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Umfragen zu den Wahlen 2009

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8. Juni 2009, 17:13 Uhr

Guttenberg macht sich beliebt

Ist es sinnvoll, ihn als "schwarzen Baron" zu verunglimpfen? Offenbar nicht. Die aktuelle Forsa-Umfrage belegt, dass das das Ansehen von Wirtschaftsminister zu Guttenberg gestiegen ist - trotz - oder vielleicht gerade wegen - seiner eher marktliberalen Position im Poker um Opel.

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Wirtschaftsminister zu Guttenberg kann zufrieden mit sich sein© Lukas Barth/DPA

Die SPD würde ihn gerne als "schwarzen Baron" vorführen, als Marktliberalen, der kaltblütig tausende Jobs opfert. Doch diese Strategie scheint nicht zu verfangen. Nach der jüngsten Forsa-Umfrage im Auftrag des stern kann Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sogar einen Punktgewinn verzeichnen - obwohl er das Sanierungskonzept für den Autobauer Opel strikt abgelehnt hat. So erklärten 37 Prozent der Bürger, zu Guttenberg habe in den vergangenen Tagen an Ansehen gewonnen. 10 Prozent sagten, er habe an Reputation verloren. 44 Prozent sahen keine Veränderung, 9 Prozent antworteten mit "weiß nicht".

Auffällig: Vor allem die Älteren (ab 60-Jährige) äußerten sich positiv über zu Guttenberg. In dieser Altersgruppe vertraten 56 Prozent der Befragten die Auffassung, der CSU-Wirtschaftsminister habe an Statur gewonnen. Bei den Jüngeren (18- bis 29-Jährige) sagten dies nur 16 Prozent. Sogar knapp jeder dritte SPD-Wähler war der Ansicht, zu Guttenbergs Renommee sei in den letzten Tagen besser geworden. Bei den Anhängern der FDP sahen dies 51 Prozent so, denen der Grünen 49 Prozent und denen der Union 48 Prozent. Auch 43 Prozent der Linken-Wähler meinten, zu Guttenbergs Ansehen habe sich verbessert.

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mw/lk
 
 
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