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9. September 2009, 22:15 Uhr

"Endlich wird über Afghanistan gesprochen"

Es sei Krieg in Afghanistan, sagt Heike Groos. Und: "Bei jedem Krieg sterben mehr Zivilisten als Soldaten". Die ehemalige Bundeswehrärztin spricht aus, was sich nur Wenige trauen. Und sie weiß, wovon sie redet.

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Auslandseinsatz, deutsche Soldaten, medizinische Hilfe, Angriff, Tote

War zwei Jahre Lang Oberstabsärztin am Hindukusch: Heike Groos© Heike Groos

Wie gefährlich ist der Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan wirklich? Und wie viel Sinn macht er überhaupt? Nach dem verheerenden Luftangriff auf die von Taliban entführten Tankwagen in Kundus ist die Diskussion über den Einsatz der deutschen Truppen am Hindukusch neu entfacht. Heike Groos, die selbst zwei Jahre lang in Afghanistan diente, sagt: "Wenn man vor einem Befehl wüsste, wie viele Zivilisten dabei ums Leben kommen, dann gäbe es keine Befehle mehr und keine Kampfhandlungen".

Doch so schrecklich die jüngsten Ereignisse auch seien, das Gute daran ist: "Endlich wird über Afghanistan gesprochen", sagt Groos, die jetzt ein Buch über ihre Erlebnisse veröffentlicht hat. Und: "Lange Zeit hat niemand über die Attentate und die vielen toten Soldaten, die es dort gab, berichtet." Die 49-Jährige ist trotz ihrer traumatischen Kriegserfahrungen gegen einen Abzug deutscher Truppen. Denn: "Sonst wäre die bisherige Arbeit umsonst gewesen."

"Alle haben Angst - immer"

Als die fünffache Mutter 2003 als Oberstabsärztin an den Hindukusch ging, dachte sie noch an eine Friedensmission. Doch die Realität vor Ort ist eine andere, sagt sie rückblickend: Sie war als eine der ersten am Unglücksort, als im Juni 2003 ein Selbstmordattentat auf einen Bus der Bundeswehr verübt wurde. Sie musste die Verletzten versorgen und die Toten bergen.

"Es herrscht Krieg", sagt Groos. Und die Gefahr in die Luft zu fliegen oder erschossen zu werden, sei immer da - und sie sei groß. "Angst haben alle, die dort sind. Eigentlich immer", so Groos. Darüber zu reden, sei aber tabu. Wer es doch tut, gelte als schwach und arbeitsunfähig.

Nicht einmal mit ihren Familien sprechen die Soldaten, sagt Groos. "Wir haben uns viele Gedanken darüber gemacht, was wir überhaupt zu Hause erzählen sollen." Sie selbst habe lange gar nichts erzählt und wenn, dann habe sie es runtergespielt. "Damit keiner Angst bekam."

In ihrem Schmerz werden die Soldaten alleine gelassen

"Weinende Mütter, verzweifelte Ehepartner, verstörte Kinder. Seit Beginn des Anti-Terror-Kampfes in Afghanistan 2003 gehört der Krieg auch in Deutschland zu Realität in vielen Soldatenfamilien", schreibt Groos in ihrem Buch. Doch niemand stelle sich dieser Situation ausreichend - weder Politiker noch die Bundeswehrführung. Die frühere Oberstabsärztin sagt: "Die Soldaten sind für alle weit weg - und eigentlich ist es allen egal, mit welchen Erlebnissen die Jungs vor Ort zu kämpfen haben."

Schwierig seien vor allem die Politiker-Besuche gewesen: Groos berichtet über Situationen, als Regierungsvertreter ins Camp kamen. Die vielen Fragen, die sie gestellt haben, hätten doch deutlich gezeigt, dass auch sie keine Ahnung von der Realität der Einsätze hatten.

Einmalige Kameradschaft

Doch manchmal hat Groos die Einsätze in Afghanistan auch genossen – so komisch das auch klingt: "Die Kameradschaft war einmalig", sagt sie. Der Zusammenhalt in der Truppe groß. "Wir empfanden engste Verbundenheit mit Menschen, die wir kaum kannten, ein größeres und stärkeres Zusammenhörigkeitsgefühl, als wir je zuvor empfunden hatten." Und schön sei gewesen, "dass sie den Menschen vor Ort ein kleines bisschen helfen konnte."

In dem Buch "Ein schöner Tag zum Sterben" berichtet Groos sehr offen über ihre ganz persönlichen Erlebnisse, die Traumatisierung, aber auch über den Alltag im Krisengebiet und über das Lagerleben. Sie gibt Einblicke in die Bundeswehr aus Sicht einer Frau, die verantwortlich ist für hundert junge Soldaten. Auszüge aus dem Buch finden Sie in der Fotostrecke rechts in der Spalte

Buchtipp Heike Groos, "Ein schöner Tag zum Sterben. Als Bundeswehrärztin in Afghanistan." Krüger-Verlag, erscheint am 9. September 2009. ISBN: 978-381 050 877 5. Preis: 18,95 Euro.

KOMMENTARE (10 von 11)
 
trailor85 (16.09.2009, 23:12 Uhr)
Muss man nach Afghanistan gehen?
Wird man als normaler Zeitsoldat hingezwungen? Ich glaube kaum! Wer sich natürlich dem Kriegshandwerk verschrieben hat, muß mit einen Kriegseinsatz rechnen und nicht auf ein ganzes Leben auf dem Kasernenhof! Ein Elektriker kann von der Leiter fallen, einen Stromschlag bekommen. Wenn er das nicht in Kauf nehmen will, muß er Friseur lernen! Und so ist das mit dem Soldaten-Sein!
allesklar (15.09.2009, 22:48 Uhr)
Traurig aber wahr.
Die Taliban aus Afganistan oder Pakistan zu vertreiben wird niemals gelingen.

Milliarden sind in den Sand gesetzt da solche Laender noch vom Denkansatz im Mittelalter leben und durch Waffen nie in die moderne geschossen werden koennen.
Auch in 5 Jahren wird Afganistan sich nicht selber beschuetzen koennen. Die Berge haben unendlich viele Schluchten um sich zu verstecken. Die Taliban warten einfach nur ab und kommen immer wieder. Bis eines Tages die Bevoelkerung selber den Kampf aufnimmt ? und dann sind es die Waffenlieferungen die an beide Gruppen gehen.

Frieden kann es nur ueber das eigenstaendige denken geben ? aber auch dies wird untermauert. In Pakistan z.b. hatte man versucht die im Koran erlaubte Kinderhochzeit zu verbieten. Islamische Gruppen im Pakistanischen Parlament haben dies verhindert.

Es ist der Islam selber der modifiziert werden muss um in der heutigen Welt anzukommen. Bis heute lebt dieser getrennt von der Welt wie wir sie kennen.

Dies ist ein Kampf der fast mit der Eroberung des amerikanischen Kontinents vergeichbar ist. Niemand hat heute das Geld 40 ? 60 Jahre Krieg zu fuehren.

Der Patriotismus eines Amerikaners der vor Ort fuer etwas stirbt was er niemals beeinflussen kann ? ist heldenhaft ? aber nur wenn man nicht weiter nachdenkt.
Es sind 30 Deutsche Soldaten von insgesamt 864 in Afganistan umgekommen.

Jeder einzelne tut mir leid.
dido07 (15.09.2009, 16:54 Uhr)
Wir haben dort nichts zu suchen
Und wenn Amerika dort Kupfer plündern will, müssen wir nicht dabei helfen.
Rockyman (10.09.2009, 11:21 Uhr)
Frau OSA Groos und Afghanistan
Ich bin einer Derjenigen, die die "Ehre" hatten im Einsatz in Kabul von Mai bis
November 2003 unter dem Kommando von Frau Groos dienen zu dürfen.
Zu dieser Frau persönlich möchte ich nicht viel sagen. Faßt jeder, der während
dieser Zeit unter ihrem Kommando stand, hatte eine sehr schwere Zeit.
Vor ihrem Einsatz in Afghanistan hatte Frau Groos nicht sehr viel Erfahrung direkt in der Truppe.
Daher kann man sich ja vorstellen, wie "schön" das für die Soldaten war.
Es gab sehr viele Beschwerden über sie, während des Einsatzes und auch noch danach.
Und dann wird auch noch der größte Looser unter den Feldwebeln als Gruppenführer eingeteilt.
Das gab dem Ganzen dann nochmal richtig Auftrieb.
Aber was hat es gebracht, rein gar nichts, man schickt sie für weitere 1,5 Jahre an den Hindukusch.
Da sollte doch mal die gesamte Einsatzplanung überdacht werden.
Es fehlt extrem an ausgebildetem Fachpersonal in solchen Einsätzen.
Jedoch finde ich gut, dass jemand mal im Fernsehen den Mund aufmacht und sagt, was da unten eigentlich wirklich abgeht.
Mein Einsatz lief gerade erst zwei Wochen, da passierte dieser furchtbare Anschlag auf den Bus mit den Kameraden,
die nur noch wenige Kilometer bis zum Flughafen hatten.
Ich war einer der Fahrer im Sanitätsdienst mit einem TPZ Fuchs.
Das Einzige was man vorher vielleicht mal an Verletzungen sah, waren die, die jeder so kennt.
Aber in so einem schlimmen Moment, denkt man nicht darüber nach, sondern handelt einfach nach bestem Wissen und Gewissen.
Man hat noch viel von solchen traumatischen Erlebnissen gehabt.
Ich war dort ein einfacher Mannschaftssoldat.
Es gab sogar Ärzte, die mit diesen Situationen nicht fertig geworden sind und danach psychiatrische Behandlung in Anspruch nehmen mußten.
Meiner Meinung nach bekommen die Soldaten gerade im jetzigen Einsatz zu wenig Auslandsentschädigung.
Die deutschen Soldaten sind doch da zum Wiederaufbau heißt es doch,
aber diese Zeit ist wohl schon lange vorbei, wenn man bald täglich in den Medien hört,
dass es schon wieder Kampfhadlungen bzw. Anschläge gab.
Ich habe großen Respekt vor Leuten, die so eine schlimme Nachricht den Hinterbliebenen überbringen müssen,
dass ihr Sohn oder ihre Tochter für gerade mal 93 Euro am Tag sterben mußte.
Ich bin der Meinung, dass die Polizei- und Militärkräfte in Afghanistan schnellstmöglich vernünftig ausgebildet werden müssen,
damit die deutschen Soldaten endlich wieder zu Hause ihren Dienst verrichten können.
Wenn dies nicht passiert, sind wir in 30 oder 50 Jahren immer noch am Hindukusch und beklagen dann schon mittlerweile hunderte Tote.
Nina_S (10.09.2009, 11:10 Uhr)
Kleiner Nachtrag zum Buch
Das Buch meines Vaters heißt:
"Jetzt weiß ich erst..." von Oberst Artur Schwitalla.

Bitte schreibt mich einfach an, wenn ihr das Buch bestellen möchtet:
Chillkroete_20@yahoo.de
Nina_S (10.09.2009, 10:53 Uhr)
Mein Vater war vor Ort und hat ein tolles Buch geschrieben
Hallo Zusammen,
ich finde es toll, dass so viele Menschen Interesse für die Auslandseinsätze der Bundeswehr zeigen und hier so viele Erfahrungen ausgetauscht werden.
Mein Vater war selbst 8 Monate als Kommandeur in Faisabad (Afghanistan) und hat dort ein Buch über seine Erlebnisse geschrieben. Ähnlich, wie in dem Buch von Frau Gross, schildert mein Papa den Alltag als Kommandeur und die Schwierigkeiten, die das für ihn selbst und uns als Familie mit sich bringt. Wer gern ein Exemplar davon kaufen möchte, kann mir gern eine Email senden an Chillkroete_20@yahoo.de.

Viele Grüße, Nina
Maidmarian (10.09.2009, 09:29 Uhr)
Dank an Heike Groos
Ich möchte mich bei Heike Groos bedanken, die sich entschlossen hat, über das Thema der deutschen Soldaten in Afghanistan zu sprechen. Ich denke, das ist ungeheuer wichtig. Nein, es geht überhaupt nicht darum, Soldaten oder den Oberst, der den Befehl gab, anzuklagen. Sondern sich der Frage zu stellen, wie sich Deutschland zukünftig zu dieser grundsätzlichen Frage stellt. Ich bin überzeugt davon, dass mit Waffen kein Frieden gebracht werden kann - und auch, dass Terrorismus oder Radikale Gruppen eben wegen der Art und Weise, wie sie arbeiten und beschaffen sind, nicht "beseitigt" werden können. Ich befürchte, dass mehr Zivilisten als Terroristen ihr Leben lassen und das kann nicht der Weg sein. Ich hoffe sehr, dass die Öffentlichkeit hier weiter und besser aufgeklärt wird. Und ich hoffe zutiefst, dass kein (deutscher) Soldat oder Soldatin mehr ihr Leben lassen muss. Ich hoffe auch, dass in Deutschland - ähnlich wie in den USA ein Hilfssystem für die Soldaten geschaffen wird, um mit dem erlebten Trauma umgehen zu können. Auch wenn das Leben - so wie Heike Groos sagte und auch hier Muuk geschrieben hat - für immer verändert ist nach solchen Erlebnissen. Ich habe seit Monaten versucht, der Regierung, den Ministerien usw. die Hilfe des Vietnamveteranen und US-Amerikaner Claude AnShin Thomas anzubieten, der auf diesem Gebiet unglaublich viel Arbeit leistet. Die Reaktion: Jeder weist die "Zuständigkeit" von sich und das Referat, welches zuständig ist, meldet sich nicht. Tja. Wie wichtig wird das Thema genommen?
soldat2009 (09.09.2009, 23:34 Uhr)
Luftangriff
Meiner Meinung nach,wurde richtig gehandelt!
Ich bin selber Soldat und war dieses Jahr im Einsatz in Kundus,wer nicht selber in der Lage war,Kameraden im Gefecht gehabt zu haben der kann sich kein Urteil über die Lage im Einsatz erlauben.
Es ist eine ganz besondere Art und ich kann mir nicht vorstellen das der Oberst einfach mal schnell die Luftwaffe angefordert hat,er hat sich bestimmt alles überlegt,bevor er sich dafür entschieden hat.
Ich hoffe das die Wahrheit ans Licht kommt und sich einige bei den betroffenen Soldaten entschuldigen,für die Vorwürfe die gemacht werden bevor die Untersuchungen überhaupt abgeschlossen sind.
Hoffe es wird bald ein wenig ruhige und die Lage entspannt sich ein wenig.
CRazYYmauS (09.09.2009, 23:09 Uhr)
einsatz
ein hallo erst mal ich muss echt alles ein großes respekt aus drücken die im ausland gehen .
ich selber bin eine tochter von nen soldaten mein dad war ins gesamt 5 mal in afg .
mein verlobter ist nun momentan auch und ich kann mir nur teils vorstellen wie es ihn da unten geht,
doch ich versuch immer für ihn da zu sein wie auch für mein dad da ich seit letzten jahr selber soldatin bin und 2010 selber ins ausland muss .
aber wie der unter mir schon sagt viele denken nur ans geld aber selbst mal zu schuaen was die menschen ihr leben aufen spiel setzten komm vielen nicht im sin das ist einfach nur schade
muuk (09.09.2009, 22:54 Uhr)
Erfahrungen in Afghanistan
Auch ich möchte an dieser Stelle einen Beitrag zu Ihrer Sendung liefern.
Auch wir haben ein Familiemitglied im Kriegseinsatz am Hindukusch.
Mein Vater ist bereits seit 2002 regelmäßig dort im Einsatz, mittlerweile hat er über 1,700 Einsatztage absolviert, dass heisst er war schon fast 5 Jahre von uns getrennt und die nächsten beiden Marschbefehle zu den nächsten "Friedensmissionen" liegen schon bei uns Zuhause. Im letzten Jahr war er insgesamt 8 Wochen bei seiner Familie.............kann jemand, der dieses hier liest sich vorstellen, was das heisst? Wir leben nur in einem sehr kleinen Ort, nur etwas mehr als 7,000 Einwohner, und wenn man hier mal jemanden trifft, der sich dafür interessiert, dass mein Vater jeden Tag sein Leben riskiert, dann ist meistens der erste Kommentar:" Na ist dein Vater wieder im Einsatz? Gibt gutes Geld da, kann man schön was an die Seite legen!".
Die meisten Menschen sehen nur das Geld, die sogenannte Auslandsverwendungszulage, die die Soldaten vor Ort ja "abkassieren", aber niemand sieht die Familie dahinter. Kann überhaupt jemand ermessen, was man als Familienangehöriger durchlebt wenn es wieder heisst:" Selbstmordanschlag in Kundus, mehrere deutsche Soldaten verletzt". Es könnte jedes mal der eigene Vater sein..............
Früher wurden wir ja noch betreut, von den Familienbetreuungsstellen, aber wie gesagt, dass war früher, heute ruft niemand mehr an und fragt mal:" Wie geht es Ihnen, möchten Sie mal reden?"
Es interessiert einfach niemanden..... Ab und an fragt wirklich mal jemand:"Wie geht es deinem Vater?Ist bestimmt schlimm dort unten......Ich könnte das ja nicht, diese Hitze."
Gut gemeinte Worte, aber die Hitze ist mit Sicherheit nicht das Schlimmste............
Wenn mein Vater nach Hause kommt, dieses ist bald wieder soweit, wenn alles gut geht, dann ist er ein anderer Mensch, er ist nicht mehr der unbeschwerte Mann, den wir vor 7 Jahren das erste Mal in den KRIEG geschickt haben, ja ich sage KRIEG, denn das ist es und nichts anderes, keine Beschönigung wie "Freidensmission" oder so, nein es ist KRIEG, wie gesagt, es ist nicht mehr der Vater, den ich vor 7 Jahren zuletzt unbeschwert hab lachen sehen, nein, es ist ein nachdenklicher Mensch, der am Hindukusch schon viele Kameranden, bzw. gute Freunde verloren hat, die in diesem Land ermordet wurden durch feige Anschläge, von sogenannten Gotteskriegern.
Jedesmal wenn wir während des Einsatzes telefonieren und es ist wieder ein Anschlag mit Toten und Verletzten gewesen, dann kann er uns fast immer die Lebensgeschichte derer erzählen, die gestorben sind. Kann jemand ermessen, was das für uns hier heisst, wenn er erzählt, dass ein junger Familienvater mit kleinen Kindern nur noch in einer Kiste nach Hause kommt?Was einem dann durch den Kopf geht. Auch wir könnten am Flughafen Wahn stehen und es wird nur noch eine Kiste mit Fahne ausgeladen...........dieser Gedanke macht einen fertig und es fällt schwer darüber zu reden.
Abschliessend möchte ich sagen, dass ich mich freuen würde, wenn die Arbeit die unsere Soldaten in diesem Land leisten, mehr von der Bevölkerung gewürdigt würden und die Soldaten mehr Rückendeckung erhalten würden. Sicherlich ist so etwas wie der Angriff auf die Tankfahrzeuge für die Hinterbliebenen der zivilen Opfer genauso schwer wie es für uns hier wäre, wahrscheinlich aber noch schwerer, da in einem Land wie Afghanistan sicherlich niemand für die Hinterblieben aufkommt, aber cih würde es auch begrüßen wenn die Medien einmal mehr über die guten Dinge berichten würden, die unsere Soldaten leisten. Mädchen können zur Schule gehen ohne dass ein fanatischer Taliban ihnen nach der Schule die Hände verbrennt, damit sie nicht mehr schreiben können, diese Erfolge sollten vielleicht auch einmal berücksichtigt werden.
Wie gesagt, ich würde es begrüßen, wenn auch von guten Dingen mal berichtet wird und man mit noch mehr Stolz sagen kann:"Mein Vater hat ein Stück dazu beigetragen"...............Ich bin sehr stolz auf meinen Vater.......................
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