilometern eingeplant ist, soll eine Schule mitten in der Ebene sein. Doch am Nachmittag zieht der Meister aller Torturen das Tempo noch einmal an und kurz vor dem Tagesziel legt der gnadenlose Kelly noch eine Extraschleife von sage und schreibe zwei Stunden ein. Bei den Teilnehmern zeigen sich erste Ermüdungserscheinungen. Fünf Tage ähnlicher Strecke und ähnlichen Tempos liegen noch vor ihnen. Für Dirk Eylers ist dieses Rennen am späten Nachmittag des ersten Tages zu Ende, er steigt aus.

Wie sich unsere vier verbleibenden Extremsportler auf den nächsten Etappen schlagen und ob – oder besser gesagt – wie lange sie Joey Kelly gewachsen sein werden, sehen Sie in der kommenden Woche bei stern TV.


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