In Nürnberg hat die Bundesagentur für Arbeit die aktuellen Zahlen zum Arbeitsmarkt vorgestellt.
Das Video im Wortlaut: Der langanhaltende Winter in weiten Teilen Deutschlands hat im März auch den Arbeitsmarkt im Griff gehabt. Mehr...
Die schlechten Wetterbedingungen etwa am Bau sorgten nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit dafür, dass die Arbeitslosenzahl nur um 58.000 abnahm, sagte der Vorstandsvorsitzende Frank-Jürgen Weise. "Dieser Rückgang fällt auch angesichts und beeindruckt durch das anhaltende winterliche Wetter schwächer aus als in einem März der Vorjahre. Das waren immer so Zahlen um die 80.000 Rückgang in einem März." Grundsätzlich zeige sich der deutsche Arbeitsmarkt jedoch relativ unbeeindruckt von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der letzten Monate. "Mit der einsetzenden Frühjahrsbelebung ist die Zahl der arbeitslosen Menschen im März auf 3.098.000 gesunken. Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind trotz der schwachen wirtschaftlichen Dynamik weiter gewachsen." Die Zeichen stünden günstig für eine weiter positive Entwicklungen: "Also, wir haben im Schnitt der Vorjahre von April bis inklusive Juni einen Rückgang der Arbeitslosigkeit zwischen 200- und 400.000. Wenn ich das auf die einzelnen Monate umrechne, selbst bei, ich sage mal, unsicherer Erwartung, müsste der April unter drei Millionen wieder sein." Im europäischen Vergleich nimmt Deutschland damit eine Spitzenposition ein. Es verzeichnet - auf der Grundlage saisonbereinigter Zahlen für Januar - hinter Österreich die geringste Arbeitslosigkeit in der EU. ORT: NÜRNBERG (DEUTSCHLAND) Schließen