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Menderes Bağcis bewegender Auftritt bei sternTV

Mit seiner unbeirrbaren Hartnäckigkeit war er den RTL-Zuschauern bereits aus 13 erfolglosen Teilnahmen bei "DSDS" bekannt. Im Dschungel entpuppte sich Menderes Bağci nun als charmanter und unerschrockener Publikumsliebling. stern TV gewährte er einen Blick in sein Leben als frisch gekrönter Dschungelkönig.

  Endlich einmal Gewinner! Sympathieträger und Dschungelkönig Menderes Bagci im Interrview mit stern TV

Endlich einmal Gewinner! Sympathieträger und Dschungelkönig Menderes Bagci im Interrview mit stern TV


Zum ersten Mal stand er in einem Finale – und das hat er gleich gewonnen: Als Menderes Bağci am Samstagabend kurz nach Mitternacht zum neuen Dschungelkönig gewählt wurde, konnte der 31-Jährige seine Tränen nicht zurückhalten. "Ich bin baff. Ich hätte nie erwartet, dass ich so weit komme. Danke schön!"

Menderes überzeugte mit Ehrlichkeit, mit Bescheidenheit und Höflichkeit – und mit seiner "Never give up"-Haltung. Werte, die die Zuschauer an ihm lieben und ihm 81,11 Prozent der Zuschauerstimmen bescherten. Endlich konnte Menderes Bağci einmal zeigen, wer er ist. Das gefiel ihm, sagt er: "Die 16 Tage im Dschungelcamp waren für mich sehr angenehm. Die ersten Tage waren nicht so leicht, aber danach habe ich mich immer mehr daran gewöhnt und konnte mich, glaub ich, auch gut in die Gemeinschaft integrieren."

stern TV nahm den frisch gekrönten Dschungelkönig gestern Nachmittag am Kölner Flughafen in Empfang und begleitete ihn auf seinem Weg nach Hause. Das Umschalten auf Zuhause und Alltag fiel ihm schwer: "Es war schön, deswegen bin ich auch ein bisschen wehmütig." Zwar freue er sich auch auf neue Aufgaben, aber er gab auch zu: "Wenn ich jetzt nach Hause gehe, dann holt mich ja der Alltag wieder ein. Aber das ist dann halt so, dann geht man halt wieder in seine Wohnung, wo man sich auch nicht so richtig wohlfühlt. Da herrscht nämlich ein bisschen Chaos. Und auch wenn man aufräumt, fühlt man sich trotzdem irgendwie unwohl."


"… was dazu geführt hat, dass ich so bin, wie ich bin"

Menderes ist stolz darauf, unabhängig und vor allem selbstständig zu sein. Er habe sich stets alles selbst erarbeitet. Dennoch sei ihm bewusst, dass auch seine Vergangenheit, seine Kindheit, ihn in gewisser Weise geprägt haben. Mit sternTV sprach er auch darüber, dass er weder zu seinem Vater noch zu seiner Mutter eine richtige Beziehung aufbauen konnte. "Man gelangt irgendwann mal an einen Punkt im Leben, dass man weiß: Ja, das hat dir wirklich gefehlt, diese Liebe, Geborgenheit, und Worte wie 'Ich bin stolz auf dich' oder 'Ich vermisse dich'. Ich glaube, das stelle ich jetzt erst fest, dass mir das wohl in meinem ganzen Leben am meisten fehlt."

Sechzehn Tage lang zeigte sich Menderes im Camp von dieser, von seiner zarten und sensiblen Seite. So sprach er auch über die schwere Darmkrankheit, an der er seit über zehn Jahren leidet. "Ich denke, es war wichtig und richtig dass ich darüber gesprochen habe im Camp", sagt er. "Vorher wussten die Leute ja nicht wirklich was für ein Mensch ich bin und was mich vielleicht auch im Leben belastet. Oder was dazu geführt hat, dass ich einfach so bin, wie ich bin."

"Ich bin nicht der begnadetste Sänger"

Der Öffentlichkeit ist der inzwischen 31-Jährige hauptsächlich durch seine hartnäckige Dauerteilnahme bei "Deutschland sucht den Superstar". Dort nahm er erstmals 2002 teil, konnte die Jury aber nie überzeugen. Zuerst diente erst als Witzfigur, dann wurde er weiterhin belächelt, weil er einfach immer wieder zum Casting kam. Insgesamt 13 Mal. Trotzdem gab Menderes nicht auf – auch ohne wirkliches Talent.

Auch im Dschungel zeigte er seine Gesangskünste – und dort waren die Reaktionen eindeutig: "Aber letztendlich war ja klar, und dessen bin ich mir auch bewusst: Ich bin nicht der begnadetste Sänger. Aber ich glaube, die Leute im Camp haben das geschätzt und honoriert. Und sie haben auch festgestellt: Hey, der macht das gerne, auch wenn es jetzt nicht perfekt ist."

Menderes Bağci will auch in diesem Jahr wieder zu DSDS. "Never give up" und "C'me on!". Das haben auch die Zuschauer mitgekriegt und Menderes auf den Thron gehoben. Er ist jetzt ein Gewinner. Vom belächelten DSDS-Kandidaten zum gefeierten Dschungelkönig.

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