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KFZ-Versicherungs-Vergleich

KFZ-Versicherung vergleichen und weniger zahlen

Die einfachste Art günstiger Auto zu fahren, ist der Wechsel der Versicherung. Die Preisunterschiede sind oft enorm. Rechnen Sie es mit unserem Vergleichsrechner nach.

Kein Fahrzeug ohne Kfz-Versicherung: An der Autoversicherung führt kein Weg vorbei. Die Preisunterschiede sind jedoch oft enorm, selbst bei vergleichbaren Leistungen.  Ein jährlicher Vergleich lohnt also immer! Unser Vergleichsrechner soll Ihnen bei der Entscheidungsfindung helfen. Selbst wenn Sie mit Ihrer Versicherung zufrieden sein sollten, zeigt der Rechner Ihnen schnell, wo sich Ihre Police in der Preisskala einordnet.

Wer bei der Kfz-Versicherung sparen will, sollte beispielsweise auf die Jahresfahrleistung, den Parkplatz des Kfz und den Verzicht auf freie Werkstattwahl achten. Billiger wird es auch, wenn Sie Ihre Prämie für Ihre Autoversicherung jährlich überweisen oder den Fahrerkreis einschränken.

Der Versicherungsvergleich errechnet aus Ihren Angaben die jeweils günstigste Kfz-Versicherung - wahlweise mit Vollkasko, Teilkasko oder ohne Kaskoschutz. Schauen Sie, wie sich die Ergebnisse verändern, wenn Sie einen Selbstbehalt wählen und variieren Sie die Höhe. Zudem können bei den meisten Autoversicherungen Optionen wie Mallorca-Police und grobe Fahrlässigkeit, Marderbiss und Wildunfall ein- oder ausgeschlossen werden.

Warum ist ein Wechsel der Kfz-Versicherung sinnvoll?

Viele Autohalter wechseln ihre Kfz-Versicherung, weil sich die Anbieter immer wieder mit günstigeren und leistungsstärkeren Tarifen unterbieten. Mit einem Wechsel zu einer günstigeren Autoversicherung lässt sich bei den Prämien bares Geld sparen – bis zu mehreren hundert Euro im Jahr. Neben den niedrigeren Beiträgen sollte aber auch der verbesserte Leistungsumfang eine Rolle bei der Wahl des neuen Versicherers spielen. Dieser sollte genau auf die Bedürfnisse und Anforderungen von Versicherungsnehmer und versichertem Fahrzeug abgestimmt sein, damit der Kunde im Schadenfall nicht auf den Kosten sitzen bleibt.

Wie funktioniert der Online-Vergleich für Kfz-Versicherungen?

Mit einem kostenlosen Online-Vergleich erhalten Interessenten einen transparenten Überblick über aktuell günstige Versicherungen. Dazu sind nur einige relevante Angaben zu Fahrzeugart und -halter nötig. Anschließend erstellt der Vergleichsrechner eine Liste aller in Frage kommenden Tarife inkl. Vertragskonditionen und Preisen. Aufwendige eigene Recherchearbeiten zu verschiedenen Anbietern und Angeboten entfallen somit. Der Wunschtarif kann im Anschluss direkt online abgeschlossen werden.

Wie entwickeln sich die Preise der Autoversicherung?

Die Preise in der Kfz-Versicherung sinken in einigen Segmenten, aber nicht in vollem Umfang. Bei Abschluss eines neuen Tarifs zum 1. Januar, zahlen Kunden bei den besten Angeboten (Haftpflicht & Vollkasko) etwa 2 Prozent weniger als im Vorjahr. Top-Angebote für die Haftpflichtversicherung werden hingegen teurer. Nur im mittleren Preissegment sinken die Preise in allen Segmenten. Bleiben Kunden bei ihrem Versicherer, kommen Sie nicht automatisch in den Genuss günstiger Prämien.

Was beeinflusst den Preis der Kfz-Versicherung und wie kann ich sparen?

Über 20 Faktoren beeinflussen den Beitrag bei der Autoversicherung. Dazu zählen u.a. die Typklasse des Kfz, der Wohnort, der berufliche Status, die Schadenfreiheitsklasse, die jährliche Fahrleistung, der Fahrerkreis und die Zahlweise. Sparen können Fahrer, indem sie zum Beispiel die folgenden Angaben prüfen:

    • Laufleistung: Wer weniger fährt, zahlt auch weniger, bis zu 15 % (10.000 km statt 20.000 km)
    • Fahrerkreis: Fährt das 18-Jährige Kind noch mit dem Familienwagen? Wenn nicht, kann sich Beitrag sogar halbieren
    • Zahlweise: Den Betrag jährlich zu zahlen, spart bis zu 8 % gegenüber mtl. Zahlung

Tipp: Verbraucher sollten ihren aktuellen Tarif mindestens einmal im Jahr mittels eines Kfz-Versicherungs-Vergleich auf günstigere Preise prüfen. Zum einen stufen Versicherer ihre Kunden nicht automatisch in günstigere Tarife ein. Zum anderen kann ein anderer Tarif dieselben Leistungen zum günstigeren Preis anbieten.

Wann kann ich meine alte Autoversicherung kündigen?

In der Regel müssen Versicherte den Vertrag spätestens einen Monat vor Vertragsende kündigen. Die meisten Autoversicherungen enden zum Jahreswechsel und so können Versicherte fristgerecht bis zum 30. November kündigen. Die meisten  haben eine Hauptfälligkeit zum 1. Januar. Dann kann üblicherweise zum Jahresende gekündigt werden. Vorausgesetzt die Kündigung wurde fristgerecht zum 30. November eingereicht. Der Versicherungsschutz beim bisherigen Versicherer endet dann mit dem 31. Dezember und geht am 1. Januar des Folgejahres nahtlos an den neuen Anbieter über. Verbraucher profitieren bei dieser Laufzeit meist von günstigen Prämien zum Wechselgeschäft im Oktober und November. Allerdings wollen einige Versicherer weg von dem einheitlichen Wechseltermin und bieten Verträge an, die ein Jahr ab Fahrzeugkauf bzw. -wechsel laufen. Autofahrer können dann aber nicht zum Jahresende kündigen.

Ist die Kündigung nicht bis zum Stichtag 30. November erfolgt, verlängert sich der Versicherungsvertrag mit dem bisherigen Kfz-Versicherer automatisch um ein weiteres Jahr. Auch bei unterjährigen Verträgen beträgt die Kündigungsfrist oft einen Monat. Genauen Aufschluss darüber geben Versicherungsvertrag oder Versicherungsschein.

Tipp: Den Vertrag mit der Autoversicherung am besten nur bis zum Ende des Jahres laufen lassen, um vom Preiskampf im Herbst zu profitieren.

Wie muss die alte Kfz-Versicherung gekündigt werden?

Neben dem Stichtag 30. November spielt auch die Kündigungsform eine wichtige Rolle. Die Kündigung der Kfz-Versicherung muss schriftlich beim alten Versicherungsunternehmen eingehen. Dabei sollte man auf Nummer sicher gehen und die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein verschicken.

Die schriftliche Kündigung kann bis zum Stichtag auch gefaxt werden. Hierbei sollten jedoch die Bürozeiten des Versicherers beachtet werden.

Wie funktioniert das mit dem Sonderkündigungsrecht?

Jeder Fahrer hat das Recht zur außerordentlichen Kündigung, wenn:

  • der Versicherer den Preis erhöht
  • der Kunde das Fahrzeug wechselt oder
  • ein Schadenfall vorliegt

Die Kündigung muss schriftlich erfolgen und einen der drei Gründe eindeutig nennen. Interessant ist zum Jahreswechsel vor allem die außerordentliche Kündigung wegen Preiserhöhung. Folgendes gilt es hier zu beachten:

  • Beitragserhöhung: Erhöhen Kfz-Versicherer den so genannten Grundbeitrag (Beitrag ohne Rabatte der SF-Klasse), greift das Sonderkündigungsrecht für Kunden.
  • Vergleichsbeitrag: Anbieter müssen den Vergleichsbeitrag in der Jahresrechnung Ende November ausweisen. Wenn dieser niedriger ist als die in Zukunft zu zahlende Prämie, besteht das Recht auf eine außerordentliche Kündigung.
  • Typ- und Regionalklassen: Wenn das Auto in eine teurere Regional- oder Typklasse eingestuft wurde und deswegen der Beitrag steigt, können Versicherte auch noch kündigen. 

Auch beim Sonderkündigungsrecht beträgt die Kündigungsfrist einen Monat. Im Kündigungsschreiben sollten Kunden explizit Bezug auf ihr Sonderrecht nehmen. Dieses greift aber nur unter bestimmten Voraussetzungen: einer Beitragserhöhung, einem Fahrzeugwechsel oder einem Schadenfall.

Die außerordentliche Kündigung sollte ebenfalls per Einschreiben mit Rückschein versendet werden und den Grund für die dafür nennen, damit der Versicherer diese nicht verweigert.

Kündigen ohne neuen Vertrag: Ja oder nein?

Bevor Autofahrer ihre alte Kfz-Versicherung kündigen, sollte vorher auf jeden Fall ein Vertrag mit einem neuen Versicherer abgeschlossen werden – am einfachsten geht das mit einem Kfz-Versicherungsvergleich. So ist gewährleistet, dass im Ernstfall ein lückenloser Schutz bei einem Unfall besteht.

Doch auch wenn die Kündigungsfrist für eine Kfz-Police schon sehr bald abläuft, kann sich ein Online-Tarifvergleich noch lohnen und zu günstigeren Beiträgen führen. Denn bei vielen der günstigen Direktversicherer ist eine Bestätigung der Antragsannahme mittlerweile auch kurzfristig online möglich.

Damit der Übergang von altem zu neuem Anbieter reibungslos abläuft, sollte der bisherigen Versicherung bei der Kündigung eine Frist für deren Bestätigung gesetzt werden. Eine Überschneidung bei beiden Vertragslaufzeiten sollte ebenfalls vermieden werden, damit keine doppelten Kosten entstehen.

Tarifmerkmale: Was ist wichtig bei der Tarifwahl bzw. woran erkenne ich gute Tarife?

Eine gute Autoversicherung zeichnet sich durch bestimmte Tarifmerkmale aus. Hier finden Sie einen kurzen Überblick der Tarifmerkmale, auf die Sie bei Ihrer Autoversicherung achten sollten:

  • Pauschale Deckungssumme von 100 Millionen Euro für Sach- und Personenschäden: Die gesetzliche Mindestdeckung von bis zu 1,12 Millionen Euro bei Sachschäden reicht bei teuren Unfällen oft nicht aus und die Ersparnis beträgt nur wenige Euro.
  • Grobe Fahrlässigkeit versichern: Wer z.B. eine rote Ampel überfährt und dann einen Unfall verursacht, dem zahlt die Versicherung nur den Schaden, wenn grobe Fahrlässigkeit abgedeckt ist.
  • Ein erweiterter Wildtierschutz deckt nicht nur Zusammenstöße mit Rehen, sondern u.a. auch mit Hunden und Rindern ab. 

Welche Zusatzbausteine ergänzen meine Kfz-Versicherung sinnvoll?

Wichtig ist vor allem der Schutz vor Marderbissen und deren Folgeschäden. Wer zudem oft mit dem eigenen Auto oder dem Mietwagen im Ausland unterwegs ist, für den sind Auslandsschadenschutz bzw. Mallorca-Police eine sinnvolle Ergänzung für die Autoversicherung.

Marderbiss & Folgeschäden

Marderschäden sind laut GDV die dritthäufigsten Schäden in der Teilkasko und können teuer werden, besonders die Folgeschäden.

Werkstattbindung

Die Bindung an eine feste Werkstatt senkt den Beitrag für die Kaskoversicherung. Sie ist aber nur dann sinnvoll, wenn sich ein dichtes Netz von Partnerwerkstätten in der eigenen Umgebung befindet.

Mallorca-Police

Diese stockt die Haftpflicht-Deckungssumme im EU-Ausland für Mietwagen auf und ist in den meisten Haftpflichttarifen Standard. In weiten Teilen des EU-Auslands sind höhere Deckungssummen mittlerweile jedoch üblich.

Auslandsschadenschutz

Trägt die Haftpflicht des Unfallverursachers im EU-Ausland nicht alle Schadenskosten am eigenen Auto, übernimmt die eigene Versicherung den Restbetrag.

Neuwertentschädigung

Damit erstatten die meisten Versicherer bis zu 12 Monate den Kaufpreis und nicht nur den Zeitwert, wenn das Auto bspw. gestohlen wird. Besonders leistungsstarke Tarife bieten eine Entschädigung sogar bis zu 24 Monate nach dem Kauf an.

Wann brauche ich eine Vollkasko und wann eine Teilkasko?

Die Vollkasko zahlt bei selbstverschuldeten Schäden am eigenen Auto sowie bei Vandalismus. In den ersten fünf Jahren ist sie für einen Neuwagen oder für Kfz mit hohem Zeitwert ein sinnvoller Schutz. Die entscheidende Frage für die Vollkasko lautet: Kann ich mir nach einem Totalverlust des Autos wieder ein neues leisten und bin ich täglich darauf angewiesen? Auch ältere Fahrzeuge mit hohem Restwert (15.000 Euro z. B.) sollten Verbraucher vollkaskoversichern. Ein Totalschaden in Höhe von 15.000 Euro bspw. lässt sich durch den Vollkaskoschutz für wenige Hundert Euro mehr im Jahr abdecken.

Wichtig! Fahrer sollten bedenken, dass Versicherungen sie nach einem Schaden in eine niedrigere SF-Klasse einstufen. Dann zahlen sie in den nächsten Jahren mehr für ihre Kfz-Versicherung und müssen sich ihre alte Schadenfreiheitsklasse wieder „erfahren“.

Tipp: Je höher die Schadenfreiheitsklasse und damit der Rabatt, desto länger können Autofahrer ihren Wagen bei der Autoversicherung mit dem Komplettschutz absichern – solange die Mehrkosten geringer sind als die eines Totalschaden.

Bei Unwetterschäden am eigenen Auto sowie bei Diebstahl, Wildtierunfällen und Glasbruch springt die Teilkasko ein. Für ältere Fahrzeuge bis ca. zehn Jahre ist sie meist ein sinnvoller Schutz. Hat das Auto jedoch nur noch einen geringen Restwert, ist die Kfz-Haftpflicht in der Regel ausreichend. Wer sich für den Teilkaskoschutz entscheiden muss, sollte sich folgende Frage stellen: Kann ich einen Hagelschaden aus der eigenen Tasche bezahlen und wie viel kostet die Teilkasko im Jahr mehr? 

Für wen lohnt sich eine Vollkaskoversicherung, für wen eine Teilkaskoversicherung?

Ob die Teilkasko- oder doch eher die Vollkaskoversicherung für ein Auto sinnvoll ist, hängt zumeist von Alter und Wert des Fahrzeugs ab. Für Gebrauchtwagen, die fünf Jahre oder älter sind, ist in der Regel eine Teilkasko-Police ausreichend. Auch bei vergleichsweise geringem Fahrzeugwert ist der Abschluss einer Teilkasko ratsam. Denn anderenfalls müssen alle Kosten für eine Schadensbehebung aus eigener Tasche gezahlt werden.

Für Jahreswagen, Neuwagen oder Fahrzeuge mit einem höheren Wert empfiehlt sich hingegen der Abschluss einer Vollkasko-Versicherung.

Kfz-Haftpflicht und Kaskoversicherung: Was ist der Unterschied?

Die Kfz-Haftpflicht ist eine Pflichtversicherung. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und Voraussetzung dafür, dass ein motorisiertes Fahrzeug im Straßenverkehr bewegt werden darf. Die Haftpflicht springt bei Personen- und Sachschäden ein, die einem Dritten bei Unfällen durch ein Kraftfahrzeug entstehen.

Die Kaskoversicherung (Vollkasko und Teilkasko) ist hingegen freiwillig und haftet bei Schäden am eigenen Fahrzeug. Die Teilkasko-Versicherung leistet beispielsweise bei Schäden durch Diebstahl, Brand, Hagel, Sturm, Marderbisse und Kabelschäden. Die Vollkasko-Versicherung enthält neben den Leistungen der Teilkasko auch die Schadensregulierung bei Vandalismus oder selbstverursachten Unfällen.

Was ist die eVB-Nummer und wozu benötige ich sie?

Die elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) dient zur Zulassung bzw. Ummeldung des eigenen Autos bei der Zulassungsstelle. Viele Versicherer verschicken die eVB-Nummer sofort nach Abschluss des Vertrages. Der Vorteil: Kunden können ihr Auto Dank der eVB schneller zulassen.

Was ist Telematik und lohnt sich ein Tarif mit dieser Option?

Bei Telematik-Tarifen zeichnet ein kleines Gerät im Auto das Fahrverhalten auf und übermittelt die Daten an die Versicherung. Wer vorausschauend und vorsichtig fährt, erhält zwischen 15 und 40 Prozent Rabatt. Zurzeit (Stand: Oktober 2016) gibt es neun Versicherungen mit Telematik-Option, die sich meist an junge Fahrer richtet. Einige Telematik-Tarife liegen jedoch selbst mit der höchstmöglichen Ersparnis noch über den besten „normalen“ Tarifen. Je nach Versicherer und Kunde sind aber auch unschlagbar günstige Preise möglich.

Benötigen E-Autos aufgrund des Akkus einen besonderen Schutz in der Kfz-Versicherung?

Prinzipiell gilt: Der Akku lässt sich über die Kasko versichern. Wer mit einem Reh zusammenstößt und teilkaskoversichert ist, dem zahlt die Autoversicherung zum Beispiel mögliche Schäden am Akku. Wenige Versicherer bieten gegen Aufpreis einen Extra-Schutz an, der zahlt, wenn der Akku Kurzschlüsse an der Bordelektrik verursacht hat. Ein Abschlepp-Dienst bei leerem Akku und die Entsorgung eines defekten Akkus sind in solch einem Schutz ebenso mit inbegriffen. Die besten Tarife zahlen immer, wenn der Akku beschädigt oder zerstört ist.

Kurz erklärt: Tarifmerkmale und andere wichtige Begriffe bei der Autoversicherung

Erhöhte Deckungssummen

Bei der Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es gesetzliche Mindestversicherungssummen. Sie belaufen sich auf 7,5 Millionen Euro bei Personenschäden, 1,12 Millionen Euro bei Sachschäden und 50.000 Euro bei Vermögensschäden. Viele Autoversicherer bieten gegen einen geringen Aufschlag aber auch Tarife mit erhöhten Deckungssummen an. Standardmäßig gelten dabei 100 Millionen Euro Deckungssumme bei Vermögens- und Sachschäden und 8 Millionen Euro bei Personenschäden. Die höheren Versicherungssummen bieten dem Versicherten im Schadenfall einen umfassenderen Schutz.

Selbstbeteiligung (Selbstbehalt) im Schadenfall

Im Rahmen einer Voll- oder Teilkaskoversicherung, die Sie im Kfz-Rechner auswählen, kann eine Selbstbeteiligung vereinbart werden, die im Schadenfall greift. Das heißt, dass der Versicherte im Versicherungsfall für einen zuvor festgelegten Anteil der Schadenssumme selbst aufkommt. Durch diese Vereinbarung sinkt für den Kfz-Versicherer das Risiko, was für den Kunden günstigere Prämien bedeutet.

Rabattschutz

Übernimmt der Versicherer eine Schadensregulierung, wird der Unfallschuldige in eine niedrigere Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) eingestuft. Die Zurückstufung bedeutet für den Versicherungsnehmer höhere Prämien im nächsten Versicherungsjahr. Der Rabattschutz sorgt dafür, dass der Kunde nicht heruntergestuft wird und somit sein Beitragssatz gleich bleibt. Der Rabattschutz ist häufig aber erst ab SF-Klasse 4 gegen Aufpreis zu haben. Wichtig: Den Rabattschutz kann man nicht zu einer neuen Versicherung mitnehmen. Er gilt immer nur für den aktuellen Tarif. Bei einem Wechsel der Kfz-Versicherung gilt bei dem neuen Anbieter die Schadenfreiheitsklasse, die man durch die Zurückstufung beim alten Versicherer erreicht hätte.

Werkstattbindung

Bei vertraglich vereinbarter Werkstattbindung erhält der Versicherungsnehmer bis zu 20 Prozent Rabatt auf seinen Beitrag. Viele Tarife mit Werkstattbindung beinhalten außerdem vergünstigte Konditionen für den Abtransport eines Wagens von der Unfallstelle und die Bereitstellung eines Ersatzfahrzeugs. Wer sich für einen Kfz-Versicherungsvertrag mit Werkstattbindung entscheidet, darf im Schadenfall die Reparatur nur bei den Partnerwerkstätten des Versicherers durchführen lassen. Anderenfalls drohen Sanktionen wie beispielsweise die Nichterstattung der Reparaturkosten durch die Versicherung.

Verzicht auf grobe Fahrlässigkeit

Eine grobe Fahrlässigkeit wäre zum Beispiel das Überfahren einer roten Ampel. Kommt es infolge eines solchen Vergehens zu einem Schaden, kann der Kaskoversicherer die Kostenübernahme verweigern oder die Leistungen kürzen. Bei vielen Kfz-Versicherungen gilt aber der Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit. Ausnahmen bestehen aber mitunter bei grob fahrlässigem Verhalten wie dem Fahren unter Drogen- oder Alkoholeinfluss. Einen Tarif inkl. Verzicht aus dem Kfz-Rechner auszuwählen ist ratsam, da ansonsten schon eine kleine Unachtsamkeit den Versicherungsschutz gefährden kann.

Marderbiss und Folgeschäden

Fahrzeugschäden durch Marderbisse und die zumeist noch kostspieligeren Folgeschäden werden mittlerweile oft nicht mehr über die Basistarife der Teilkasko abgedeckt. Mit einem Komforttarif können aber auch Marderschäden versichert werden. Wichtig zu wissen: Bei Folgeschäden gelten bei den einzelnen Kfz-Versicherungen unterschiedlich hohe Höchstgrenzen für die Kostenübernahme.

Tierschadenschutz

Zum Leistungsumfang der (Teil-)Kaskoversicherung gehört auch der Schutz vor Fahrzeugschäden, die durch einen Tierunfall entstanden sind. Der Mindestschutz sichert Autofahrer gegen Unfälle mit Haarwild (Wildschweine, Rehe, Füchse, Hasen etc.) ab. Möglich ist aber auch eine Erweiterung des Tierschadenschutzes auf Kollisionen mit z. B. Schafen, Pferden und Rindern. Bestenfalls enthält die Versicherung aus dem Kfz-Tarifvergleich Schutz gegen Tierunfälle jeglicher Art.

Neupreisentschädigung

Die Neupreisentschädigung, auch Neuwertentschädigung genannt, ist üblicherweise ein optionales Leistungsmerkmal in Kfz-Versicherungsverträgen für Neuwagen. Im Falle eines Totalschadens, bei Diebstahl oder Zerstörung des Autos erstattet die Kfz-Versicherung nicht nur dessen geringeren Wiederbeschaffungswert, sondern zahlt vollständig den Neupreis des Fahrzeugs.

Schutzbrief

Wer zusätzlich einen Schutzbrief bei der Autoversicherung abschließt, erhält Leistungen wie das Abschleppen, Bergen und Unterstellen eines Unfallwagens sowie Pannenhilfe. Außerdem im Schutzbrief enthalten sind in der Regel die Kosten für Krankenrücktransporte, Mietwagen/Bahnfahrten und Übernachtungen. Bei Auslandsfahrten sind oft noch weitere Services im Versicherungsschutz enthalten: z. B. der Versand von Medikamenten oder Ersatzteilen und der Ersatz von Reisedokumenten. Schutzbriefe besitzen entweder europa- oder weltweite Gültigkeit. Einige Leistungen des Schutzbriefes greifen jedoch erst ab einer Entfernung von mindestens 50 km zum Wohnort oder auch nur im Ausland. Oftmals handelt es sich hierbei um eine Inklusivleistung bei den Komforttarifen der Kfz-Versicherer. Ansonsten kostet er etwa sechs bis 15 Euro im Jahr.

Sonderzubehör

Unter Sonderzubehör bzw. Sonderausstattung verstehen Kfz-Versicherer zusätzlich im oder am Fahrzeug vorhandene Gegenstände, die entweder fest verbaut oder lose sind. Mit der Versicherung von Sonderzubehör sichern sich Kunden über ihre Kaskopolice gegen den Diebstahl und die Beschädigung dieser Teile ab. Die Kfz-Versicherung ersetzt in diesen Fällen den Schaden bis zur Höhe der in Deutschland gültigen Versicherungssumme. Fest eingebautes Sonderzubehör bis zu einem bestimmten Wert ist oftmals beitragsfrei mitversichert, für die Versicherung weiterer Gegenstände wird in der Regel ein Zuschlag fällig. Ein Blick in den Versicherungsvertrag zeigt, welches Zubehör regulär mitversichert ist. Ein genauer Vergleich der mitversicherten Gegenstände lohnt sich in jedem Fall, da manche Kfz-Versicherungen in ihre Komfort-/Premiumtarife aus dem Kfz-Versicherungsvergleich  sogar den Schutz mobiler Navigationsgeräte mit einschließen.

Zahlungsweise

Der Beitrag für die Kfz-Versicherung wird jedes Jahr neu berechnet und kann jeweils zu Beginn eines neuen Jahres gezahlt werden. In vielen Fällen ist neben der jährlichen Zahlungsweise aber auch eine monatliche oder quartalsweise Zahlung möglich. Vorteil der jährlichen Zahlungsweise: Manche Autoversicherer bieten ihren Kunden Prämienrabatte für diese Zahlart an. Beantragt das Versicherungsunternehmen jedoch die Insolvenz, ist der bereits gezahlte Beitrag schlimmstenfalls verloren.