Alberto Giacometti: Zwei Ausstellungen bringen Werk nach Hamburg

25. Januar 2013, 11:16 Uhr

Alberto Giacometti ist einer der bedeutendsten Maler und Bildhauer der Moderne. In Hamburg sind ihm nun gleich zwei Ausstellungen gewidmet. Gezeigt werden Zeichnungen, Gemälde und Skulpturen des Schweizer Künstlers aus unterschiedlichen Phasen seines Schaffens.

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Alberto Giacometti – einer der bedeutendsten Maler und Bildhauer der Moderne. In Hamburg sind ihm nun gleich zwei Ausstellungen gewidmet. mehr...

Das "Bucerius Kunst Forum“ stellt die Porträts des Schweizer Künstlers in den Mittelpunkt. "Begegnungen“ – so der Titel der Ausstellung – zeigt 120 Skulpturen, Zeichnungen und Gemälde.

O-Ton: Ortrud Westheider, Direktorin Bucerius Kunst Forum

"Als jemand, der gesagt hat, ich gestalte nicht das, was ist, sondern das, was ich sehe, hat er sehr stark geprägt, was eben heute noch eine Rolle spielt, also die Verbindung, den Betrachter zu aktivieren, einzubeziehen.“

Die Porträtierten: Freunde und Weggefährten Giacomettis, darunter andere Künstler wie Jean-Paul Sartre oder Simone de Beauvoir. Und seine Frau Annette.

"Die Spielfelder“: Der Titel der zweiten Ausstellung in der "Hamburger Kunsthalle“ verweist auf das Experimentelle, Verspielte, die Raumkomposition im Werk Giacomettis. Von nur selten gezeigten, surrealistisch geprägten Frühwerken bis hin zu den schlanken Großskulpturen, die ihn berühmt gemacht haben.

O-Ton: Annabelle Görgen-Lammers, Kuratorin Hamburger Kunsthalle

"Die werden zum Zeichen des strebenden Lebensvollzugs, des ewigen Suchens und so hat sich Giacometti selber empfunden, als der ewig Suchende nach der endgültigen Form, die das Leben wiedergeben könnte.“

Und oft genug hat der Künstler sie gefunden – mal verspielt, mal von rauer Stofflichkeit und aller Abstraktion zum Trotz erstaunlich lebensnah. Das Werk von Alberto Giacometti, noch bis zum 19. Mai kann man es in Hamburg erforschen. Schließen