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Die Polizei im südosttürkischen Malatya ist einem mutmaßlichen Ehrenmord auf die Spur gekommen.
Schrecklicher Todesfall in der Türkei: Dort haben Vater und Großvater in der anatolischen Stadt Kahta offenbar ein 16-jähriges Mädchen bei lebendigem Leib begraben. Auf diese Weise wollte die Familie die angeblich beschmutzte Ehre wieder reinwaschen.
Im Prozess um einen Ehrenmord an einer Kurdin in Rees hat das Landgericht Kleve den Vater des Opfers zu lebenslanger Haft verurteilt.
Knapp einen Monat ist es her, da wurde Gülsüm S. tot in einem Waldstück nahe Kleve aufgefunden. Nun ist die Tat aufgeklärt. Die 20-jährige Deutsch-Kurdin musste sterben, weil sie einer Zwangsvermählung nicht zustimmen wollte. Gegen den Vater und den Bruder erging Haftbefehl.
Der spektakuläre "Ehrenmord"-Prozess vor dem Hamburger Landgericht hat auch für den Staatsanwalt ein Nachspiel: In seinem Plädoyer hatte er die Höchststrafe für Ahmad O. gefordert - und die Richter waren seinem Plädoyer gefolgt. Bereits kurz nach dem Urteil erreichte den Vertreter der Anklage die erste Todesdrohung.
Lebenslang. Das Urteil im Hamburger "Ehrenmord"-Prozess gegen Morsals Bruder Ahmed O. hat die Eltern von Täter und Opfer verzweifeln lassen. Im Landgericht spielten sich hochdramatische Szenen ab. Während der Verurteilte und sein Bruder Richter und Ankläger anpöbelten, versuchte die Mutter sogar, sich das Leben zu nehmen.
Es war eine Tat "auf niedrigster sozialer Stufe" hatte der Staatsanwalt gesagt. Das Hamburger Gericht teilt die Ansicht der Anklage und hat im Fall des sogenannten Ehrenmordes an der 16 Jahre alten Deutsch-Afghanin Morsal deren Bruder zu einer lebenslangen Haft verurteilt. Die Familie des Angeklagten reagierte mit einem lauten Aufschrei.
Eine Tat auf "niedrigster sozialer Stufe" - so hat die Staatsanwaltschaft den "Ehrenmord" an der Deutsch-Afghanin Morsal O. bezeichnet und deshalb eine lebenslange Haftstrafe für den angeklagten Bruder gefordert. Die Verteidigung plädierte auf Totschlag für den 24-Jährigen, der vor Gericht dann doch noch sein Schweigen brach.
In Hamburg hat der "Ehrenmord"-Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der 16-jährigen Morsal O. begonnen. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die scheinbar ausweglose Notlage, in der sich viele, vor allem muslimische Frauen in Deutschland befinden - und auf jene, deren Ziel es ist, die Frauen zu retten.
Ahmad O. steht vor dem Landgericht Hamburg, weil er seine Schwester Morsal mit über 20 Messerstichen getötet haben soll. Doch während viele Zuschauer den ersten Verhandlungstag aufmerksam verfolgen, wirkt der Angeklagte im Gerichtssaal trotz der schweren Vorwürfe seltsam unbeteiligt.
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