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Sieben Irrtümer, die Sie vermeiden können

Irren ist menschlich - aber fatal, wenn es um die private Altersvorsorge geht. Die folgenden weitverbreiteten Irrtümer sollten Sie möglichst vermeiden.

Bei der Altersvorsorge können Sie diese Fehler umgehen.

Bei der Altersvorsorge können Sie diese Fehler umgehen.

Irrtum 1: Abwarten, irgendwann steigen die Zinsen auch wieder
Seit der Finanzkrise 2008 geht es mit den Zinsen fast nur noch abwärts. Der Leitzins beträgt aktuell null Prozent. Selbst zehnjährige Bundesanleihen bringen weniger als 1 Prozent Zinsen. Und eine Wende ist derzeit nicht in Sicht. Wer frühzeitig auf Alternativen zum Niedrigzins setzt, kann bei entsprechenden Risiken mehr Vorsorgekapital aufbauen.

Irrtum 2: Bis zur Rente habe ich noch viel Zeit zum Sparen
Mag sein, aber wenn Sie mit der Vorsorge zu lange warten, könnte Ihnen ein Vorteil entgehen: der Zinseszins. Ein Beispiel: Sie wollen mit 65 in Rente gehen und dann über 50.000 Euro Vorsorgekapital verfügen. Legen Sie Ihr Geld im Alter von 25 Jahren mit einer Rendite von 3 Prozent jährlich an, erhalten Sie im Laufe der Zeit rund 23.900 Euro dazu. Starten Sie dagegen erst mit 50, schmilzt Ihr Zinsertrag auf nur 10.320 Euro. Früh sparen kann sich also lohnen.

Irrtum 3: Aktien sind nur etwas für Zocker und Millionäre
Falsch: Sie können schon mit wenig Kapital an der Börse investieren – zum Beispiel mit einem Fondssparplan. Anleger, die nicht kurzfristig spekulieren, sondern mit entsprechender Risikobereitschaft frühzeitig in Aktien investieren, haben in der Regel höhere Ertragschancen als Sparbuchbesitzer. 

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Private Altersvorsorge: Die größten Irrtümer und was dahinter steckt
Albert Einstein war ein schlechter Schüler. Fakt: Er hatte im Zeugnis fünf Sechsen - wobei die Sechs in der Schweiz die beste zu erreichende Note ist.

Albert Einstein war ein schlechter Schüler. Fakt: Er hatte im Zeugnis fünf Sechsen - wobei die Sechs in der Schweiz die beste zu erreichende Note ist.


Irrtum 4: Ich arbeite im Büro, da werde ich nicht berufsunfähig
Die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit sind nicht Unfälle, sondern chronische Krankheiten. Die aber können jeden treffen. Jeder Vierte wird laut der Deutschen Rentenversicherung im Laufe seines Lebens einmal berufsunfähig, mit unabsehbaren finanziellen Folgen. Es empfiehlt sich also, privat vorzusorgen – spätestens bei Berufseintritt.

Irrtum 5: Betriebsrente gibt’s nur bei großen Unternehmen
Keineswegs: Schon seit 2002 ist jeder Arbeitgeber verpflichtet, seinen Mitarbeitern eine betriebliche Altersversorgung durch Entgeltumwandlung anzubieten. Auch kleinere Betriebe können dies ohne großen Aufwand leisten, etwa durch eine Direktversicherung.

Irrtum 6: Dank der gesetzlichen Pflegeversicherung ist im Ernstfall für alles gesorgt
Leider nicht. Jeder zweite Mann und zwei von drei Frauen werden laut Barmer Pflegereport im Laufe ihres Lebens zum Pflegefall. Und die gesetzlichen Leistungen reichen oft nicht aus. Bevor der Staat Sie aber zusätzlich unterstützt, müssen Sie zunächst Ihr eigenes Vermögen aufbrauchen. Eine private Pflegevorsorge hilft, die Pflegelücke zu schließen, und schützt so auch mittelbar Ihre Familie. Eine Versicherung können Sie übrigens auch noch in fortgeschrittenem Alter abschließen.

Irrtum 7: Ich baue ein Haus, da gibt es keine staatliche Förderung
Selbst genutztes Wohneigentum ist eine gute Vorsorge. Denn die eingesparte Miete wirkt wie eine Zusatzrente. Das fördert auch der Staat. Bei einem Riester-Darlehen können Sie als Hausbauer staatliche Zulagen und mögliche Steuervorteile erhalten – wie bei der Riester-Rente. So können Sie den Baukredit schneller tilgen und bares Geld sparen.

Sie möchten wissen, welche Altersvorsorge zu Ihrer individuellen Lebenssituation, Ihrem Sparziel und Ihrer persönlichen Risikoneigung passt? Dann lohnt sich eine professionelle Beratung bei einem Finanzexperten. Die Deutsche Bank bietet verschiedene Vorsorgevarianten an. Jetzt einen persönlichen Termin vereinbaren. Oder vorab kostenlos und individuell den persönlichen FinanzCheck machen.