26. Februar 2013, 12:15 Uhr

Warum deutsche Städte an ihre Grenzen kommen

Aus Perspektivlosigkeit suchen immer mehr Menschen aus Rumänien und Bulgarien in Deutschland ein besseres Leben. Die Realität sieht aber oft anders aus, auch für einige Städte wird die Lage schwierig.

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Ein typisches Wohnviertel in Bukarest in Rumänien: Keine Arbeit und ärmlichste Wohnverhältnisse sind für viele Menschen bittere Lebensrealität.©

Die bittere Not in ihren Heimatländern treibt Bulgaren und Rumänen nach Deutschland. Alleine im ersten Halbjahr 2012 wanderten rund 88.000 Menschen zu, so das Statistische Bundesamt. Doch das ist nur die halbe Wahrheit, denn der Deutsche Städtetag geht von einer "hohen Dunkelziffer" aus. Betroffen sind vor allem Städte wie Dortmund, Duisburg, Berlin oder Mannheim. Die Kommunen sind bei der Aufnahme und Unterbringung dieser 'Armutszuwanderer' bereits jetzt restlos überfordert. Sie bewohnen mit ihren Familien Häuser, deren Kapazität dafür nicht geeignet ist, zudem sind die meisten Zuwanderer nicht krankenversichert. stern TV hat mit Armutsflüchtlingen und Bürgermeistern gesprochen, die nicht mehr wissen, wie sie die Probleme und die damit verbundenen Kosten bewältigen sollen. Im Studio zu Gast sind Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link (SPD) und Christian Specht (CDU), Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim.

 
 
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