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Stern Logo Die Höhle der Löwen

So ging es für das Baby-Spa Mabyen nach dem "DHDL"-Deal weiter

Für die Gründerinnen des Baby-Spa "Mabyen" lief der Pitch in der "Höhle der Löwen" etwas anders als erwartet. Statt zehn Prozent gaben sie 51 Prozent an Judith Williams ab. So ging es nach der Sendung weiter.

Mabyen bei Höhle der Löwen

Die Mabyen-Gründerinnen Manuela Apitzsch (links) und Marie Papenkort demonstrieren in der "Höhle der Löwen" die Vorzüge ihres Baby-Spa

 Für Babymasseurin Manuela Papenkort (27 Jahre) und ihre Freundin und Geschäftspartnerin Manuela Apitzsch (26) war der Auftritt in der "Höhle der Löwen" eine ganz besondere Erfahrung. Erst wenige Monate vor der Aufzeichnung der Sendung hatten die "Mabyen"-Gründerinnen ihren -Spa in Düsseldorf eröffnet. Dort können gestresste Babys sich massieren lassen und sich zur Entspannung und Wassergewöhnung in Mini-Whirlpools treiben lassen. Vor den Löwen pitchten die Mabyen-Macher um 125.000 Euro, um weitere Spas aufzumachen und eigene Pflegeprodukte auf den Markt zu bringen.

Löwin zeigte sich zwar von den Gründerinnen begeistert, von deren Plänen aber weniger. Statt Baby-Spas im ganzen Land aufzumachen, schlug sie in der Sendung vor, den bestehenden zu schließen und sich stattdessen komplett auf die Vermarktung der Baby-Pflegeserie zu konzentrieren. Dafür wollte sie auch noch die Mehrheit am Baby-Imperium übernehmen: 51 Prozent statt der zunächst angebotenen 10 Prozent. Die Junggründerinnen schlugen ein, aber wurden sie mit dem Deal auch glücklich?

Baby-Spa wird nicht geschlossen

Im Gespräch mit dem stern zeigt sich Manuela Apitzsch heute, fast neun Monate nach der Aufzeichnung der TV-Sendung, zufrieden mit dem Löwen-Deal. "Die Zusammenarbeit mit Judith Williams und ihrem Team war super", sagt Apitzsch. Direkt nach der Sendung habe man sich zusammengesetzt, um die etwas vagen Pläne zu besprechen. Die Schließung des Baby-Spa in Düsseldorf sei danach kein Thema mehr gewesen, "das hätten wir auch nicht gemacht", sagt Apitzsch. Auch Judith Williams sei nach näherem Kennenlernen überzeugt gewesen, dass der Baby-Spa bleiben muss.

Ihr Investment aber floss nicht in die Eröffnung weiterer Einrichtungen, sondern wie angekündigt in die Entwicklung der Baby-Produktlinie. Im Eiltempo entwickelte Williams'-Team mit den Mabyen-Günderinnen zwei Baby-Öle, die mit dem Naturkosmetik-Siegel "Natrue" zertifiziert wurden und pünktlich zur Ausstrahlung der gestrigen Sendung auf den Markt kamen.

Die Natur-Babyöle von Mabyen werden nun über den Homeshoppingkanal HSE24 sowie bei der Drogeriekette dm verkauft. Auch Baby-Handtücher und -Bademäntel gibt es von Mabyen. Dass sie die Mehrheit an ihrer Firma abgegeben haben, bereuen die Mabyen-Gründerinnen nicht. Ohne das Engagement von Williams hätten sie ihre Pflegeserie niemals so schnell auf den Markt bekommen, sagt Apitzsch. Es scheint, als ob sich für die beiden Babyflüsterinnen alles zum Guten entwickelt hat. Nur für eigene Kinder hätten sie gerade keine Zeit. 

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