Das wird dem grünen Spitzenquartett runter gehen wie Öl: Erstmals in diesem Jahr liegen die Grünen in der Forsa-Umfrage im Auftrag des stern vor der Linkspartei. Wer für die Gewinne blechen muss, ist auch klar: die SPD.

Im Aufschwung: Spitzenkandidaten Renate Künast und Juergen Trittin, Parteichefs Claudia Roth und Cem Özdemir© Franka Bruns/AP
Auf ihrem Parteitag haben die Grünen jüngst mit der Vision von einer Million neuen Arbeitsplätzen kokettiert. Den Wählern gefiel dies offenbar: In der wöchentlichen Umfrage des stern kletterten die Grünen auf ihr Jahreshoch von 11 Prozent (plus 2 Punkte) und landeten erstmals in diesem Jahr vor der Linkspartei (10 Prozent). Selbst die FDP (14 Prozent), die in dieser Woche weder gewann noch verlor, ist wieder in Sichtweite der Ökopartei gerückt. Die Sozialdemokraten büßten hingegen 2 Punkte ein. Lediglich 24 Prozent der Deutschen würden die SPD wählen, wenn jetzt Bundestagswahl wäre. Die Union liegt unverändert bei 36 Prozent. Für die "sonstigen Parteien" würden 5 Prozent der Bürger ihre Stimmen abgeben.
Gemeinsam liegt das bürgerliche Lager aus CDU/CSU und FDP mit 50 Prozent damit vor SPD, Grünen und Linkspartei (zusammen 45 Prozent). Trotz der Gewinne der Grünen, würde eine "Ampel-Koalition" aus SPD, FDP und Grünen auch in dieser Woche die 50-Prozent-Marke nicht erreichen (zusammen 49 Prozent).
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