HOME

Jetzt reden die Männer! Wenn Väter ihre Kinder nicht mehr sehen dürfen

Unzählige Trennungskinder in Deutschland leiden unter einer miesen Zahlungsmoral beim Kindesunterhalt. Doch zu diesem Thema haben sich auch viele Männer zu Wort gemeldet, die monieren: Ich darf meine Kinder nicht sehen, mein Umgangsrecht wird von der Mutter bewusst boykottiert.

Marco Krey hat jahrelang erfolglos darum gekämpft, seine zwei Kinder sehen zu können.

Marco Krey hat jahrelang erfolglos darum gekämpft, seine zwei Kinder sehen zu können.

"Ich weiß nicht mehr, was die Kinder denken, was sie fühlen, was sie schmecken, wie sie riechen – ich weiß es nicht", sagt Marco Krey. Der 46-Jährige hat seine zwei Kinder trotz aller Bemühungen seit sieben Jahren nicht mehr gesehen. Trotzdem denkt er jeden Tag an sie, er schickt Geschenke, schreibt Briefe und Karten. Doch die Antworten bleiben aus.
Marco Krey verließ die Mutter seiner Kinder für eine neue Liebe. Er habe jedoch niemals damit gerechnet, dass die Trennung solche Konsequenzen für die Beziehung zu seinen Kindern haben könnte. Die geplanten Treffen mit seinem Sohn und seiner Tochter wurden immer wieder abgesagt. Als Marco Krey die beiden eines Samstags wieder einmal abholen wollte, sei seine Welt aus den Fugen geraten: "Da ging die Tür im Grunde nur einen Spalt auf und mein Großer sagte – aus meiner Sicht völlig verstört und durch mich hindurchguckend – 'Papa, wir kommen nicht mehr mit'."

Die Kinder steckten in einem Loyalitätskonflikt, gegenseitige Schuldzuweisungen von Vater und Mutter, darunter leiden viele Trennungskinder. Und so habe er schweren Herzens eine Entscheidung getroffen, sagt Marco Krey: "Ich war traurig und geschockt, dass meinen Kindern so etwas zugemutet wird. Und nach ausführlicher psychologischer Beratung habe ich mich dazu entschieden, in ihrem Interesse zunächst auf den Umgang zu verzichten."
Der gerichtlich bestellte Gutachter für diese Entscheidung zeigte Verständnis, äußerte aber auch eine gewisse Aussichtslosigkeit für den Vater und schrieb ihm: Kurzfristig helfen Sie Ihren Kindern wahrscheinlich, wenn Sie auf den Umgang verzichten und sie damit aus der Schusslinie nehmen; langfristig schaden Sie ihnen, weil Sie als Vater und Identifikationsfigur fehlen. Sie und die Kinder können also nur verlieren, egal, was Sie tun.

Inzwischen sind Marco Kreys Kinder 15 und 11 Jahre alt, sieben Jahre sind vergangen. Der 46-Jährige hält jetzt losen Kontakt über WhatsApp, doch eigentlich sei ihm das zu wenig. "Ich habe nie Zweifel aufkommen lassen, dass ich für meine Kinder da sein will. Ich möchte aber nicht nur finanziell für meine Kinder da sein, ich möchte tatsächlich für sie da sein. Aber das ist leider nicht möglich."

"Ein Teil meines Lebens ist nicht da"

Kämpfen oder aufgeben? Und was ist für die Kinder am besten? In diesem Dilemma stecken zahllose Väter in Deutschland. Hunderte von ihnen meldeten sich nach der stern TV-Berichterstattung über die schlechte Zahlungsmoral unterhaltspflichtiger Eltern bei der Redaktion. Der Großteil kämpft seit Monaten oder Jahren um den Kontakt zu den eigenen Kindern: Man(n) wolle sich doch nur um sein Kind kümmern und werde stattdessen wie ein Schwerverbrecher behandelt. Einige gaben an, den Glauben an Unterstützung und Gerechtigkeit verloren zu haben.

Auch René Pargmann schrieb an stern TV: Er habe seine Tochter seit zwei Jahren nicht mehr gesehen. "Sie ist Teil meines Lebens und ein Teil meines Lebens ist nicht da. Es gibt nichts Schlimmeres", sagt der 38-Jährige. René Pargmann trennte sich 2011 von seiner Frau. Anfangs gab es keinerlei Probleme und er sah seine kleine Tochter regelmäßig. "Alle 14 Tage, wie beim Umgangsrecht üblich. Ich habe sie abgeholt und wieder zurück gebracht, es lief alles super", erzählt der Vater. Das Verhältnis zur Oma, seiner Mutter Marlis Pargmann, war auch gut. "Sie ist immer gerne hierhergekommen", sagt sie über ihre Enkeltochter. "Sie hat gerne hier geschlafen. Wir sind shoppen gewesen oder in der Eisdiele – sie ist gerne hier gewesen."

Weshalb sich dieses Verhältnis plötzlich ändern sollte, ist René Pargmann bis heute unklar.  Der Vater bekam plötzlich Hausverbot bei seiner Tochter, die geplanten Treffen seien von einem auf den anderen Tag abgesagt worden, er bekam offizielle Krankmeldungen per Post zugeschickt... Dennoch habe er weiter gekämpft, sagt René Pargmann. Weil aber auch das Jugendamt nicht helfen konnte, nahm er sich einen Anwalt. Er habe Pargmann als engagierten Vater empfunden, der alles dafür tat, sein Kind zu sehen, so Rechtsanwalt Bernd Bierfischer, "aber man kann tatsächlich Pech haben und gegen Windmühlen kämpfen – und trotz aller Berechtigung dazu, seine Kinder zu sehen, zumindest in gewisser Regelmäßigkeit, dieses Ziel nicht erreichen."

Haltlose Tatvorwürfe und Verfahren zogen sich hin

René Pargmann beendete die Ehe damals für eine andere Frau. Für die Kindesmutter war das eine schwierige Situation. Das gebe ihr trotzdem nicht das Recht, wahllos Tatvorwürfe zu äußern, sagt René Pargmann: "Ich hätte meine Frau immer geschlagen, ich hätte ein Alkoholproblem, solche Sachen kamen direkt nach der Trennung. Dann war es auch erstmal wieder gut – bis das Verhältnis zwischen uns irgendwann schwieriger wurde. Dann kam der schlimmste Tatvorwurf: dass ich meine Tochter geschlagen haben soll!"

Zwar wurde der Vater am Ende freigesprochen, doch das Verfahren zog sich über Monate hin, so dass sich seine Tochter immer mehr entfremdete. Eines Tages wollte das Mädchen den Vater selbst nicht mehr sehen. "In dem Augenblick fällt alles in einem zusammen", sagt er.

Väter brauchen Unterstützung, viel Glück – und Geld

Daniel Niemeyer kennt die Widerstände, gegen die ein Vater nach einer Trennung zu kämpfen hat, nur zu gut. Der Unternehmensberater wurde 2012 von der Mutter seiner Tochter verlassen, die ihm von Anfang an vorwarf, mit dem Kind nicht richtig umzugehen. "ich war offenbar nicht einmal in der Lage, Amelie ihren Pullover richtig anzuziehen. Oder meinen Haushalt so zu sichern, dass unser Kind nicht in die Toilette fallen kann. Die Vorwürfe wurden immer abstruser", erzählt Daniel Niemeyer. Wenn er das Mädchen von der Kinderkrippe abholen sollte, sei Amelie zufälligerweise immer an dem Tag nicht da oder krank gewesen – an anderen Tagen aber nicht. Daniel Niemeyer sah seine Tochter fünf Monate lang nicht. "Es macht ohnmächtig und wütend, wenn man das Gefühl hat, dass das Recht, das besteht, mit Füßen getreten wird."

Der 33-Jährige suchte Hilfe beim Jugendamt und bei der Erziehungsberatung. Die Kindesmutter musste zwar 1.000 Euro Ordnungsgeld bezahlen – doch weiter passierte nichts. Die vielen angestrengten Verfahren brachten Daniel Niemeyer finanziell an die Grenzen, die juristischen Kosten hätten sich auf rund 20.000 Euro belaufen, zusätzlich zu den Unterhaltskosten von etwa 25.000 Euro. Auf Drängen der Mutter kam es zum Sorgerechtsstreit: das Gericht stellte fest, dass sich das Verhalten der Frau negativ auf Amelies Entwicklung auswirkte. Daniel Niemeyer wurde das alleinige Sorgerecht zugesprochen, er ist jetzt rund um die Uhr für seine Tochter da und empfindet das als großes Glück. Es sei für ihn aber selbstverständlich, dass Amelie jedes zweite Wochenende bei ihrer Mutter verbringt, weil sie beide Elternteile brauche.

Daniel Niemeyer hat insgesamt 20 Gerichtsverfahren durchlebt. Am Ende zahlte sich all das für ihn aus. "Aber selbst wenn man sich so sehr reinhängt, braucht es doch an vielen Stellen Glück und die passenden Menschen, damit es einen guten Ausgang findet."

Tipps für Trennungs-Väter
Wie ist die übliche Umgangsvereinbarung?

Die übliche Umgangsvereinbarung nach einer Trennung durch einen Gerichtsbeschluss ist, das Kind/die Kinder alle 2 Wochen von Freitag bis Sonntag sehen zu dürfen.

Gibt es allerdings (noch) keinen gerichtlichen Beschluss gibt, ist man als Mann relativ machtlos, wenn der Umgang durch die Mutter verweigert oder "verschleppt" wird. Erst allmählich schlägt sich auch das Jugendamt auf die Seite der Väter, etwas "durchsetzen" kann das Amt aber auch nicht.

Ich habe doch ein Umgangsrecht, darf mein(e) Kind(er) aber nicht sehen. Was kann ich tun?

Der Fachanwalt für Familienrecht Klaus Wille hat auf seiner Website ein paar nützliche und auch juristische Hinweise zum Thema "Umgangsverweigerung" zusammengestellt.

Welche Rechte und Ansprüche Sie haben, hängt davon ab, ob es bereits eine gerichtliche Entscheidung gibt, ob es einen gerichtlich entschiedenen Vergleich gibt – oder nicht.

Das Jugendamt hat leider kaum eine Handhabe gegen den kinderbetreuenden Elternteil, selbst eine Einigung mit dem Jugendamt garantiert nicht, das die Treffen mit den Kindern auch stattfinden. Das Gericht hingegen kann eine vollstreckungsfähige Entscheidung herbeiführen. Wenn gar nichts hilft, kann das Gericht eine Umgangspflegschaft beauftragen, den Umgang zu gewährleisten. Das Gericht ist übrigens dazu verpflichtet, innerhalb von vier Wochen nach Antragsstellung einen Gerichtstermin durchzuführen.

Wie kann ich Druck auf die Mutter meines Kindes ausüben?

Wenn die Fronten verhärtet sind und bereits eine Umgangsverweigerung stattfindet, sollten Sie – sofern der Anspruch auf den Umgang gerichtlich geklärt ist – ein Ordnungsgeld/Zwangsgeld gegen die Kindesmutter beantragen, wodurch die Frau zu einer Geldstrafe verurteilt wird. Selbst wenn sie nicht zahlen kann und die Strafe mehrmals nicht vollstreckt werden kann, lässt sich dadurch u. U. erreichen, dass ihr in einem späteren verfahren das Sorgerecht entzogen wird, so Anwalt Klaus Wille.

Wo finde ich Hilfe und Unterstützung?

Viele Väter fühlen sich vom zuständigen Jugendamt nicht genügend unterstützt. Bevor Sie sich gleich einen Anwalt nehmen, können Sie sich jedoch beraten lassen und einen Verfahrensbeistand erfragen, zum Beispiel bei:

Caritas Deutschland

Hier finden Sie den Verband in Ihrer Nähe
Weitere Informationen der Caritas zum Thema Verfahrensbeistand / Umgangsrecht finden Sie hier

Deutscher Kinderschutzbund
Hier finden Sie Beratungsstellen in Ihrer Nähe
Der Kinderschutzbund hat auch ein kostenloses Elterntelefon eingerichtet (auch anonym): 0800 11 0 550

Pro Familia

Hier finden Sie den Verband in Ihrer Nähe

Rechtsanwälte

Einen Anwalt sollten Sie sich nehmen, um ihr Umgangsrecht gerichtlich durchzusetzen bzw. eine Umgangspflegschaft zu Ihrer Unterstützung zu bekommen. Das geht zwar auch ohne Anwalt, man sollte sich jedoch besser anwaltlich vertreten lassen, da ein Anwalt die juristischen Feinheiten kennt, und sicherstellen kann, dass ein geschlossener Vergleich mit der Frau auch vollstreckbar ist.

Ist es manchmal nicht besser, Ruhe zu geben?

Nein, sagt Familienrechtler Klaus Wille. "Man sollte trotz aller Widerstände nicht aufgeben – selbst wenn man sein Kind vielleicht jahrelang nicht sieht. Irgendwann kommt der Tag, an dem das Kind jugendlich oder schon volljährig ist. Dann wird es fragen: 'Warum hast du dich nicht um mich gekümmert? Warum nicht um mich gekämpft?' Dann ist es gut, wenn man dem Kind die Akten hinlegen kann, und sagen kann: 'Ich habe alles versucht, hier: Mach dir selbst ein Bild'."


Kommentare (8)

  • Christine Büro 81
    Christine Büro 81
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wünsche mir eine Sendung wo Frauen und Männer gemeinsam diskutieren.Es geht nämlich nicht nur Männern so. Auch mir wird mein Kind vorenthalten ohne haltbare Gründe!
  • Tom0211
    Tom0211
    Meine Frau hat sich 2011 von mir getrennt, seid dem kämpfe ich um meine 2 Söhne. Ohne Erfolg, habe mittlerweile 30.000 € Schulden und habe mich jetzt zurückgezogen, da ich am Rande der Existenz bin. Das Jugendamt und auch der Umgangspfleger haben mich nie wirklich unterstützt. Ich musste Drogentest und Anschuldigungen von Missbrauch über mich ergehen lassen. Allesamt haltlos! Aber trotzdem ist meine Exfrau mit dem Entzug der Kinder immer durchgekommen! Immer unter dem Deckmantel "Kindeswohl". Dabei lässt meine Exfrau die Kinder zu 90% fremd betreuen und kümmert sich gar nicht um das Wohl, aber Hauptsache der Kindesvater wird ausgegrenzt! Ich kann die "veraltete" Gesetzeslage zum diesem Thema in einem Land wie Deutschland nicht nachvollziehen. Hier will man Emanzipation und Frauenförderung, aber in Sachen Umgangsregelung und Unterhaltsregelung leben wir hinter dem Mond!
  • Konstantin
    Konstantin
    Das wahre Problem ist die Erziehung, die sich leider in den Köpfen der Menschen verfestigt hat!
    Viele Männer wissen nicht, wie wichtig sie für ihre Kinder sind und viele Frauen glauben, dass weder sie noch ihre Kinder ihre Väter brauchen. Am Ende sehe ich immer bei solchen Kommentaren gute Mütter und gute Väter, die verletzt und betrogen worden sind und sich gegenseitig beschimpfen!
    Bezeichnend fand ich bei meiner Scheidung, den Satz der Jugendamtmitarbeiterin am Anfang der Gespräche: "Natürlich sind Mütter wichtiger für ihre Kinder als Väter! Schon biologisch gesehen, ist die Bindung der Mutter an das Kind stärker, als die des Vaters!“
    Ich bin für den Satz mittlerweile fast dankbar! Er ist pervers, aber er gibt das wieder, wie ich als Mann, der sein Kind liebt und für sein Kind viel da sein möchte, von den zuständigen Ämtern behandelt worden bin. Als Unterelternteil, der weil ich ein Mann bin, ja schon biologisch gesehen, sein Kind nur geringfügig lieben kann!

    Es ist vieles im Argen und muss sich vieles in den Köpfen der Menschen ändern, wenn wir wollen, dass unsere Gesellschaft überlebensfähig wird und nicht weiterhin bei 1,47 Kinder pro Frau Paar,
    pro Generation unsere Bevölkerung um 25% dezimiert wird!

    Beide Elternteile sollen sich um ihre Kinder kümmern und wenn ein Elternteil das nicht tut, soll es verdammt noch mal richtig bezahlen! Mehr als jetzt, wenn es genug Geld hat und sich gar nicht kümmert.
    Aber jedes Kind hat ein gottgegebenes Recht auf beide Elternteile und wenn ein Elternteil, ohne einen wirklichen Grund oder durch Lügen, versucht dem Kind ein Elternteil zu berauben, soll diesem Elternteil das Sorgerecht entzogen werden!
  • moninga
    moninga
    Ich verfolge die Berichte schon eine Zeit lang im Fernsehen und finde es - weiß Gott - nicht richtig, wenn Mütter den Vätern ihre Kinder vorenthalten etc. Meiner Meinung nach wird in den Beiträgen jedoch der Fall vernachlässigt, wenn der Vater überhaupt kein Interesse am Kind hat, so wie es z.B. bei uns ist. Da fällt nämlich sehr wohl auf, dass die Mutter nicht am längeren Hebel sitzt - sondern eher andersrum.
    Der Vater meiner mittlerweile 10 Monate alten Tochter hat sich bis jetzt überhaupt nicht für sie interessiert und wird es wohl auch nie tun. Er wirft mir vor, sein Leben ruiniert zu haben und bezeichnet die Kleine wörtlich als "Scheiße". Er droht mir, dass er sich aus Rache Sorge- und Umgangsrecht erstreiten wird, wenn ich Unterhaltszahlungen einfordere.
    Da ich mir einen Verzicht auf Unterhalt eigentlich nicht leisten kann, war ich schon des Öfteren beim Jugendamt und habe mir dort Unterstützung erhofft, die es leider nicht gibt. Mir wurde von mehreren Mitarbeiter/innen erzählt, dass es egal sei, warum ein Vater Sorgerecht möchte - ob aus Liebe zum Kind oder aus Rache an der Mutter - er wird es mit ziemlicher Sicherheit bekommen. Eine Mitarbeiterin sagte - ich zitiere: "Fehlendes Interesse ist kein Grund das Sorgerecht nicht zu erteilen". Hierbei frage ich mich schon, was es dann für einen Grund braucht, um das Sorge- bzw. Umgangsrecht zu verweigern! Auch von anderen Frauen kenne ich ähnliche Geschichten und ich bin fassungslos, welche Rechte ALLEN Vätern eingeräumt werden. Für die, die ihre Kinder lieben, mögen Rechte ja gut sein - für alle anderen sollten sie nicht pauschal gelten!! Das Ende vom Lied ist, dass ich keine Unterhaltsansprüche geltend mache und versuche uns so über die Runden zu bringen, weil ich Angst um das Wohl meiner Tochter habe und sie schützen möchte - leider bin ich da die Einzige, das Jugendamt steht auf der Seite eines Erzeugers, der sich nicht weniger für seine Tochter interessieren könnte!
  • M.Borchers
    M.Borchers
    Hier sitzen ja auch zwei Musterexemplare von Männern. Fakt ist aber: 80% der Männer sind nach der Trennung nicht an ihren Kindern interessiert. 15% der Männer wollen die Kinder, um ihre Ex zu ärgern und nur 5% der Männer sind wirklich an den Kindern interessiert. Ich habe es selber erlebt. Mein erster Mann hat alles daran gesetzt, das Kind zu bekommen. Da ich sehr jung war, habe ich es ihm überlassen. Er hat das Kind seinen Eltern überlassen und das wars. Mein zweiter Mann hat getrunken und es kam zu wirklich schlimmen Vorfällen zu Hause. Er hatte zum Glück überhaupt kein Interresse an seinem Kind. Wollte mir sogar das Sorgerecht überlassen. Da hat sich das Jugendamt eingeschmischt und ihm gedroht, das er dann auch keinen Umgang mehr bekommt. Den Umgang hat er dazu genutzt, ständig anzurufen, um das Kind auszuhorchen, was ich denn so mache, welchen Umgang ich habe, was ich gekauft habe und sow. Hatte also nichts mit dem Kind zutun, sondern war nur darauf gerichtet, mir das Leben schwer zu machen.

Partner-Tools