Wer kümmert sich um Aussteiger aus der rechten Szene? Wer betreut Opfer rechter Gewalt? Und wer engagiert sich gegen Rechts? stern TV hat eine Übersicht über verschiedene Organisationen zusammengestellt.
Rechtsextremismus gewinnt in Teilen der Gesellschaft, auf der Straße, aber auch im Internet immer mehr an Einfluss. Doch Organisationen und Beratungsstellen versuchen, dagegen etwas zu unternehmen und bieten Informationen, Hilfe und Tipps für Betroffene - hier ein Überblick.
Die Initiative "EXIT Deutschland" hilft Menschen, die mit dem Rechtsextremismus brechen und sich ein neues Leben aufbauen wollen: www.exit-deutschland.de/
Um Opfer rechter Gewalt kümmert sich etwa die Initiative "Netz gegen Nazis". Auf der Internetseite gibt es eine Übersicht über bundesweite Beratungsstellen.
Der Verein "Laut gegen Nazis" fördert Beratungsstellen für Opfer rechter Gewalt speziell in Westdeutschland: lautgegennazis.de
Eine Adressliste von Beratungsstellen in Ostdeutschland gibt es bei dem Verein "Opferperspektive e.V.": www.opferperspektive.de
Finanzielle Hilfe für Opfer rechter Gewalt verspricht außerdem die "Amadeu Antonio Stiftung". Sie übernimmt unter anderem Arzt- und Anwaltskosten: www.amadeu-antonio-stiftung.de
Bundesweite Hilfe für Gewaltopfer generell bietet auch der Weiße Ring: www.weisser-ring.de
Die Initiative "Netz gegen Nazis" setzt sich gegen rechte Tendenzen in Deutschland ein - mit verschiedenen Aktionen, Experteninformationen und einem Diskussionsbereich:
www.netz-gegen-nazis.de/
Seit elf Jahren gibt es die stern-Aktion "Mut gegen rechte Gewalt". Bisher wurden mehr als 120 Projekte gegen rechts gefördert: www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/