25. Juni 2012, 21:17 Uhr

Kneipen- und Clubbesitzer fürchten Aus wegen GEMA-Gebühren

Deutschlands Diskotheken, Clubs und Musikkneipen vor dem Aus? So sehen es die Veranstalter, wenn sie ab dem 1. Januar 2013 ihre neue GEMA-Sätze zahlen müssen.

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Das Video im Wortlaut: Deutschlands Diskotheken, Clubs und Musikkneipen vor dem Aus? So sehen es die Veranstalter, wenn sie ab dem 1. Mehr...

Januar 2013 ihre neue GEMA-Sätze zahlen müssen. O-Ton: Ingo Damm, Berliner Veranstalter: „... Läden müssen zu machen.“ Auf der Jahreshauptversammlung der GEMA in Berlin stellen ihre Vertreter das neue Abgabenmodell vor: Statt elf nur noch zwei Tarife: O-Ton: Lorenz Schmid, GEMA “... 10 % Abgabe.“ Tatsächlich werden in Abgängigkeit der Raumgröße bei einem Eintritt von über zwei Euro die Clubs mit Anmeldung ihrer Veranstaltung bis über das 1.000-fache zur Kasse gebeten. Da die Interessenverbände der Musikveranstalter, Diskotheken und Tanzbetriebe die Vorlage der GEMA ablehnten, veröffentlicht diese als Monopolist zur Wahrung der Musikurheberechten kurzerhand ihre drastische Gebührenerhöhung zum 1. Januar. O-Ton: Lutz Leichsenring, Club Commission „.... mehr Transparenz für unsere Clubmusiker.“ Clubmusik erhält kaum GEMA-Einnahmen, denn sie findet nicht in Hitparaden, Radio- oder Fernsehsendungen statt. Ein Schiedsstellenverfahren ist beim Deutschen Patent- und Markenamt beantragt, doch bis hier eine Einigung gefunden ist, kann es für viele Clubs und Veranstalter schon lange zu spät sein. Schließen

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