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Umfragen zu den Wahlen 2009

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24. Juni 2009, 07:02 Uhr

Schwarz-Gelb baut Vorsprung auf Linkslager aus

Trotz seiner mitreißenden Parteitagsrede kann SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier keine Pluspunkte beim Wähler sammeln - und seine Partei auch nicht. In der Forsa-Umfrage des stern bauen Union und FDP ihren Vorsprung auf das linke Lager sogar noch aus.

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Da hilft auch keine Krisensitzung: Die SPD steckt im Umfragetief fest© Jens Schlüter/DDP

Der Parteitag der SPD mit der allseits gelobten Rede des Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier konnte den Sozialdemokraten in den Umfragen keine neuen Auftrieb bescheren: Die SPD legt im Vergleich zur Vorwoche nur um einen Prozentpunkt zu und landet bei 22 Prozent der Wählerstimmen. Damit bleibt der Abstand zur CDU deutlich, die ebenfalls einen Prozentpunkt gewinnen kann und nun bei 36 Prozent der Wählerstimmen liegt. Die Grünen sowie die Linke verlieren jeweils einen Prozentpunkt und stehen bei 12 und 10 Prozent. Allein die FDP hält sich unverändert bei 15 Prozent. Für sonstige Parteien würden 5 Prozent der Wähler stimmen.

Damit liegt das bürgerliche Lager aus CDU/CSU und FDP im Moment bei knappen 51 Prozent, sieben Punkte vor dem linken Lager aus SPD, Grünen und Linken mit zusammen 44 Prozent.

Wo Medien und Genossen jubeln, bleiben die Wähler kühl: Könnten die Deutschen ihren Kanzler direkt wählen, würden nur 20 Prozent bei Frank-Walter Steinmeier ihr Kreuz machen, keine Veränderung gegenüber der Vorwoche. Angela Merkel dagegen würden 55 Prozent der Bürger direkt wählen - ein Plus von zwei Prozent. Für keinen von Beiden würden 25 Prozent der Wähler stimmen.

 
 
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