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Umfragen zu den Wahlen 2009

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1. Juli 2009, 07:00 Uhr

SPD kann von Steuerstreit nicht profitieren

Die Union streitet. Steuern rauf? Steuern runter? Doch die SPD kann davon nicht profitieren, wie die aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des stern zeigt. Denn obwohl die Wähler den Versprechen von Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht trauen, verliert die SPD Stimmen und nicht die Union.

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Die Steuern müssen runter, doch wann und wie bleibt ein Geheimnis. Die Wähler glauben sowieso nicht daran© John MacDougall/AFP

Der Steuerstreit innerhalb der CDU/CSU hat sich für die Union in der Wählergunst nicht negativ ausgewirkt. In der wöchentlichen Forsa-Umfrage im Auftrag des stern erzielen die Unionsparteien wie in der Vorwoche 36 Prozent, und bleiben damit auf ihrem bisherigen Jahreshoch. Die FDP kommt unverändert auf 15 Prozent. Gemeinsam ergibt sich für das bürgerliche Lager aus Union und FDP damit wie schon in der Woche zuvor eine absolute Mehrheit von 51 Prozent.

Die SPD konnte von den Querelen innerhalb der Union nicht profitieren - im Gegenteil: Sie fiel um 1 Punkt und liegt mit 21 Prozent zum zweiten Mal in diesem Jahr auf ihrem Jahrestief. Bundesweit ist sie damit genauso schwach wie bei der Europawahl vor dreieinhalb Wochen, als sie nur 20,8 Prozent der Stimmen erhielt. Die Linkspartei verbesserte sich in der Woche nach ihrem Wahlparteitag um 1 Punkt auf 11 Prozent. Die Grünen verharren bei 12 Prozent. Zusammen würden SPD, Grüne und Linke 44 Prozent bekommen, 7 Punkte weniger als Union und FDP.

Für "sonstige Parteien" würden sich 5 Prozent der Wähler entscheiden.

Den Versprechen der Parteien, nach der Bundestagswahl würde es zu Steuersenkungen kommen, schenken die Deutschen kein Vertrauen. Nur 5 Prozent glauben in der Umfrage daran, dass es nach der Wahl Steuererleichterungen geben wird. 93 Prozent glauben das nicht.

 
 
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