Kunden sollen Stromdiscounter ruiniert haben

16. April 2013, 12:15 Uhr

Der Strom-Discounter Flexstrom ist pleite. Schuld sei laut Unternehmen die schlechte Zahlungsmoral der Kunden. Unzählige haben ihren Strom aber vorausbezahlt. stern TV klärt, worauf es jetzt ankommt.

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Der Strom-Discounter Flexstrom hat Insolvenz angemeldet. Betroffen sind rund 500.000 Kunden.©

Der Strom-Discounter Flexstrom hat am vergangenen Freitag Insolvenz angemeldet. Schuld an der Misere sei nach Angaben des Unternehmens die schlechte Zahlungsmoral der Kunden. Bereits im Januar hatte stern TV über unzählige verärgerte Kunden berichtet, die durch Billigtarife und Bonuszahlungen von Billigstromanbietern angelockt wurden und am Ende auf hohen Kosten und leeren Versprechungen sitzenblieben. Nun ist das Berliner Unternehmen pleite, das Discounterkonzept ist nicht aufgegangen. Aber sind tatsächlich die Kunden daran schuld? "Nein", sagen Verbraucherschützer. Denn viele Kunden zahlten ihren Strom für ein Jahr im Voraus. Sie fragen sich nun zurecht, was aus ihren Verträgen wird und ob sie Ihr Geld womöglich nie wieder sehen. Jürgen Schröder von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen erklärte bei stern TV, was Kunden von Flexstrom und anderen Billigstromanbietern im Falle einer Insolvenz beachten sollten und worauf es bei einem Anbieterwechsel ankommt.

 
 
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