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16. Juni 2007, 17:41 Uhr
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Wie Greenpeace Geschäfte mit Lidl macht

Auslöser war die Berichterstattung über eine Greenpeace-Studie, in der Lidl am besten abgeschnitten hatte: Zuschauer wiesen stern TV auf eine möglicherweise besondere Geschäftsbeziehung zwischen dem Discounter und den Umweltschützern hin. Von Sönke Wiese

Lidls Altpapiercontainer: Voll mit Greenpeace-Heften© stern TV

Seit einem knappen Jahr hat Lidl das relativ teure Greenpeace-Magazin (4,90 Euro) im Sortiment. Zwar sind die Hefte offenbar echte Ladenhüter, trotzdem ist der Deal für die Umweltschützer ein lukratives Geschäft. Dabei gibt es noch mehr Merkwürdigkeiten, wie stern TV aufgedeckt hat.

Über die "schöne Auflagenausweitung" hat man sich sehr gefreut bei der Greenpeace Media GmbH, die das Magazin herausgibt. Seit dem Sommer 2006 legt der Discounter das Ökoblatt in seinen Läden aus - anfangs sogar direkt an den Kassen in speziellen Fächern auf Augenhöhe. "Für eine solch prominente Platzierung ihres Produkts würden Lidl-Lieferanten normalerweise fast alles tun - außer Mord", schrieb das Manager-Magazin. Greenpeace bekam den Platz gratis.

Und nicht nur das: Lidl bezieht die Zeitschrift direkt beim Verlag, nicht über einen Pressegrossisten. Das sonst übliche Rückgaberecht für nicht verkaufte Hefte gilt in diesem Fall nicht. Im Klartext: Die bei Lidl ausliegenden Exemplare hat Greenpeace bereits verkauft - an Lidl. Das dürften ein paar Hunderttausend Euro zusätzliche Einnahmen für den Verlag sein.

Hefte direkt für den Müll produziert

Wenn die Hefte die Kunden nicht interessieren, ist das das Problem des Discounters. Er muss sie an Mitarbeiter verschenken - oder entsorgen. Das geschieht offensichtlich mit dem Großteil der Auflage. Mehrere Angestellte des Discounters schätzten gegenüber stern TV, dass zwischen 80 und 98 Prozent nicht verkauft werden. So fanden auch Kamerateams in den Papiercontainern eines Lidl-Zentrallagers Hunderte der Hefte.

Ein Ökoblatt, das direkt für den Müll produziert wird? Jochen Schildt, Chefredakteur des Greenpeace- Magazins, sieht darin keinen Frevel: "Das Recyclen von Recyclingpapier als Sünde zu bezeichnen, geht mir ein bisschen weit."

Er freut sich über den "schönen" Auflagenrausch. Laut Manager-Magazin lieferte Greenpeace 2006 seit dem Sommer pro Ausgabe 150.000 Exemplare an Lidl - alle vom Discounter bezahlt. Das wäre mehr als die Hälfte der Gesamtauflage der Zeitschrift. Betrug die Druckauflage Anfang 2006 ca. 120.000 Stück, waren es im letzten Quartal des Jahres über 260.000 - ein bemerkenswerter Aufstieg.

Lidl nun Musterknabe in Greenpeace-Studien

Bemerkenswert finden kritische Köpfe auch den Aufstieg Lidls in den Pestizid-Studien der Umweltschützer. 2005 war der Discounter klares Schlusslicht: Kein anderer getesteter Supermarkt hatte mehr belastetes Obst und Gemüse im Sortiment. 2007 hat sich das Blatt komplett gewendet: Lidl geht als Vorbild aus der Pestizid-Untersuchung von Greenpeace hervor - mit dem am wenigsten verseuchten Obst und Gemüse. Auch stern TV berichtete darüber.

Nach den für Lidl katastrophalen Ergebnissen habe man sich zusammengesetzt, bestätigte Manfred Krautter von Greenpeace gegenüber Günther Jauch. Chefredakteur Jochen Schildt sagt, er sei damals auf Lidl zugegangen und habe vorgeschlagen, das Greenpeace-Magazin ins Sortiment aufzunehmen. Etwas Anrüchiges daran sieht er nicht.

Dagegen bezeichnete die links-alternative Taz, die unter ihren Lesern viele Umweltschützer hat, den Lidl-Coup als "modernen Ablasshandel". In einem Kommentar mahnte die Tageszeitung, dass die unabhängige Blattlinie des Greenpeace-Magazins nicht durch den Spezial-Deal gefährdet werden dürfe.

Jochen Schildt, Chefredakteur des Greenpeace-Magazins: "Recycling von Recyclingpapier ist keine Sünde"© stern TV

Sogar Lidl-Angestellte sind über gute Ergebnisse verwundert

Von einer Kooperation mit Lidl könne keine Rede sein, sagt Greenpeace-Sprecherin Svenja Koch. Die guten Ergebnisse Lidls in der letzten Studie führt die Umweltschutzorganisation auf die "Pestizidbremse" zurück, die der Discounter gezogen habe. Die Prüfung der Supermarkt-Proben jedenfalls würde unabhängig in einem Labor vorgenommen. In die Live-Sendung zu Günther Jauch wollte kein Vertreter von Greenpeace oder Lidl kommen.

Lidl-Mitarbeiter indes wundert selber der Aufstieg ihres Arbeitgebers in den Greenpeace-Studien. "Plötzlich sind wir supertoll", sagt eine Angestellte zu stern TV. "Warum haben wir jetzt das beste Obst? Wir haben unsere Zulieferer nicht gewechselt."

Die Ressourcen-Verschwendung Wenn es um die Umweltsünden anderer geht, ist Greenpeace nicht gerade zimperlich. stern TV hat Experten gefragt, welche Kosten der Umwelt bei der Produktion von 150.000 Heften einer Zeitschrift wie dem Greenpeace-Magazin entstehen. Benötigt werden ca.: - 42.750 Kilogramm Altpapier
- 534.375 Liter Wasser
- 71.250 Kilowatt-Stunden Energie
Dazu kommen noch die vielen Lkw-Fahrten für den Transport der Hefte zu den Filialen - und schließlich ins Altpapier. Offenbar wandert ein Großteil des Ökoblatts bei Lidl ungelesen in den Müll. Keine Umweltsünde?

Von Sönke Wiese
KOMMENTARE (10 von 70)
 
porki (18.06.2007, 19:17 Uhr)
Link
@RAZE
Toll den Link gibts schon lange und ist so viel wert wie Furz im Walde.
seidl510 (18.06.2007, 18:50 Uhr)
@PhilJ
Wie das bei anderen Zeitschriften ist?
Jeder der Zeitungen verkauft unterliegt der Preisbindung, dafür darf er aber alle nicht verkauften Zeitungen zurück schicken, und bekommt dafür sein Geld zurück! Dieses Recht ist im Gesetz verankert und gilt auch für die Greenpeace Zeitung. Das heisst: LIDL darf alle nicht verkauften Exemplare gegen Gutschrift zurückschicken. Somit wäre das nicht das Problem von LIDL sondern des Verlages.
Ausser in diesem Fall - hier hat LIDL FREIWILLIG auf sein Remissionsrecht verzichtet, und somit einen Verlust von mehreren 100.000 Euro monatlich in Kauf genommen. (Verlust für LIDL = Gewinn für Greenpeace)
Kein Handelsunternehmen würde das einfach mal so machen - und LIDL schon recht nicht. Ich weis nicht wie das Geld zu Greenpeace fließt - aber es fließt.
Mit Nächstenliebe hat das nichts zu tun, und wer das immernoch nicht glaubt, dem kann man nicht mehr helfen...
@RAZE:
Die Stellungnahme hatten wir hier schon. Die kann man in die Tonne treten.
1. Das Interview wurde von Greenpeace an Greenpeace gestellt (lächerlich)
2. Dort werden keine Fakten genannt, die die Anschuldigungen eindeutig widerlegen! (nur leeres Geschwätz)
porki (18.06.2007, 15:46 Uhr)
Macht was
Greenpeace,
sollte einiges tun um die Wahrheit auf den Tisch zu legen und nicht billig auf ihrer Homepage sich zu den Vorfall lächerlich zu äußern.
JA, Greenpeace, auch mal was machen nicht nur rum furzen.
IvarAune (18.06.2007, 14:29 Uhr)
Greenpeace gibt es nicht
Der Verlag "Greenpeace Media GmbH" gehört dem "Greenpeace e.V." und nicht dem Verein "Greenpeace Deutsche Sektion e.V." (letzteres war der Verein, der die Brent Spar - Kampagne verantwortete. Gewinne aus der GmbH gehen an die Anteilseigner, also dem "Greenpeace e.V.". "Greenpeace" als solches gibt es nicht. Alles klar?
Ivar A. Aune
PhilJ (18.06.2007, 09:45 Uhr)
Antwort auf die Frage von seidl510
Hallo Seidl510,
ich arbeite nicht bei Lidl und kann daher über die Frage, warum der Konzern etwas tut, was wie Geld verschenken aussieht, daher nicht eindeutig beantworten. Spekulieren kann man aber, und ich meine, dass der Nutzen von Lidl darin besteht, sein Image aufzubessern, indem es den Eindruck erweckt, mit Umweltschützern zu kooperieren. Dass Greenpeace e.V. und die Greenpeace Media GmbH zwei getrennte Unternehmen sind, ist nur einer Minderheit von Leuten bewusst. Die meisten denken eben: "Ein Name, eine Bande." Und wahrscheinlich spekuliert Lidl darauf!
Nochmals: Greenpeace e.V. (der Verein mit den Schlauchbooten und Bannern) darf aus dem Verkauf von irgendetwas IN KEINER WEISE profitieren. Und das heißt auch, dass es zwischen e.V. und Media GmbH KEINE finanzielle Verbindung geben darf! Es gibt nur eine Dauerkooperation, die besagt, dass das Greenpeace Magazin vorrangig über Greenpeace-Themen berichtet, werbefrei ist, auf Recyclingpapier druckt usw. Aber zwischen e.V. und Redaktion fließt KEIN CENT hin und her und Lidl bekommt durch den Verkauf der Hefte KEINEN Vorteil beim Verein!
Noch etwas. Lidl kauft die Hefte von der Redaktion und ab dem Moment ist Lidl allein für den Weiterverkauf zuständig. Wenn Lidl zuviel bestellt, ist das der Konzern schuld und nicht die Redaktion. Es ist eine ganz banale kapitalistische Realität, dass man sich bei der Planung von Produktmengen verschätzt! Was glaubt ihr denn, wie das bei sonstigen Zeitschriften läuft? Nur regt es da keinen auf, weil dann nicht der Name "Greenpeace" damit zu tun hat.
RAZE (18.06.2007, 09:03 Uhr)
Nichts ist so wie es scheint!
Für alle Meckerer hier eine erste Stellungsnahme:
http://www.greenpeace.de/ueber_uns/nachrichten_ueber_uns/artikel/greenpeace_ist_nicht_kaeuflich/
porki (18.06.2007, 01:57 Uhr)
Greenpeace eine Entäuschung
Die Leute die meinen SternTV wären in der Beweispflicht oder sonstiges, sollten erst mal die Fakten sehen.
1. Wenn Greenpeace nix zu verbergen hätte, warum ist Greenpeace der Einladung von SternTV nicht gefolgt?
2. Wenn Lidl nix zu verbergen hätte, warum ist Lidl der Einladung von SternTV nicht gefolgt?
3. Warum verkauft Lidl ausgerechnet Greenpeace-Zeitschriften und dass vor dem letzten Test von Greenpeace, eine Zeitschrift von der man weiß dass sie kaum jemand kauft?
4. Warum liegen so viele Greenpeace-Zeitschriften im Altpapiercontainer von Lidl?
5. Wieso sagen anonym Lidl-Mitarbeiter gegen Lidl und Greenpeace aus?
6. Wieso landet Lidl plötzlich vom letzten auf den ersten Platz, obwohl sie den Anbieter nicht gewechselt haben?
Und da kommen tatsächlich Leute und meinen SternTV müsse was beweisen?
Wacht doch mal endlich auf und träumt nicht immer von der heilen Welt.
seidl510 (17.06.2007, 22:43 Uhr)
Betreff Bestechlichkeit
Günther Jauch ist der letzte Mensch dem ich Bestechlichkeit und Profitgier zutraue. Er ist der einzige Prominente von dem ich weis das er seine kompletten Werbeeinnahmen spendet. Wenn er noch nicht mal das Geld für sich behält, warum soll er sich dann von BASF oder Müller Milch bestechen lassen?
Das dumme Geschwätz hier macht doch gar keinen Sinn.
Aber hauptsache einen Sündenbock gefunden. Der Böse Jauch ist schuld - Greenpeace sind die Guten...
seidl510 (17.06.2007, 18:06 Uhr)
Fakten warum Stern-TV nicht käuflich ist
1. Klar verkauft nicht nur LIDL die Broschüren von Greenpeace. Aber alle andere Konzerne verzichten deshalb nicht auf ihr Remissionsrecht. Und ausserdem passt das Verhältnis nicht. 130.000 Auflage bundesweit und 150.000 Auflage nur für LIDL. Womit ist das begründet? EDEKA, Spar, Toom und Basic haben zusammen deutlich mehr Outlets als LIDL!
2. Klar haben auch andere Ketten schlecht abgeschnitten, aber die haben deswegen keine 150.000 Zeitungen von GP kaufen müssen, wobei 97% in der Tonne landen.
Von EDEKA z.B. weis ich das die schon immer unabhängig Kontrollen gemacht haben. Aber auch die können eben nur Stichproben kontrollieren. Wobei die Tests mal besser mal schlechter ausfallen. Ist eben immer nur eine Momentaufnahme. Das keine Gelder von Aldi zu GP geflossen sind spricht aber für den Discounter.
3. Um Hefte im Laden präsent zu haben muss ich nicht auf mein Remissionsrecht verzichten. Wenn LIDL seine nicht verkauften Exemplare zurückschicken würde, wären die Zeitungen trotzdem für den Kunden präsent. Aber LIDL würde sich ein paar Hunderttausend Euro sparen.
4. Politiker können es sich auch nicht leisten bestochen zu werden, und trotzdem kommt es immer wieder vor. LIDL kann sich eben kein schlechtes Image erlauben. Und wenn der Betrag stimmt und ein Weg gefunden wird das es keiner merkt, wer kann da schon Nein sagen?
5. Was heisst hier Transparent? Hätte GP etwa seinen Mitgliedern sagen sollen das sie jetzt Spenden von LIDL über Umwege bekommen, und das keiner etwas davon erzählen soll? Wer gibt schon gerne zu etwas falsches getan zu haben?
6. GP führt so ziemlich gegen jede Firma Kampagnen durch. Ich wette man findet keinen Werbeblock im deutschen Fernsehen in der nicht mind. 3 Firmen werben, die nicht gut auf GP zu sprechen sind. So etwas in Zusammenhang zu setzen ist absurt.
7. Da es ja nicht bewiesen ist, und dies auch schwer nachzuweisen ist, wird es auch nicht in allen Zeitungen zu finden sein. Ich finde es aber gut das es auch Journalisten gibt die Missstände aufzeigen, die man nicht beweisen kann. Welche Beweggründe sollte das Manager-Magazin haben solche Unwahrheiten zu verbreiten?
Inserieren dort etwa auch BASF und Müller Milch?
Nur weil nicht alle davon berichten heisst dies noch lange nicht da nichts dran ist. Nur weil ein Gericht jemanden aus Mangel an Beweisen frei spricht, heisst das noch lange nicht das er Unschuldig ist!
8. Günther Jauch moderiert zwar die Sendung, aber die Berichte bereitet die Redaktion für ihn auf. Nur weil er gelb ist, heisst das noch lange nicht das er ein politisches Eigeninterresse an diesen Bericht hatte.
9.Ein jetziger Test würde auf jedenfall die Ergebnisse verfälschen, es sei denn sie werden in allen Supermärkten durchgeführt. Und das kostet locker mal ein paar 10.000 Euro. Ausserdem wird GP schon seine Gründe haben warum sie immer im Herbst testen, und nicht zur Saison!
Ausserdem sollte GP lieber mal gegen LIDL vorgehen, oder zählen Menschenrechte nicht so viel wie die der Tiere und der Umwelt?
Louyi (17.06.2007, 16:22 Uhr)
Lidl und Greenpeace -wer benutzt wen?
Wie ich schon mal an anderer Stelle schrieb, hat dabei nicht Greenpeace ein „Geschäft“ gemacht, sondern nur der Lidl&Schwarz- Konzern. Mit dieser geschickt inszenierter Marketing Aktion durch die Hintertüre wurde nun statt die Erzeuger, Zulieferer und Mitarbeiter,nun mal zur Abwechslung Greenpeace über den Tisch gezogen. Die Öko –Verantwortlichen, trotz Profis, haben es entweder nicht gemerkt oder die Tragweite völlig unterschätzt. Bei der seit Jahren schlechten Presse für Lidl &Schwarz wegen Sozialdumping die eigenen Mitarbeiter siehe u.a. Verdi - http://lidl.verdi.de/aktionen - nach dem Motto: „ist der Ruf schon ruiniert, dann...!) konnte denen doch nichts besseres passieren, dass ein Ökotest für die paar mikrigen Gemüse -Produkte so ein Aufsehen erregt.
Unabhängig davon, wie die tatsächlichen Ergebnisse neutral, objektiv bewertet wurden, die nahezu zeitgleich auftauchenden Gr.p. Zeitschriften haben einfach den Geschmack eines Deals. Da kann Greenpeace nun machen was es will. (siehe auch http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,461855-4,00.html -Artikel grau hinterlegt –„ Frieden mit Greenpeace“? ). In diesem Falle zeigt sich auch, wie unsensibel, ja unprofessionell ausgerechnet die ökologischen als auch die damit ganzheitlich zusammenhängenden sozialen Probleme -– (der „etwas anderen, eher entgegenlaufenden Unternehmensphilosophie von Lidl) - nicht erkannt und verstanden wurde. (siehe auch Unternehmens - "CSR" = gesellschaftliche Verantwortung).
Hallo Greenpeace PR Leute in Hamburg – sagen Sie bitte nicht, das hat miteinander nichts zu tun, bzw. es war Ihnen egal, oder es war Ihnen nicht bekannt. Bei Ihrer Institution mit der bekannten ganzen Ideologie dahinter ? Dann sollten Sie nochmal nachrecherchieren – zu Informationen von Verdi, Attack, sonstige Institutionen, Menschenrechtsorganitationen, wichtigen Handels/Wirtschaft -Printmedien und Fernsehen:
Zitat:
„Normalerweise haben die Menschen in Deutschland Angst, dass durch die Bedingungen in Osteuropa hiesige Sozialstandards unter Druck kommen – bei Lidl ist es umgekehrt: Sozialdumping wird aus Deutschland exportiert.“! Egal, dort wo der Lebensmitteldiscounter sich breit macht, werden nicht nur rigoros Billiglöhne, (die kaum zum Leben reichen), sondern auch niedrige Erzeugerpreise eingeführt.
Und... niedrigste Erzeugerpreise bedeuten nun mal kaum beste Produkt -Qualität. Also wenig Rücksicht auf faire Bedingungen für die Umwelt, inkl. der Arbeitnehmerrechte.
Lidls Unternehmensphilosofie: Profit ist gleich Gewinn - und Moral ist gleich Kosten.
Da wird doch das Ergebnis des Tests schon Nebensache;
Nur für Lidl&Schwarz (und dessen bekannter PR Reinwasch-Strategie) eben nicht.
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