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Umfragen zu den Wahlen 2009

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19. Mai 2009, 07:08 Uhr

Grüne überrunden Linkspartei

Das wird dem grünen Spitzenquartett runter gehen wie Öl: Erstmals in diesem Jahr liegen die Grünen in der Forsa-Umfrage im Auftrag des stern vor der Linkspartei. Wer für die Gewinne blechen muss, ist auch klar: die SPD.

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Im Aufschwung: Spitzenkandidaten Renate Künast und Juergen Trittin, Parteichefs Claudia Roth und Cem Özdemir© Franka Bruns/AP

Auf ihrem Parteitag haben die Grünen jüngst mit der Vision von einer Million neuen Arbeitsplätzen kokettiert. Den Wählern gefiel dies offenbar: In der wöchentlichen Umfrage des stern kletterten die Grünen auf ihr Jahreshoch von 11 Prozent (plus 2 Punkte) und landeten erstmals in diesem Jahr vor der Linkspartei (10 Prozent). Selbst die FDP (14 Prozent), die in dieser Woche weder gewann noch verlor, ist wieder in Sichtweite der Ökopartei gerückt. Die Sozialdemokraten büßten hingegen 2 Punkte ein. Lediglich 24 Prozent der Deutschen würden die SPD wählen, wenn jetzt Bundestagswahl wäre. Die Union liegt unverändert bei 36 Prozent. Für die "sonstigen Parteien" würden 5 Prozent der Bürger ihre Stimmen abgeben.

Gemeinsam liegt das bürgerliche Lager aus CDU/CSU und FDP mit 50 Prozent damit vor SPD, Grünen und Linkspartei (zusammen 45 Prozent). Trotz der Gewinne der Grünen, würde eine "Ampel-Koalition" aus SPD, FDP und Grünen auch in dieser Woche die 50-Prozent-Marke nicht erreichen (zusammen 49 Prozent).

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mas/lk
 
 
KOMMENTARE (10 von 31)
 
Jaynay (21.05.2009, 14:59 Uhr)
lustig
war diese VanHelsing nicht dieser Verschwörungsfuzzi der bei den rechten Esoterikern so beliebt war? :D
Oh man. Das Internet ist ein Tummelplatz für Freaks...
Westerle.Merkwelle (20.05.2009, 22:22 Uhr)
Grünlackierte FDP kopiert Ideen bei der Linken
Sieht man einmal von den verbliebenen Umweltschutzideen ab, die man noch hier und da finden kann, haben sich die Grünen soweit an die FDP angenähert sind, dass man bei den sonstigen politischen Aussagen kaum noch Unterschiede findet. Auch die Klientel ist fast die gleiche.
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Schließlich bleibt die Mitverantwortung der Grünen an den Hartz IV Gesetzen zu erwähnen.
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Die Gründungsmitglieder wurden, soweit sie diesem neoliberalen Kurs entgegen standen, aufs Abstellgleis geschoben oder aus der Partei gedrängt. Übrig bleibt ein populistischer Haufen, der wie die SPD auch mal gerne bei der Linken auf Ideenklau geht:
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Die Linke will zum Beispiel mehr als zwei Millionen tariflich bezahlte Arbeitsplätze schaffen - und das nicht erst seit gestern. Davon allein eine Million Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst, für Erziehung und Bildung, Pflege und Gesundheit sowie weitere wichtige Bereiche der Daseinsvorsorge.
Marsmann (20.05.2009, 04:28 Uhr)
Wer ist noch wählbar
für Leute, die konsequent gegen nochmalige Kriegsbeteiligung Deutschlands erzogen wurden, denen z.B. die Mahnung "Dann gibt es nur eins!" von Wofgang Borchert noch etwas bedeutet?
Schwarz, Rot, Grün? Denen kann ich nicht mehr trauen!
ganzbaf (19.05.2009, 18:48 Uhr)
Öffentliches Interesse überwiegt

Zwar greifen nach Ansicht des BGH Fotos eines Privathauses grundsätzlich in die Rechte der Besitzer ein, wenn dadurch ihre Anonymität aufgehoben werde. In diesem Fall sei dies aber nicht sonderlich gravierend, weil das auf dem Foto eingerüstete Anwesen nicht leicht wiedererkennbar sei. Zudem überwiege das öffentliche Interesse am Wandel Fischers von seiner Zeit in der linken Frankfurter Szene bis zum Bundesaußenminister - zumal der Bericht auf einen aktuellen Anlass hinweise, seinen Abschied von der Grünen-Fraktion.
Auch die Frage, wovon Fischer die Villa - das Nachbargrundstück soll für 1,5 Millionen Euro angeboten worden sein - bezahlt hat, ist aus Sicht des BGH «geeignet, gesellschafts- und sozialkritische Überlegungen anzuregen». «Bunte»-Anwalt Thomas von Plehwe hatte in der Verhandlung an das einstige «Armutsgelübde» der Grünen erinnert, die sich früher Diäten und Mandate geteilt hätten. «Davon haben sich die Grünen entfernt.» Es gehöre zur Freiheit der Presse, dies am Beispiel eines prominenten Politikers aufzuzeigen. (dpa/AP)
knilch_59 (19.05.2009, 13:36 Uhr)
Geheime Zirkel – finde ich gut!
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Man sollte jede Gelegenheit nutzen, Standpunkte von anderen anzuhören – ob man sie als seine annimmt, ist eine andere Frage! Ob das beim interfraktionellen Fußballstammtisch oder woanders ist, spielt keine Rolle! Und gerade im Anbetracht der Verantwortungslosigkeit, mit der die Pressemacht versucht, aus jedem Meinungsaustausch eine Zusammengehörigkeit abzuleiten, treibt man derartige Treffen natürlich in die Geheimniskrämerei.
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Fest steht, dass „grüne Wirtschaftspolitik“ wirkt – langsam, aber stetig und ins Positive. Die „Grünen Branchen“ stehen in der Krise vergleichsweise gut da, die hohen Energiepreise haben geholfen, dass unsere Wirtschaft nicht noch weiter in den Keller fährt. Da Energieverbrauch auch etwas mit Wohlstand zu tun hat, ist eine Energiebesteuerung fast schon so etwas wie eine Vermögensteuer. Da sie etwas mit Maschinen und ihren Laufzeiten zu tun hat, ist sie fast schon etwas wie die Torbinsteuer.
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Im Deutschland des Jahres 2009 gibt es 2 Parteien, die gegen ein Weiter So stehen: Die Grünen und die Linkspartei. Zu Behaupten, dass die Grünen ihre Chance hatten, ist schon fast böswillig: sie waren für 7 Jahren Juniorpartner in einer politischen Konstellation aus Schwarz/Gelber Bundesratsmehrheit und SPD- Koalitionsführerschaft im Bund, da muss man mit realistischen Erwartungen herangehen. Sie haben dafür gesorgt, dass wir eine Option raus aus der Kernkraft haben, sie haben geholfen, uns aus dem Irakkrieg rauszuhalten, sie haben die Rentenbeiträge um 2%-Punkte gesenkt. Dafür mussten sie Hartz mittragen …
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Ich habe keine Probleme mit der Vorstellung, dass im nächsten Bundestag mehr FDP, mehr Linkspartei und mehr Grün vertreten sein wird – mir ist eher der Anteil von CDU und SPD immer noch zu hoch. Demokraten sollten sich selbst den Lagerwahlkampf verbieten und darauf bestehen, dass jeder mit jedem über alles sprechen können muss. Und wenn das endlich wieder normal wird, regt sich auch keiner mehr über Bilderberger auf!
terrax (19.05.2009, 13:03 Uhr)
@JanvanHelsing
Das kann auch ein Täuschungsmanöver sein... Vorsicht, denn um die Rentenmärkte, bzw. die Regierungsschulden in den Griff zu bekommen, benötigen die Kollegen die Inflation, wo die Zentralbanken ja auch schon fleißig drann arbeiten. Wenn Sie Geld über haben gehen Sie in Gold. Sch*`en Sie auf die paar Mark Zinsen. Durch die kommende Inflation wird das Gold MINDESTENS eine Wertsteigerung von 10% bekommen, denn der US$ soll nach Berechnungen von Prof.Max Otte um 30% bereinigt werden durch die Inflation. Herr Prof.Otte will sich jetzt kommenden Freitag im Fernsehen in der 3-Sat-Börse hieruzu äußern....
Administrator (19.05.2009, 13:00 Uhr)
@JanvanHelsing
Lieber JanvanHelsing,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Klar dürfen Sie Ihre Meinung hier frei äußern. Wir haben hier nur eine nsammlung von Postings, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun hatten (off topic) gelöscht.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihre stern.de-Admins
terrax (19.05.2009, 12:26 Uhr)
JanvanHelsing
Möglich. Zutrauen tue ich dieser Bande alles. Ich weis wohl wer die Möglichkeit und die Mittel hat, sollte wegziehen aus D! Denn nächstes Jahr werden die mit dem Öko-Krahm richtig Kohle machen auf Kosten der Bürger und den Leuten noch mehr einbleuen, daß CO2 die Erde erwärmt. Und wie sie vielleicht selbst vor ein paar Wochen der Presse entnehmen konnten hat Deutschland bereits die zweithöchste Steuerlast der Welt. Der nächste Armutatlas wird vermutlich nur noch eine Farbe haben... Bilderberg machts möglich...
JanvanHelsing (19.05.2009, 12:07 Uhr)
ob es Zufall war ?
Roland Koch CDU MP von Hessen, stand ebenfalls auf der Liste der Bilderberger, genauso wie Cem Özdemir.
Sollten wir etwa eine Schwarz/Grüne Bundesregierung bekommen?
Es bleibt spannend
JanvanHelsing (19.05.2009, 11:53 Uhr)
ich hab noch einen
Peter Scholl-Latour
Die Freiheit der Presse im Westen, wobei die viel besser ist als anderswo, ist letztlich die Freiheit von 200 reichen Leuten ihre Meinung zu veröffentlichen
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