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Guten Rutsch

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stern.de wünscht:
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Einen guten Rutsch!

Ein turbulentes und ereignisreiches Jahr ist zu Ende. Wir hoffen, Sie behalten die schönen Dinge in Erinnerung und wünschen allen stern.de-Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr!

BND-Untersuchungsausschuss
BND-Untersuchungsausschuss
Fast gab Steinmeier die Rampensau

Außenminister Frank-Walter Steinmeier nannte es ein "vergiftetes Lob". Wertvolle Informationen sollen deutsche Agenten während des Irak-Kriegs geliefert haben, so ein früherer US-General. Steinmeier, damals für die Kontrolle des BND zuständig, bestreitet dies vehement. Und sein Vorgänger Joschka Fischer tut eh, als ginge ihn das alles nichts an.

Kunst-Tanz-Werk
Blog "Kunst-Tanz-Werk"
Jahresabschlussrechnung...

Das Rohr neigt zum Biegen und das Jahr sich dem Ende zu. Kein innovativer Ansatz, aber ein durchaus tradierter, die vergangenen 12 Monate Revue passieren zu lassen. Wie schon beim Fotoalphabet ist die retrograde Betrachtungsweise ein ganz angenehmes Format, denn just vergangenes ist dabei irgendwie präsenter als der letzte Jahresanfang. Ob mir ein umfassender Rundumschlag gelingt, wird dann das Ende hier zeigen. Mal schauen ;-) Rundumschlag ist dabei auch schon gleich ein schönes Stichwort, denn eher sinnbefreit als konstruktiv, schlagen sich ganz clever vorkommende Evolutionsbremsen selbst die Axt ins Bein, wenn sie hier Zwietracht säend bei allgemeinen Weihnachtswünschen von ekelerregender Selbstbeweihräucherung sprechen. Am Ende unterstellen sie einem Gratulanten beim Geburtstag reine Egomanie, weil er den Satz mit ?...Ich gratuliere dir...? beginnt. Wenn es nach einer gewissen Zeit nicht Kopfschmerzen machen würde, müsste man sich die ganze Zeit deswegen vor die Stirn klatschen. (Anmerk. d. Verf. : An dieser Stelle sei angemerkt, dass jeder redundante Beitrag im Blog von mir auch weiterhin ohne weiteren Kommentar in die Tonne fliegt. Wenn jemandem die Themen zu banal, andere zu selbstdarstellerisch, und wieder andere zu offensiv oder alles zu kacke ist, dann sei nochmal betont, dass der- oder diejenige herzlich dazu geladen sei, sich in Form eines ?Gastartikels? selber zu Wort zu melden. Oder Fragen zu stellen. Oder, oder. Da aber mal wieder die Logorrhoe grassiert, kann ich mit Gelassenheit davon ausgehen, dass mehr als dämliche Spam-Kommentare von Herrn LALA aus LULU oder von Luftmarschall-Namen tragenden Fotopäpsten nicht zu erwarten sind. Chance vertan. Setzen! Sechs!) Einreihen in das allgemeine klopshohle Geschehen können sich dann auch dabei, etliche junge Damen, die in der letzten Zeit unangemessene - früher nannte man das glaube ich - Höhenflüge hatten, und sich damit ins Wahrnehmungs-Off schossen. Im Magazin mittigen Teil ausklappbare ?Gespielin? wird man eben nicht, weil das Hirn gut verschaltet ist. Oder die ?Damschaften? betrieben ihre Synapsen lediglich mit Niederstrom. Denn anders kann man sich die kommunikativen und sozialen Ausfälle nicht erklären, wenn man in Folge der zugegebenermaßen recht kurzen Antwort ?Ja!? auf die Frage, ob es bei einem Aktworkshop auch um Akt ginge, als arrogantes Arschloch bezeichnet wird. Oder ein sich verschmäht fühlendes Knips-Mädchen (Modell mag ich ?das? gar nicht nennen) im Anschluss an eine Anmerkung zu einem ihrer Bilder, beginnt damit zu drohen, den Freund loszuschicken, damit er einem mal physisch eindrucksvoll zeigt ? was Phase ist? und seine Kumpels vom einschlägig bekannten Kraftrad-Verein mitzubringen. Die ?Damen? verstehen auch einfachste Sätze nicht, sobald ein Komma einen Haupt- von einem Nebensatz trennt. Faseln von extremster Beschäftigung und daraus resultierender Zeitknappheit, aber posten für jedermann sichtbar alle 13 Minuten ihren neusten Gemütszustand bei Facebook. So eine Internetpräsenz kostet aber auch viel Zeit, das kann ich euch sagen! Beantwortet man enthusiastisch formulierte ?Bewerbungen? (O-Ton: Mache mit. Fahrtkosten müssen übernommen werden. Gage 217,50 Euro die Stunde) auf ausgeschriebene Jobs mit einem ?Vielen Dank für dein Interesse, aber du bist leider nicht ganz der Typ, der für dieses eine Projekt gesucht wird?, dann ist eine nicht enden wollenden Litanei vorprogrammiert, in der einem unaufgefordert und in epische Breite haarklein aufgelistet wird, was die junge Dame denn schon alles gemacht hat und mit wem. Dass sie meine Bilder eh 08/15 findet, man erstmal fotografieren lernen soll, dass sie auch noch andere Sachen zu tun hätte und man sowieso ein psychopathischer Sexualstraftäter auf freiem Fuss ist, vor dem einen alle anderen Modelle und Fotografen gewarnt haben. Aha! Na denn! Von den Knipserseilschaften im provinziellen Umfeld will ich gar nicht erst anfangen. Denn die wahren Divas sind immer HINTER der Kamera :-D So! Jetzt hammwa erst mal ne schöne Kackstimmung geschaffen, dann können wir ja jetzt zu den wichtigen Dingen kommen. Was hatte das Jahr denn an schönen Dingen? Eigentlich ne Menge, oder? Nach dem doch recht schneereichen Winter hatten wir ein beeindruckendes sommerliches Frühjahr mit allerhand Gelegenheiten schöne Outdoor-Sessions zu machen. Im Rahmen der ?Work&Travel-Aktion? fanden schöne Workshops im Süden der Republik statt. Die Städte-Tour war eine schöne Gelegenheit, etwas eingefahrene Strukturen mal frischwindig zu polieren. Andere Leute, anderes Studio, andere Modelle. Zum Glück blieb der brutalst heiß angekündigte Sommer etwas aus und von der noch anhaltenden Milde profitiert nicht nur der Draußenknipser, sondern auch die Heizkostenabrechnung. Der Aufruf zum schäbigen Sich-selbst-über-den-Spiegel-Fotografieren hatte erstaunliche Resonanz. Info an der Stelle : Die Druckerpresse lägt ab Mitte Januar an. Letztlich sind knapp 110 Bilder zusammen gekommen. Danke an der Stelle an alle Emittenten. Und wenn man dann erstmal vom Zug der ewigen Notwendigkeit abgesprungen ist, dann kommt man im Reich der Gelassenheit an und macht dann nur noch Fotos, wenn es einem wirklich wichtig ist, man seine Idee nicht an die grad zufällig anwesende Person verplämpert. Klingt ziemlich unangenehm, ich weiss. Aber wenn man mal genau hinschaut, wird man feststellen, dass man oft eine Idee hat, sie dann aber von dem Zwang der unmittelbaren Durchführung geschoben angeht, aber missachtet hat, dass man vielleicht gerade nicht das Modell ?zur Hand? hat, das man eigentlich genau dafür bräuchte. Und am Ende stellt man fest, dass der Deckungsgrad nur bei 95% liegt und einem unerklärlicherweise die 5% zum entspannten Zurücklehnen fehlen. Ausserdem stand das fotografische Jahr unter dem Motto ?Mal was anders machen?. Und so war es also an der Zeit, ein wenig wegzukommen von der ?ewigen? Toplight-Studio-Akrobatik? mit skuplturaler Abstraktion. Offenblendiges Tageslicht-Rumprobieren und selektiveres Mal-etwas-Nichtmachen waren ein schöner Anlass die Kamera in die Hand zu nehmen. Ebenso das ?Umstrukturieren? des pädagogischen Konzeptes für die Workshops. Weg vom statischen Vorturnen, hin zu dynamischeren Modulen. Aufbrechen alter Muster und Verlassen festgetretener Pfade. Das Wachrütteln des eignen Potentials steht nunmehr an vorderster Front, nicht das blanke Demonstrieren etablierter Arbeitsweisen. Dem Slogan ?Sehen lernen? ein neues, ein benutzerfreundlicheres Gesicht zu verleihen, bei dem sich jeder auf seine individuelle Art wiederfindet und keine Dogmen oder Schulmeinungen als Credo der einzigen Wahrhaftigkeit mit akademischem Anspruch möglichst kryptisch vorgesetzt bekommt, um am Ende Bilder gemacht zu haben, die nicht dem persönlichen Werdegang hin zu einer eignen Ausdrucksmöglichkeit entsprechen. Ich bin neugierig, wie sich das Konzept noch weiter entwickelt und ich freu mich drauf, von jedem einzelnen Teilnehmer zu lernen und durch deren Augen zu sehen. Es bleibt also spannend fürs kommende Jahr. Es wird natürlich weiter in der Stadt getanzt. In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck P.S.: Das OKERWERK wünscht allen übrigens einen guten Rutsch in ein erfolgreiches und gesundes 2012. Und wie immer haben die abgebildeten Personen nichts mit im Text erwähnten ?Unzulänglichkeiten? zu tun, sondern dienen lediglich der bunten Bebilderung. P.P.S.: Es sei nochmals der Aufruf wiederholt, dass Neugierige, Mitteilungsbedürftige, sachliche Kritiker oder einfach Interessierte sich gerne zu Wort melden dürfen. Die Kategorie "Gastbeiträge" ist nicht gerade verwaist, aber unterrepräsentiert. Also, nix wie ran!

American Venture
Blog "American Venture"
DuckA380CC

Kurz vor Jahresende noch 3 kleine Neuigkeiten, da ich bei regnerischem und relativ kühlem Wetter kaum etwas besseres tun kann. Erstens  die Ente am Heiligabend war superb-excellente-knusprig. Zweitens der Lufthansa A380 fliegt ab 1.8. 2012 täglich nach Houston IAH. Drittens, man kann neuerdings die Luft für den Autoreifen an der Tanke mit Kreditkarte zahlen. Also, ich hab die Duck mit Apfel, Birne und Zwiebel gestopft und mit Salz, Pfeffer, Paprika, Curry und etwas Safran aussen eingepudert und 'Ihr' dann Handschellen angelegt, damit die Füllung bleibt wo sie hingehört. Oven vorgeheizt auf 350 Grad und dann eine Stunde 'brustauf' und eine Stunde 'brustab'  bebruzelt. Als 'Gitter', unterhalb verwende ich Mohrrüben, dass das Fett besser abtropfen kann. Nachdem der Sud entfernt war, gab es via "Fast Broil' das nötige Make up und einen Ganzkörper-Tan der mit einer Lotion aus Butter und Honig salonfägig gemacht wurde. Dazu gab es Apfelrotkohl und einen grossen Semmelknödel aka Serviettenkloss  nach Oma's Rezept - und Oma wäre heute 102... Ob das für den LL_Kochblog reicht muss ich noch eruieren bevor ich es da evt. poste.   Eine erfreuliche aviatische Nachricht las ich heute hier . Die Lufthansa fliegt ab 1.8. 2012 die Strecke FRA - IAH (LH440/441) mit dem A380. Da dies unsere Stammstrecke nach Germanien ist und die alten B747 signifikant zum Sitzkatarrh beitragen, ist dies eine gute Nachricht. In der (alten) Holzklasse der B747 hatten wir bei den letzten Flügen krampfhafte Sitz-Erfahrungen. Es wird die erste Route eines A380 nach Texas sein. Die Konkurrenz wird nicht lange zusehen. Emirates fliegt inzwischen 2 mal täglich Dubai - Houston. Houston wird so nach JFK, MIA und SFO die 4. A380  Route Germany USA werden. Einmal den Reifen wieder die nötige Luft einhauchen kostet in USA $1. Da ich in Germany immer relativ neue Leihwagen hatte, weiss ich nicht genau ob die kompressierte Luft in Deutschland noch umsonst ist. Aber, dass man am Kompressor einen CC-Card Terminal einbaut ist zumnindest mir in Texas neu. Ist das ein Punkt für die Kategorie "Only in Germany" kostet die Reifenluft (noch) nix. In diesem Sinne einen guten Rutsch!      

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
Siegreiche Weihnacht!

2009 Teso la Monja "Victorino" (Rotwein, Spanien) Mit dem heutigen Wein möchte ich meinen Lesern etwas ganz Besonderes unter den Tannenbaum legen. Der "Victorino" ist ein Wein, den man sich zu dieser besonderen Zeit im Jahr gönnen sollte. Der Preis liegt zwar klar über Weinlakai-Schnitt, doch sind knapp 30,- EUR in Anbetracht der Qualität dieses wunderbaren Roten mehr als angebracht. Der spanische Weinführer Guia Peñín gibt ihm in seinem 2012er Führer 96 Punkte und stuft ihn damit besser ein als viele der prestigeträchtigsten Weine Spaniens. Nicht nur dieser Fakt macht den Wein zum "Edel-Schnäppchen", auch die Tatsache, dass der Wein bei dem empfohlenen Händler preislich weltweit (!) unschlagbar ist. Und zu guter Letzt hat der Victorino auch eine tolle Geschichte: Er stammt von der Winzerfamilie, die das Weingut Numanthia Termes zu Weltruhm führten und sich dann einen cleveren Plan überlegten... +++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++ Die aus dem Rioja stammende Familie Eguren sorgte im Toro-Gebiet mit den Weinen ihres Weingutes Numanthia Termes für sensationelle Bewertungen der internationalen Weinpresse. Auf dem Höhepunkt des Erfolges verkauften sie das Weingut zu einem durchaus stolzen Preis an den LVMH-Konzern . Dieses Luxuskonsortium ist u.a. Eigentümer von Weingütern wie Dom Perignon und Chateau d'Yquem. Mit dem Erlös taten sie dann etwas, das für eine passionierte Winzerfamilie nur logisch erscheint: Sie gründeten ein neues Weingut. Dank der üppigen Finanzspritze statteten sie die neue Wirkungsstätte im Toro, Teso La Monja, mit der feinsten und modernsten Kellertechnik aus. Zudem konnten sie sich Weinberge sichern, die noch wurzelechte ? also nie von der Reblaus befallene ? Reben mit einem Durchschnittsalter von über 50 Jahren beheimaten. Klingt traumhaft? Ist es auch. Bereits der erste Jahrgang (2007) von Teso La Monja war der Beweis dafür, dass das neue Projekt in exakt die richtige Richtung geht. Aber wie häufig bei Neugründung eines Weingutes, nahm die Qualität in den ersten Jahren noch ein wenig zu, so ist der Victorino aus dem Jahre 2009 meine Meinung nach der bisher beste . Auf den ersten Blick bietet Teso La Monja ein ähnliches Angebot wie Numanthia Termes: Einen Einstiegswein, der bei Teso La Monja "Almirez" heißt und bei Numanthia "Termes", einen Topwein namens "Victorino" bzw. "Numanthia" und einen Highend-Wein namens "Alabaster" respektive "Termanthia". Alle Weine zu 100% aus Tinta de Toro , einem Urtyp von Tempranillo , produziert. Doch der Unterschied in der Weinstilistik könnte kaum krasser sein. Der besonders populäre "Numanthia" ist in Jugendjahren in der Regel ein tanninschwangeres Urviech mit massigem Körper und dunkler Aromatik. Der Victorino kommt dagegen geradezu leichtfüßig daher. Und bitte nicht falsch verstehen, denn der Victorino ist ebenfalls ein "Pfundswein", nur eben eleganter und irgendwie präziser. Ein "Numanthia" tritt auf wie ein Elefant im Porzellanladen, reißt alle Sinne an sich und rüttelt und schüttelt den Gaumen. Der "Victorino" hingegen verführt mit überraschendem Charme, herrlicher Frucht und einem so eleganten Gaumenauftritt, dass der nicht enden wollende Abgang geradezu erschreckend wirkt. In der Nase möchte man sich verlieren, das Glas am liebsten gar nicht mehr abstellen ? es sei denn es gibt einen Nachschlag. Auch wenn die heutige Empfehlung durchaus "Jungwein-Eigenschaften" besitzt, ist es toll einen Wein dieser Güte jetzt schon so sehr genießen zu können und sich nicht mit einem Trinkfenster "2030+" konfrontiert sieht. Und das heißt keineswegs, dass der "Victorino" schlecht reifen wird, im Gegenteil: Den "Victorino"  kann man weiter liegen lassen, einen jungen "Numanthia"  muss man aus meiner Sicht reifen lassen ? es sei denn man steht auf diese Art grobschlächtige Weine. Seine Eleganz und Harmonie sorgte wahrscheinlich auch dafür, dass der Wein im aktuellen Guia Peñín nicht nur den "Numanthia" abhing, sondern sich auch gegen den "Termanthia" (150,- EUR) und sogar gegen seinen großen Bruder "Alabaster" (135,- EUR) durchsetzen konnte. Das DO Toro wird zum einem durch den Fluss Duero (in Portugal "Duoro") mikroklimatisch beeinflusst, zum anderen beeinflusst auch der Atlantik das Klima der Gegend. Wie in so vielen, hochpotenten Weingegenden lässt auch im Toro-Gebiet der rasche Wechsel zwischen heißen Tagestemperaturen und frostigen Nächten (bis zu 30?C Unterschied) die Reben alle Kräfte mobilisieren. Glücklicherweise wird dieser Stress durch die großen, wärmeabstrahlenden Kieselsteinen bei Teso la Monja nur sehr langsam an die Pflanzen weitergegeben und so werden Schäden an dem Rebmaterial praktisch ausgeschlossen. Die Ernte für den 2009er "Victorino" erfolgte ausschließlich per Hand und dank strenger Selektion wurden nur maximal 1,5 Tonne Trauben pro Hektar für die Weinherstellung geerntet. Die Vinifizierung erfolgte traditionell: Die Beeren wurden zu 100% entrappt und während der Fermentation dreimal täglich fußgepresst. Anschließend kam der Wein 18 Monate in neue, französische Eichenfässer. Eine Tatsache, die man dem Wein in keiner Weise anmerkt, denn er ist praktisch frei von typischen Holzaromen. Aber genug der Informationen. Ich wünsche jedem Leser, das diesjährige Weihnachtsfest mit diesem Wein begehen zu können. Bei Bestellungen bis zum 20.12. garantiert der empfohlene Händler eine Lieferung bis zum Fest, so besteht also noch durchaus etwas Bedenkzeit. Aus meiner Sicht ist diese aber nicht notwendig. Zwei bis drei Fläschchen sollten Sie sich mindestens für einen Eigenversuch ins Haus holen. Ich würde mich sehr wundern, wenn Sie den Wein für zu teuer hielten. Ich wünsche Ihnen ? ob mit oder ohne "Victorino" ? eine geruhsame Weihnachtszeit und schöne Tage mit Ihren Lieben. Einen guten Rutsch wünsche ich Ihnen zunächst noch nicht, denn ich habe da noch etwas "vorbereitet". 2009 Teso la Monja "Victorino" (Rotwein, Spanien) Auge: Leuchtendes Purpur. Nase: Kirschen, Himbeeren, Veilchen, Gewürze, nasse Steine und etwas Rhabarber. Gaumen: Frisch und sehr klar am Gaumen. Aromen von dunkeln und roten Früchten sowie florale Anklänge. Im Abgang mittellang mit sehr angenehmen Mineralität. Sonstiges: Besteht aus 100% Tinta de Toro. Bei 16? bis 18? C zu trinken. 96 Punkte (Quelle der Bewertung: Guia Peñín 2012 / Quelle der Verkostungsnotiz: Der Weinlakai) Meine Einkaufsempfehlung: Silkes Weinkeller 29,80 EUR/Fl. (5,40 Versandkosten, ab 120 EUR frei) Hier klicken! Stand: 13.12.2011 Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.

American Venture
Blog "American Venture"
The Braten is in the Oven

Was macht El Cheffe von das Kitchen, wenn der Braten in der Röhre ist, er hat Zeit einen Roten aus dem Valley von Napa zu entkorken und ein letztes Mal in 2010 hier in die Tasten zu hauen . Das Stallone-Turducken braucht 5 Stunden also reichlich Zeit kurz über 2010 zu sinnieren.  Hier ein Video wie man so einen Dreierlei Braten selber machen kann, aber einen Tur key zu 'debonen', dann 'ne Duck reinzustopfen und dann noch eine Hendl aka Chick en - das überlasse ich dann doch HEB. Nun brutzelt das mit Cajun Dressing gestopfte Teil mit etwas Lauch, Zwiebeln, Apfel und Birne in der Röhre und ich werde es alle halbe Stunde mit meiner geheimen Spezialsosse bestreichen. Normalerweise macht man Turducken traditionell zu Thanksgiving, aber ich bin mir sicher es wird auch heute 'excellente' zu wahlweise Rotkraut (Mamma-Style) und Grünkohl (Matthias-Style) munden. Kaum zu glauben 2010 ist dahin und 2011 steht vor der Tür und für 2012 hoffen wir mal die Maya's haben sich verrechnet. Dieses Jahr verbringe ich das erste Mal Silvester in USA. Ich weiss noch nicht genau wie ich die Sektflasche, die ich sonst in den Schnee stecke, befestigen werde und bei heute 25 Grad kommt eher weniger Sektlaune auf. Der Feuerwerkseinkauf war auch ein Hit. Die ganzen Packungen mit Raketen sind quasi vom Kunden durch Gitter abgetrennt und man darf diese auch nicht berühren, oder in die Hand nehmen. Man lässt sich beraten, bekommt das Zeug dann in den Einkaufswagen gelegt und erst wenn man das Etablissement verlassen hat, darf man es vollens in Besitz nehmen und sofern man möchte sofort abfackeln. Ich müsste nur einen Abstand von 300 Yards zur Verkaufshalle einhalten.  Auch wenn der Vergleich leicht hinkt, es scheint fast leichter zu sein eine  45' Magnum und Ammo zu erstehen als Silvester-Böller. Anyway, ich wünsche allen die hier ab und zu vorbeilesen, oder auch nicht und auch allen anderen einen GUTEN RUTSCH und ein SUPER 2011. Update: Beweisfoto von dem noch etwas blassen Teil geposted.

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
Diesmal muss es einfach Bier sein!

Braufactum "Progusta" (Bier, Deutschland) / Firestone Walker "Pale 31" (Bier, USA) Auf die Gefahr hin, dass mich meine werten Leser für völlig übergeschnappt halten, empfehle ich heute Bier. Ja, richtig gehört, für den Moment mime ich den "Bierlakai". Nicht nur halte ich diesen Themenwechsel nach der letzten, so überragenden Empfehlung, für eine Art "Tabula Rasa", zum anderen wird das Thema Bier von dem Unternehmen Braufactum so außergewöhnlich gut präsentiert, dass man den Eindruck gewinnt, man habe es mit hochwertigen Spitzenweinen zu tun. Ich habe das Sortiment von Braufactum unter die Lupe genommen und möchte heute gleich zwei Biere empfehlen: Das erste Bier ("Progusta") wird meine Leser sprachlos zurücklassen. Es ist mit solch konzentrierten und beeindruckend guten Aromen ausgestattet, dass selbst hartgesottene Weintrinker davon positiv überrascht sein werden. Das zweite Bier ("Pale 31") ist ebenfalls ungewöhnlich gut, allerdings ist es durch den niedrigeren Alkoholgehalt und die moderateren Bitterstoffe ein eher süffiges Bier für den"täglichen Gebrauch". Das Konzept von Braufactum gefällt auf Anhieb: Ein studierter und promovierter Braumeister mit dem treffenden Namen Rauschmann begibt sich auf große Reise, um die besten Biere der Welt aufzutun. Keine massenhaft hergestellten Produkte, die mit einer Tüte Chips vor dem Fernseher konsumiert werden, sondern mit großem Aufwand und mit viel Liebe gebraute Biere aus sogenannten "Micro-Breweries". Hier kommen besonders aufwendige Braumethoden zum Einsatz und nur ausgewählte, äußerst seltene und extrem hochwertige Rohstoffe finden den Weg in die Brauerei. Die 25 besten Biere dieser spannenden Bier-Expedition werden nun von dem Start-Up namens Braufactum angeboten ? ergänzt durch acht Biere aus eigener Kreation. Preislich liegen die Biere zwar über dem Normalpreis des deutschen Durchschnittsbieres, aber zumindest liegen nicht alle Biere des Sortiments im Bereich des italienischen Xyauyù Gold, das für die Halbliterflasche selbstbewusste 30 Euro aufruft. Die heute empfohlenen Biere sind zwar auch nicht als günstig zu bezeichnen, doch kann man deren Hochwertigkeit durchaus mit Weinen vergleichen, so dass der Preis absolut in Ordnung geht. Das von Braufactum hergestellte "Progusta" wird Weinlakai-Leser garantiert faszinieren. Nicht nur wird es in einer mit Kronkorken verschlossenen Sektflasche geliefert, es hat eine solch faszinierende Aroma-Charakteristik, dass man kaum glauben mag, man habe es mit Bier zu tun. Zumindest wenn man Bier als eher triviales Genussmittel versteht. Nach dem Kontakt mit dem Angebot von Braufactum wird sich dieses Bild aber sowieso wandeln. Das "Progusta" ist ein sogenanntes "Pale Ale" mit recht üppigem Alkoholgehalt (6,8%) und einer deutlichen Bitteren im Abgang ? ursprünglich mit so viel Alkohol und hohem Hopfenanteil gebraut, um das Bier für lange dauernde Transportwege zu konservieren. Diese beiden Komponenten sind zwar keineswegs störend, doch machen sie das Bier zu einem Getränk, das in größeren Mengen etwas anstrengend wirken könnte. Ähnlich einem körper- und tanninreichem Wein. Es ist aber ein Bier, das Sie und Ihren Silvester-Besuch nachhaltig überraschen wird. Ein echter Kaufbefehl, ganz nach dem Motto "Das muss man probiert haben". Wirklich faszinierend, wie gut ein Bier riechen und schmecken kann. Das im Eichenfass fermentierte "Pale 31" von Firestone Walker stammt aus dem kalifornischen Wein-Städtchen Paso Robles und räumt mit dem Vorurteil auf, dass Nordamerikaner kein Bier brauen können. Sein niedriger Alkoholgehalt (4,6%) und die schöne Frische machen es zu einem unkomplizierten Bier, das dennoch mit einer untypisch aromatischen Charakteristik aufwartet. Wahrhaft ein Bier für jeden Tag. Allerdings birgt es die Gefahr, dass man sich nach dessen Konsum nur noch schwerlich an die feil gebotenen Supermarktbiere "zurückgewöhnen" kann. Ein nach der Verkostung der Braufactum-Biere geöffnetes B**** aus der grünen Flasche wirkte dermaßen flach und langweilig, dass ich mir die Frage stellen musste, welche geringen Ansprüche ausgerechnet wir Deutsche an Bier stellen. Sicher, das alles ist natürlich auch eine Preisfrage. Doch machen die zwei empfohlenen Biere deutlich, dass man nicht nur Weine als hochwertige Genussprodukte verstehen sollte. In diesem Sinne empfehle ich allen Lesern, diesjähriges Silvester mit einem für den Neujahrs-Toast nicht ganz typischen Getränk zu veredeln. Trauen Sie sich! Auch die anderen Biere im Sortiment sind spannend und so kann ich jedem Interessierten auch den Kauf eines "Probierpakets" empfehlen. Der Besuch der Braufactum-Internetseite ist so oder so zu empfehlen, da man hier nicht nur die weiteren Biere findet, sondern auch eine Menge über das Thema Bier lernen kann. Um das Bier noch zu Silvester zu erhalten, ist eine Bestellung bis zum Nachmittag des 29.12. dringend angeraten. Nun wünsche ich Ihnen und Ihren Familien einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein gesundes und erfolgreiches 2011. Bier Nummer 1: Braufactum "Progusta" (Bier, Deutschland) Auge: Rötliche Farbe. Nase: Pfirsich, Ananas, Maracuja und Mango. Gaumen: Die Fruchtaromen setzen sich fort und es kommt ein zitrusartiges Aromaprofil zum Vorschein. Deutlicher Alkoholeindruck und feste Bitterstoffe im Abgang. Sonstiges: 6,8% Alkohol. Besteht aus Wasser, Gerstenmalz (Pilsener Malz, Wiener Malz, Caramelmalz) und Hopfen (Magnum, Hallertauer Mittelfrüh, Citra). Meine Einkaufsempfehlung: Braufactum 0,75 l: 11,99 EUR/Fl. (Versandkosten 6,99 EUR, ab 100,- EUR frei) 0,33 l: 5,49 EUR/Fl. (Versandkosten 6,99 EUR, ab 100,- EUR frei) Hier klicken! Bier Nummer 2: Firestone Walker "Pale 31" (Bier, USA) Auge: Glänzendes helles Altgold. Nase: Jasmin-, Zitrus- und Mango-Noten. Gaumen: Karamell, Vanille und blumige Aromen mit frischem, vergleichsweise kurzem Abgang. Sonstiges: 4,6% Alkohol. Besteht aus Wasser, Gerstenmalz (Pilsener Malz, helles Malz der Sorte Maris Otter, Münchner Malz, Caramelmalz), Hopfen (Fuggle, Cascade, Centennial, Chinook). Meine Einkaufsempfehlung: Braufactum 0,355 l: 3,49 EUR/Fl.  (Versandkosten 6,99 EUR, ab 100,- EUR frei) Hier klicken! Stationär zu beziehen über die FrischeParadiese in Deutschland oder bei Galeria Kaufhof in Berlin (Alexanderplatz), Hannover und Köln. Stand: 28.12.2010. Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler. Händler können gerne günstigere Angebote (inkl. Versandkosten) als Kommentar posten. Rein werbliche Posts werden sofort gelöscht.

American Venture
Blog "American Venture"
American Christmas

Nach 10 Jahren werden wir dieses Jahr das erste Mal Christmas in 'Good Old USA' verbringen und die deutschen Weihnachtsbräuche hochhalten. So gibt es heute am 24. Dezember Bescherung und nicht wie bei den Ami's am Christmas Day, dem 25. Dezember. Der Weihnachtsbaum ist festlich geschmückt, auch ohne Lametta, das man hierzulande nicht kennt. So hängen am Baum Glaskugeln aus China, und nicht aus Lauscha, wofür wit uns schon arge Rügen vom heimatlichen Steinach eingeholt haben. Unser Weihnachtsbaum ist dann doch eher "american style" mit Kugeln, goldenen Blättern und Schleifen. Allerdings haben wir uns mit dem Schmücken doch noch dezent zurückhalten, weil man normalerweise kaum noch den Baum vor Ornamenten sieht. Es wird auch nicht wie im fernen Thüringen Karpfen, sondern Würstchen mit Kartoffelsalat geben. Die Tage vor Weinachten sind hier allerdings wie überall hektisch. Die Menschen stürmen die Mall's und Parkplätze sind hart umkämpft. Wir halten uns aus dem Chaos möglichst 'raus und heute wird es endlich ruhiger. Heute wird es zumindest etwas kühler nach den 25 Grad von gestern. In diesem Sinne wünsche ich euch allen Merry Christmas, einen guten Rutsch und ein tolles 2010!

50 Kilo to go
Blog "50 Kilo to go"
Frohe Weihnachten

Hier darf man das ja noch sagen, drüben, über dem großen Teich, vermeidet man inzwischen die Erwähnung von "Christmas", nachdem sich die Bevölkerungsgruppen, die kein Weihnachten feiern, ja beleidigt fühlen könnten. Und das wollen wir doch alle nicht. Für meine persönlichen Weihnachtsfeiertage ist alles vorbereitet. Leben des Brian Hogfather Love, actually ... Stargate SG-1 Komplettbox Buffy-Komplettbox Fallout 3 (GotY) vieleviele (hoffentlich) interessante Bücher stapelweise Taschentücher Grippostad Ich bin nämlich, hurra, schon wieder krank. Na, wird das eben ein sehr ruhiges Weihnachten. Ist auch mal schön. Euch allen ein frohes Fest mit wenig Familienkrach (und wenn, dann möge er wenigstens unterhaltsam sein und euch nicht involvieren) und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Über die Feiertage und zwischen den Jahren werde ich wohl dem Internet eher fernbleiben und stattdessen eine laaaaange Liste guter Vorsätze fürs neue Jahr schreiben. Mit Bleistift. Ganz traditionell. Nun denn. Feiert schön, wir lesen uns. :-)

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
Knaller-Angebot zum Jahresende!

2007 Valtostao Legón Roble (Rotwein, Spanien) Die heutige Last-Minute-Empfehlung aus dem DO Ribera del Duero wird einem die Feiertage und das Neujahrsfest sicherlich versüßen: Der "Legón"von Valtostao steht bei trinkgut für 4,99 EUR im Regal und durch die angebotene 5+1-Aktion verringert sich der Flaschenpreis sogar auf 4,16 EUR. Ja, es gibt noch billigeren Wein, jedoch hat der "Legón" im Februar diesen Jahres 90 Parker-Punkte erhalten! Der Weinlakai hat ihn probiert und rät seinen Lesern ganz in Parker-Tradition "Buy all you can". Alle Leser, die keinen trinkgut um die Ecke haben, sei gesagt, dass eine trinkgut-Filiale in Bocholt den Wein wieder versendet (Link unten stehend). Die heutige Empfehlung ist trotz des Preises kein Wein, der in industrieller Weise hergestellt wurde. Ganz im Gegenteil: Der aus 100% Tempranillo bestehende Spanier wurde 6 Monate in französischer, amerikanischer und ungarischer Eiche gereift und seine Trauben stammen von über 35 Jahre alten Rebstöcken. Es ist ein Wein auf den das Adjektiv "unkompliziert" besonders gut passt. Er ist fruchtig, aber nicht einfach, er ist geschmeidig, aber nicht flach. Der Wein macht enormen Spaß und hält auch einer etwas schwereren Weinhachtsküche stand. Mit anderen Worten: Der "Legón" ist ein wirklich guter Wein für unsagbar wenig Geld. Wer also in größerer Runde feiert, hat mit der heutigen Empfehlung den perfekten Begleiter in Sachen Rotwein gefunden. Mit diesem Wein bereitet man Gelegenheits-Weintrinkern sowie Weinliebhabern gleichermaßen eine Freude. Auf diesem Wege möchte ich mich bei allen Lesern für das auch in diesem Jahr entgegen gebrachte Vertrauen bedanken. Die von den empfohlenen Händlern zurück gespielte Resonanz beweist, dass viele tausende Leser meinen Empfehlungen gefolgt sind. Es freut mich ungemein, eine kleine Hilfe im immer größer werdenden Dschungel des Weinangebots sein zu können. Ich wünsche meinen Lesern besinnliche und weinselige Weihnachten und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2010! 2007 Valtostao Legón Roble (Rotwein, Spanien) Auge: Sattes Rubinrot. Nase: Zedernholz, Gewürze, Erde, Schwarzkirsche und Brombeere . Mund: Geschmeidige Textur mit reifen und saftigen Fruchtaromen, die in einem nahtlosen Abgang enden. Sonstiges: Bis 2013 zu trinken. 90 Punkte (Quelle: The Wine Advocate, Jay Miller, Februar 2009) Diese Animation wurde von aromicon zur Verfügung gestellt. Meine Einkaufsempfehlung: trinkgut 4,99 EUR/Flasche (5+1-Aktion, dann kumuliert 4,16 EUR/Fl.) Für den Filial-Finder hier klicken! Per Versand hier zu bestellen (10,- EUR Versandkosten) Stand: 23.12.2009. Nur solange der Vorrat reicht. Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler. Händler können gerne günstigere Angebote (inkl. Versandkosten) als Kommentar posten. Rein werbliche Posts werden sofort gelöscht.

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