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Aktienoptionsprogramme für Mitarbeiter waren mal richtig trendy. Microsoft macht nun Schluss damit: auch Mitarbeiter kaufen ihre Anteilsscheine ab September zum aktuellen Preis.
Großes Problem, kleine Lösung: Das Bundeskabinett hat den Minimal-Konsens verabschiedet, mit dem Managergehälter künftig besser geregelt werden sollen. Eine Obergrenze für Vorstandsbezüge soll es nicht geben, Aktienoptionen können künftig aber erst später versilbert werden.
Als die Masseurin Bonnie Brown 1999 mit ihrem neuen Arbeitgeber um ihr Gehalt verhandelte, verlangte sie eher im Scherz Aktienoptionen. Sie bekam den Job, die Aktienoptionen und hörte wenig später als reiche Frau wieder bei Google auf.
Die Deutsche Bank zahlt ihrem Vorstandschef Josef Ackermann für 2010 bis zu neun Millionen Euro.
US-Banken und Finanzkonzerne an der Wall Street in New York schütten dieses Jahr einer Studie zufolge Sonderzahlungen von insgesamt 144 Milliarden US-Dollar (103 Milliarden Euro) an Manager aus.
Über Jahre hat sich eine Clique von Finanzjongleuren mit windigen Geschäften gegenseitig Millionen zugeschachert. Nun ist das System aufgeflogen. Der Vorwurf: Kursmanipulation bei Aktien. Die Beteiligten: Unternehmer, Journalisten, Aktienhändler, Aktionärsschützer.
Mit seinem jüngsten Sparvorschlag, die Ko-Piloten abzuschaffen, hat Ryanair-Chef Michael O'Leary bei seinen eigenen Angestellten für launigen Protest gesorgt.
Wachstumsstarke Unternehmen setzen auf eine leistungsgerechte Manager-Vergütung. Grund: Sie fördert die Motivation der Führungskräfte und die Identifikation mit ihrem Unternehmen.
DaimlerChrysler-Vorstände erhalten von 2005 an keine Aktienoptionen als Teil ihrer Bezüge mehr. Die Vergütung soll künftig aus Basisgehalt, Jahresbonus und langfristig orientierte Vergütung bestehen.
Freiwillige Einsparmaßnahme bei der Telekom: Die Vorstandsmitglieder um Telekom-Chef Ron Sommer wollen auf ihre Aktienoptionen verzichten. Grund sind die rapide gefallenen Aktienkurse.
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