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Roman Herzog, Hans Olaf Henkel, Wolfgang Clement: Der Konvent für Deutschland, ein politischer Think Tank, hat eine Reihe prominenter, streitbarer Köpfe aufzubieten. Sie fordern in einem neuen Buch mehr Reformtempo - wohlwissend, dass Politik und Wähler lieber ruhig schlafen.
Das war sie also, die etwas halbgare Erklärung von Karl-Theodor zu Guttenberg. stern.de hat ein Manuskript entworfen, das viel besser gepasst hätte. Sogar mit Fußnoten!
Der 27. Januar gilt international als Holocaust-Gedenktag. Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki hat im Deutschen Bundestag über seine Zeit im Warschauer Ghetto gesprochen.
Noch vor seiner Wahl denkt Präsidentschaftskandidat Wulff über seine Finanzen nach der Wahl nach. Außerdem: Wie eine Autorin Guttenbergs erste Biografie gründlich verhunzt hat und welche Wahlfrau in Konstanz Döner verkauft.
"Die Wahl ist frei", sagt Richard Weizsäcker und will damit unterstreichen, dass die Wahlmänner und -frauen sich bei der Bundespräsidentenwahl nicht der aufstellenden Partei verpflichtet fühlen sollten. Auch Roman Herzog erinnerte daran, dass die Wahl von Köhlers Nachfolger geheim sei.
Ein "Liberaler" zu sein, ist in den USA verdächtig, auch wenn es sich um Guido Westerwelle handelt. Das war nicht die einzige Sprachverwirrung dieser Woche. Zeit für den Abwasch.
Er ist gebrechlich, er ist würdig, er nennt Namen: Der Holocaust-Überlebende Marcel Reich-Ranicki, 91, sprach im Bundestag zum Gedenken an die Nazi-Opfer. Sein bewegender Auftritt.
Die Bundesversammlung wählt den Bundespräsidenten - es wird auf ein Duell zwischen Schwan und Köhler geben. Aber wer sitzt eigentlich in der Bundesversammlung? Wie funktioniert sie? Und warum darf Fürstin Gloria von Thurn und Taxis dieses Jahr nicht mitwählen? Eine kleine Übersicht.
Sie treiben Rot-Grün vor sich her: Mit mehr als hundert Millionen Euro finanziert das Arbeitgeberlager Anzeigenkampagnen für einen radikalen Sozialabbau. Die jetzigen Reformen sind für sie erst der Anfang. Eine Reise zu den Propagandatrupps und ihren Hintermännern.
Manche Politiker wachsen an ihren Ämtern, andere scheitern. Christian Wulffs Drohanrufe bei Springer offenbaren, dass er das Amt des Bundespräsidenten für eine hohle Show hält. Zeit, dass er geht.
Die Deutschen haben nach Ansicht von Alt-Bundespräsident Roman Herzog "Angst vor Veränderung". Im stern.de-Interview fordert er mehr Mut und Opferbereitschaft von den Bürgern. Skepisch äußert sich Herzog zur neuen Fünf-Parteien-Landschaft.
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Roman Herzog amtierte von 1994 bis 1999 als siebter deutscher Bundespräsident. Als Mitglied der CDU und ausgebildeter Jurist war er zuvor von 1978 bis 1980 Kultus-, von 1980 bis 1983 Innenminister des Landes Baden-Württemberg und von 1983 bis 1994 Richter am Bundesverfassungsgericht, ab 1987 als dessen Präsident.