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20. Mai 2009, 22:16 Uhr
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Das erste Klinsmann-Interview

302 Tage war Jürgen Klinsmann Trainer von Bayern München. Was als Erneuerung des Rekordmeisters begann, endete mit einer vorzeitigen Trennung. Die Klubführung glaubte nicht mehr daran, dass unter Klinsmann die Saisonziele erreicht würden. Nun äußert sich Klinsmann erstmals seit dem Aus zu den letzten Tagen als Trainer an der Säbener Straße - live bei stern TV.

FC Bayern, Rausschmiss, Fußball, Nationalmannschaft, München

Beim FC Bayern gescheitert: Jürgen Klinsmann© Ronny Hartmann/ddp

Viele Dinge wurden mir angekreidet, für die ich nichts konnte", sagt Klinsmann heute. Und: "Das war eigentlich das Schmerzlichste an der Sache, dass man das Gefühl hatte, man hätte diesen Job erledigen können. Ich hätte die Mannschaft zur Meisterschaft führen können." Nach der Trennung vom FC Bayern am 27. April hatte Klinsmann nur knapp mitteilen lassen: "Wir haben den Grundstein gelegt für die Zukunft."

Günther Jauch begrüßt Klinsmann, der mit seiner Familie gerne in München bleiben möchte, zum Gespräch im Studio.

Ein neuer Job schon zur neuen Saison ist für den von Bayern München beurlaubten Trainer derzeit kein Thema. Er wolle mit seiner Familie weiter das Gefühl für ein Land bekommen, "das unglaublich schön ist", sagte Klinsmann. "Wir fühlen uns unheimlich wohl in München, das ist eine wundervolle Stadt. Auch im Umland, generell in Süddeutschland , haben wir viele Ausflüge gemacht", so Klinsmann. "Und deswegen haben wir auch vor, in Deutschland zu bleiben."

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KOMMENTARE (10 von 24)
 
cosmosrolf (20.05.2009, 12:36 Uhr)
mir wird schlecht
wenn ich hier lese, was einige von sich geben, kann einem der Kaffee von heute früh hochkommen. Man kann Klinsmann weder Raffgier noch Unvermögen vorwerfen, lediglich eine gewisse Selbstüberschätzung dahingehend, überhaupt bei den Bayern Trainer sein zu wollen. Damit demontiert man sich und das hätte ihm im Vorfeld klar sein müssen. Im übrigen auch, das man dumme Kommentare in irgendwelchen Foren erntet, von Leuten die Ihren Einkommensneid öffentlich zur Schau stellen.
Unabhängig davon hätte selbst der liebe Gott mit dieser Mannschaft keinen besseren Tabellenplatz erreicht, wenn man berücksichtigt, wie selten Klinsmann auf den kompletten Kader zurückgreifen konnte. Die Zeiten, das das zweitbeste Bundesligateam bei Bayern auf der Ersatzbank sitzt, sind eben auch vorbei. Zu guter letzt bin ich froh, das Klinsmann seinen größten Fehler im Leben hinter sich hat.
Bernie.F (20.05.2009, 08:22 Uhr)
@Klinsi
Promoter Klinsi bekommt für 10 Monate Arbeit 10 Mio € "Schmerzensgeld" ... eine Mio pro Monat; 250.000 € pro Woche; ca. 35.000 € pro Tag ... jeglicher Kommentar seinerseits ist doch hiermit eigentlich überflüssig!! ..
Julian2225 (19.05.2009, 17:57 Uhr)
Natuerlich,
hat Klinsmann als Trainer einiges an Fehlern gemacht, aber wenn Rummenigge sagt das man "serioes" gehandelt hat, mit ihm umgegangen ist, dann hat der wohl noch weniger Realitaetssinn als Klinsmann! Denn Rummenigge und Konsorten haben SELBST fuer das mediale Spektakel gesorgt! Und was vor Klinsmanns Entlassung abging war schon fast menschenunwuerdig!
Somit hat er da vollkommen Recht, wenn er sagt das ihm alles angekreidet wurde was moeglich war, wohl auch der Elfmeter von Hoeness bei der Europameisterschaft 1978 (glaub ich) der noch immer in der Umlaufbahn kreist.
Aber ich wage zu bezweifeln das Jauch irgendetwas neues herauskitzeln wird, denn das koennte Klinsmann Millionen kosten. Und das wuerde ich den selbstherrlichen von der Saebener Strasse nicht goennen, wohl aber eine Niederlage gegen Stuttgart und ein Jaehrchen, sozusagen als Strafe fuer die uebertriebene Arroganz, in der Euro-Liga, oder wie der Franz mal sagte, im LoserCup!!
Man hat Klinsmann geholt, obwohl er eigentlich kein Trainer ist, um die Strukturen zu veraendern. Und als man auf Platz 2 stand, nachdem man Lissabon 12:1 abegefertigt hatte ging es auf einmal nicht schnell genug. Und doch denke ich das sie MIT Klinsmann Meister geworden waeren! Weil er halt das Glueck auf seiner Seite gehabt haette! Die Bayern haben mit ihm Millionen gespart weil er nicht sofort nach Neueinkaeufen schrie, wie das Van Gaal tun wird und da ist ein kleiner Unterschied.
HolloIncut (19.05.2009, 16:46 Uhr)
Alle erfolgreichen Vereine ...
.., haben einen Trainer der schon lange auf seinem Posten ist. Man kann nicht innerhalb von ein paar Monaten Verbesserungen verlangen - sowas dauert. Das wissen wir doch alle.
Styx2007 (19.05.2009, 16:35 Uhr)
Der arme Herr Klinsmann
Der arme Herr Klinsmann - da wurde er doch tatsächlich so kurz vor dem gewinn der Meisterschaft abserviert - und das nur mit 10mio € Wie kommt der Bäcker eigentlich darauf, dass gerade er die bayern zur Meisterschaft hätte führen können??? Grössenwahn??? Sollte ich mich nicht täuschen, dann waren die Lederhosenseppel nicht ein einziges mal erster der BL.
Wohl zu viel Mehr im Kopf!
Reality (19.05.2009, 16:35 Uhr)
Bayern München ist nicht der Spitzenverein in Europa ...
so wie ihn seine Vereinsoberen sehen.
Es ist ein Verein des Mittelmaßes, wie man seit Jahren sehen kann.
Doch in den oberen Etagen will man dies nicht sehen, erkennen.
Man schaut nicht über den Tellerrand hinaus.
Man möchte gerne mit den großen Hunden zum Pinkeln gehen doch man ist einfach zu klein zu borniert.
Es fehlt einfach eine gewisse Größe und das liegt daran, dass die Funktionäre dort allesamt die Größten sein wollen und solange das so ist wird dieser Verein weiterhin nur Mittelmaß in Europa sein.
Erst wenn dieser Verein umgekrämpelt wird, wenn alle Schreihälse von heute in der Rente sein werden, kann dieser Verein wieder zu dem werden was er einmal war.
Sveto (19.05.2009, 15:50 Uhr)
Er wollte es doch nur
besonders spannend machen und hat daher absichtlich verlieren lassen! Nur zu dumm, dass er die Vereinsführung in diesen Plan nicht eingeweiht hatte!
SirDidimus (19.05.2009, 15:31 Uhr)
kliensmann war super
die bayern waren so unberechenbar, dass es immer eine überraschung war, die ergebnisse zu lesen - und dafür bin ich kliensi dankbar!!! immer daran denken: die mehrheit möchte die bayern nicht als meister sehen. ich auch nich.
Johann58 (19.05.2009, 15:29 Uhr)
der FC Bayern
wird ja nicht umsonst FC Hollywood genannt. Es ist die totale Selbstueberschaetzung einer international zweitklassigen Truppe durch seine Fuehrung. Eine international erfolgreiche Mannschaft sieht ersten anders aus und zweitens muss man einem Trainer die Zeit geben eine Mannschaft aufzubauen. Jetzt bleibt den Bayern nur noch zu goennen, dass sie am Samstag verlieren und mal gerade so in den 'Looser Cup' kommen, nich wegen der Mannschaft sondern dem Vorstand, der zunaechst Mut gezeigt hat und den Anschein erweckt hat, dass man neue Wege beschreiten will und dann den Schwanz eingezogen hat und sich wohl hoffentlich fuer einige Zeit aus dem internationalen Spitzenfussball verabschiedet hat. Heynckes hat seinerzeit die Eintracht demoliert, die auf dem besten Weg war ein richtig guter Verein zu werden. Hoffen wir mal, dass ihm das Gleiche mit dem FC Hollywood gelingt. Und alld den Spezialisten, die Klinsmann hier so schoen nieermachen sei gesagt warum macht ihr es denn nicht besser; wenn ich mich richtig erinnere, dann ist das passende Wort fuer euch; 'Maulhelden'
Hexenjaeger (19.05.2009, 15:28 Uhr)
überlegen
Magath gibt ein Interview auf dem Rathausbalkon. Klinsmann rechtfertigt sich. Und Heynckes hat mit einem Sieg und einem Unentschieden nicht wirklich etwas erreicht. Hoffentlich werden die Bayern 3. oder 4. - dann denken die Vorstände endlich mal über ihre Art der Vereinsführung nach
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