Im griechischen Café Hellas in Wuppertal scheint nichts die ausschließlich männlichen Gäste aus der Ruhe bringen könnten. Einzig Ex-Profifußballer Minas Hantzidis ist in eifrige Diskussionen um die Überraschungs-Viertelfinalisten vertieft.
Das Video im Wortlaut: Das griechische Café Hellas im Zentrum von Wuppertal. Es scheint, als ob weder die politische Lage, noch das bevorstehende Fußball-EM-Viertelfinale die ausschließlich männlichen Gäste aus der Ruhe bringen könnten. Mehr...
Einzig Ex-Profifußballer Minas Hantzidis, griechischer WM-Teilnehmer von 1994 und ehemaliger Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen, ist in eifrige Diskussionen um die Überraschungs-Viertelfinalisten vertieft. O-Ton: Minas Hantzidis, Ex-Fußballprofi „Also ich persönlich bin eher objektiv, was so eine Sache angeht. Ich stelle den Sport in den Vordergrund. Wenn die griechische Mannschaft weiterhin so einen Kampfgeist zeigt und es verdient, weiterzukommen, dann schlägt mein Herz natürlich für Griechenland. Auf der anderen Seite, wenn Deutschland natürlich besseren Fußball spielt, muss man das akzeptieren.“ Trotz großer Fußballbegeisterung schätzt Hantzidis einen potentiellen Erfolg für Griechenland in der EM nicht als positiven Impulsgeber für die marode griechische Wirtschaft ein. Die Probleme im Heimatland sind dafür einfach schon zu groß. O-Ton: Minas Hantzidis, Ex-Fußballprofi „Ich persönlich werde mich eher freuen, wenn ich positive Nachrichten höre, was Arbeitslosigkeit angeht, was die Verdienste angeht in Griechenland und das wär für mich persönlich auf jeden Fall wichtiger.“ Entgegen aller Probleme im eigenen Land freut man sich im Café Hellas auf das Spiel gegen Deutschland, obwohl die großen Erfolge für den griechischen Fußball seit dem EM-Titelgewinn von 2004 ausblieben. Und diesen verursachte bekanntermaßen ein deutscher Trainer. Schließen