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News am 13.02.2012
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15. Juli 2009, 22:15 Uhr

Wie Zwitter um Anerkennung kämpfen

Elisabeth Müller ist ein Hermaphrodit, also ein Zwitter. Genetisch ein Mann, jedoch äußerlich eine Frau. Im Alter von 24 Jahren wurden bei ihr die innen liegenden Hoden entfernt. Damit sie endlich eine "richtige" Frau wird. Doch Elisabeth Müller ist keine Frau. Und sie will auch keine sein.

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Keine Frau, sondern Hermaphrodit: Elisabeth Müller© stern TV

Jedes Jahr kommen in Deutschland etwa 120 Zwitterkinder auf die Welt. Bis heute werden fast alle von ihnen zwangs-operiert. Denn juristisch gibt es in Deutschland keine Zwitter. Es gibt nur männlich und weiblich.

Auch Raphael wurde einfach einem Geschlecht zugewiesen. Doch damit kommt er nicht klar. Sein Schicksal hat ihn einsam und verbittert gemacht. "Wir wollen bleiben wie wir sind." - Wie Zwitter in Deutschland um ihre Anerkennung kämpfen.

Weitere Informationen Der Verein Intersexuelle Menschen e.V. setzt sich für die Rechte intersexueller Menschen ein: Unter anderem kämpft der Verein für die juristische Anerkennung eines dritten Geschlechts.

XY-Frauen ist eine weitere Kontaktgruppe im Internet, die sich an Menschen richtet, die nicht in die gängigen Geschlechterschemata passen. Betroffenen wird hier auch eine Onlineberatung angeboten.

 
 
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