HOME

Stern Logo Die Höhle der Löwen

"Parce"-Deal platzt nach der Sendung

In der aktuellen Sendung von "Die Höhle der Löwen" begeisterten sich alle für "Parce", den smarten Zwischenstecker, mit dem man Haushaltsgeräte per Handy bedienen kann. Frank Thelen erhielt den Zuschlag. Doch nach der Sendung platzte der Deal.

DHDL: Die Gründer von "Parce" Nikolaj Klebert, Malte Janduda und Eugen Pflüger (v.l.)

Die Gründer von "Parce" Nikolaj Klebert, Malte Janduda und Eugen Pflüger (v.l.) konnten in der Sendung Frank Thelen als Investor gewinnen. Danach platzte der Deal.

Die Vox-Sendung "Die Höhle der Löwen" läuft in der vierten Runde. Neu in der Jury sitzt Dagmar Wöhrl für den ausgeschiedenen Jochen Schweizer. Ralf Dümmel, Frank Thelen und Judith Williams sind auch bei dieser Staffel dabei. In jeder Sendung kämpfen ambitionierte Gründer um das Geld und das Know-how der Jury-Mitglieder. Die Ausstrahlung erfolgt dienstags, 20.15 Uhr auf Vox. 

Untenstehend finden Sie Aktuelles zur vierten Staffel von "Die Höhle der Löwen":

+++ "Parce"-Deal mit Thelen platzte nach der Sendung +++ 

11.Oktober: 500.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile, das verlangten Nikolaj Klebert, Malte Janduda und Eugen Pflüger für ihr Produkt "Parce" - einen intelligenten Zwischenstecker für rund 60 Euro, mit dem alle Elektrogeräte im Haushalt, die über ein Kabel in der Steckdose stecken, smart gemacht werden können. Alles was der Kunde dazu braucht ist ein Endgerät von Apple und Wlan. Frank Thelen zeigte sich begeistert. Nach zähen Verhandlungen mit den Gründern bekam er schließlich 15 Prozent der Firmenanteile und bot dafür 400.000 Euro in cash und 100.000 Euro in Serverleistung. Doch auch nach der Sendung ging die Diskussion weiter. Und die führte offenbar nicht zum Erfolg. "Die Verhandlung mit Frank Thelen war am Ende dann schon ein hartes Stück Arbeit", heißt es seitens der Firmengründer. Der Deal sei schließlich geplatzt. "Natürlich sind wir etwas enttäuscht, aber Frank Thelen hat am Ende die Konkurrenzsituation kritisch bewertet und nicht investiert".

Ans Aufgeben denken die drei Gründer jedoch nicht: "Uns selbst hingegen schreckt der Wettbewerb nicht ab, sondern wir verstehen ihn als Chance. Eben weil es zig Standards und Hersteller mit teilweise recht geschlossenen Lösungen gibt, entwickeln wir mit Parce bewusst Produkte, die an existierende Standards beziehungsweise Systeme andocken und mit sämtlichen Elektrogeräten im Haushalt funktionieren. Den Anfang machen wir mit Apples Smart-Home-System HomeKit". 


+++ "Getaway" findet außerhalb von DHDL einen Investor +++ 

21. September: Edgar Scholler sieht großes Geschäftspotenzial in Autos, die unnütz herumstehen. Mit "Getaway" hat der 31-Jährige die erste Autovermietung von privat zu privat geschaffen, die sich ausschließlich mit dem Smartphone benutzen lässt. Die Idee stieß bei den Löwen durchaus auf Anklag - aber letztlich stieg keiner ein. Frank Thelen schreckte vor dem hohen Kapitalbedarf zurück, den er bei "Getaway" sah. Nun hat Scholler jedoch offenbar doch noch einen Deal gelandet, wie Chip.de schreibt. Einen Namen und eine genaue Summe verriet der Gründer dem Bericht nach jedoch nicht. Dafür aber, dass er die Stadt Magdeburg neben Berlin als zweiten Partner gewonnen hat.

+++ Deal von Five Skincare mit Judith Williams platzt nach der Sendung +++

20. September: Mit Naturkosmetik, die mit nur fünf Zutaten auskommt, weckte Gründerin Anna Pfeiffer das Interesse von Judith Williams und Dagmar Wöhrl. Williams stieg in der Sendung mit 70.000 Euro für 25,1 Prozent der Anteile ein. Doch der Deal kam nicht zustande, wie die Gründerin dem stern berichtet. "Die Zusammenarbeit mit Judith war super, sehr freundschaftlich, eine wirklich schöne Erfahrung. Nach Aufzeichnung der Sendung habe ich ihr Team kennengelernt und wir haben uns mehrfach besprochen. Leider konnten wir uns nicht auf eine gemeinsame Strategie einigen, deswegen haben wir die Zusammenarbeit beendet." Sie sei nun weiterhin "auf der Suche nach einem strategischen Investor, der unsere Philosophie und Strategie mitträgt". (Ein Interview mit der Gründerin von Five Skincare lesen Sie hier). 

Praxis-Check: "Five Skincare" im Test: Wie gut ist die Öko-Kosmetik aus der "Höhle der Löwen"?
Erstes Produkt im Test: Shea Cream Face & Body  Das steckt drin: Sheabutter, Jojobaöl, Arganöl und ätherisches Neroliöl (alle in Bio-Qualität). Außerdem Vitamin E, das als Radikalfänger dienen soll. Die Hautpflege soll den Feuchtigkeitshaushalt der Haut regulieren, die Haut beruhigen, Juckreiz lindern und glättend wirken.    So wird es angewendet: Die Creme eignet sich laut Hersteller für Gesicht, Körper und Hände. Die Creme ist recht ergiebig und sollte sparsam auf die feuchte Haut aufgetragen werden. In Kombination mit Feuchtigkeit zieht sie angeblich besser ein.  So schneidet das Produkt im Test ab: Die Textur der Creme ist erwartungsgemäß schwer, aber schön cremig. Der Duft der Creme ist süß, leicht herb und erinnert an Baumharz. In jedem Fall ein Duft, der sich angenehm vom Kosmetik-Allerlei abhebt. Als Nachtpflege ist die Creme perfekt, sie zieht gut ein und die Haut fühlt sich am kommenden Morgen schön weich an. Als Tagespflege dürfte sie mancher Anwenderin zu schwer und reichhaltig sein.  Das soll es kosten: 22,90 Euro für 50 Milliliter  Fazit: Sicher eine gute Pflege für trockene Haut, besonders in der kalten Jahreszeit. Wer zu fettiger Haut neigt, sollte entsprechend sparsam mit der Creme umgehen. Toller Duft.

Erstes Produkt im Test: Shea Cream Face & Body

Das steckt drin: Sheabutter, Jojobaöl, Arganöl und ätherisches Neroliöl (alle in Bio-Qualität). Außerdem Vitamin E, das als Radikalfänger dienen soll. Die Hautpflege soll den Feuchtigkeitshaushalt der Haut regulieren, die Haut beruhigen, Juckreiz lindern und glättend wirken.

So wird es angewendet: Die Creme eignet sich laut Hersteller für Gesicht, Körper und Hände. Die Creme ist recht ergiebig und sollte sparsam auf die feuchte Haut aufgetragen werden. In Kombination mit Feuchtigkeit zieht sie angeblich besser ein.

So schneidet das Produkt im Test ab: Die Textur der Creme ist erwartungsgemäß schwer, aber schön cremig. Der Duft der Creme ist süß, leicht herb und erinnert an Baumharz. In jedem Fall ein Duft, der sich angenehm vom Kosmetik-Allerlei abhebt. Als Nachtpflege ist die Creme perfekt, sie zieht gut ein und die Haut fühlt sich am kommenden Morgen schön weich an. Als Tagespflege dürfte sie mancher Anwenderin zu schwer und reichhaltig sein.

Das soll es kosten: 22,90 Euro für 50 Milliliter

Fazit: Sicher eine gute Pflege für trockene Haut, besonders in der kalten Jahreszeit. Wer zu fettiger Haut neigt, sollte entsprechend sparsam mit der Creme umgehen. Toller Duft.

Five Skincare in der Höhle der Löwen

Judith Williams und Anna Pfeiffer, Gründerin von Five Skincare, in der Höhle der Löwen. Nach der Sendung platzte der Deal.


+++ Schnexagon-Deal mit Dümmel geplatzt +++

Am Dienstag erkämpfte sich Biologin Nadine Sydow einen Deal für ihr Produkt Schnexagon - einem ökologischen Anstrich gegen Schneckenplage. Doch wie die "Bild" berichtet, kam der Deal mit Investor Ralf Dümmel bislang nicht zustande. Zwar habe Dümmels Firma "DS Produkte" schon 50.000 Einheiten in den Handel gebracht, aber die in der Sendung vereinbarten 500.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile seien noch nicht geflossen, heißt es. Grund sei laut Sydow ein bereits verstehender Exklusiv-Vertrag mit einem Vertriebspartner. Dümmel und sie befänden sich derzeit in Vertragsverhandlungen. Trotzdem kümmere sich seine Firma um den Online-Shop, helfe im Vertrieb und im Design. "Wir werden genauso behandelt wie jemand, der einen ‚richtigen‘ Deal hat", wird Sydow zitiert.

+++ TV-Quoten und Deals: So lief die jüngste DHDL-Folge +++

19. September: "Die Höhle der Löwen" holte erneut den Tagessieg bei den 14- bis 49-Jährigen, 1,52 Millionen Zuschauer aus der Altersgruppe schalteten ein. Kleiner Wehrmutstropfen: Mit 15,1 Prozent bedeutete das den schwächsten Marktanteil seit 2015. Die Gesamt-Zuschauerzahl betrug 2,68 Millionen, der Marktanteil lag bei 9,4 Prozent.

Das sind die Deals der letzten Folge: 

Schnexagon: Biologin Nadine Sydow (30) und ihr "Juniorpartner" Dr. Peter Rehders (56) haben mit "Schnexagon" einen ungiftigen, ökologischen Anstrich für Beete, Gewächshäuser und Töpfe, auf dem Schnecken nicht haften können entwickelt. Das gefällt Judith Williams, Frank Thelen und Ralf Dümmel. Am Ende bekommt Dümmel den Zuschlag und für 500.000 Euro 30 Prozent. 

BigBox: Ausgediente Hochseecontainer werden zu Schließfachsystemen für Großveranstaltungen, zu Swimming-Pools oder gar zu Wohnraum - das ist die Idee von Steffen Tröger. Dafür braucht er vor allem Kapital: 300.000 Euro erhofft er sich von den Löwen und bietet im Tausch zehn Prozent der Firmenanteile an. Zuviel für die Jury, Tröger muss ohne Deal nach Hause.

Grace Flowerbox: Nina Wegert (25) und Kirishan Selvarajah (25) sind große Blumen-Fans. Bei ihrem Lieferservice "Grace Flowerbox" setzen sie auf besondere Verpackungen und eine schöne Präsentation. Aber sie haben noch einen Trumpf im Ärmel: "Infinity Rosen", die mithilfe einer speziellen Konservierung ein Jahr halten sollen. Dagmar Wöhrl bekommt den Zuschlag, steigt mit 150.000 Euro ein. Dafür bekommt sie 20 Prozent.

Five Skincare: Ganz nach dem Prinzip "Weniger ist mehr" produziert Anna Pfeiffer (35) Naturkosmetika, die maximal fünf Inhaltsstoffe enthalten. "Ich mache Pflegeprodukte, die für jeden absolut verständlich sind", sagt die gelernte Grafikdesignerin aus Zürich. Ihre Cremes, Duschgels und Peelings kann man bisher nur in ihrer Schweizer Heimat kaufen. Damit sich das bald ändert, braucht Anna ein Investment. Judith Williams schlägt zu: 70.000 Euro für 25,1 Prozent.

Getaway: Täglich 23 Stunden steht ein Auto im Durchschnitt in Deutschland ungenutzt herum - Edgar Scholler sieht darin großes Potenzial. Mit "Getaway" hat der 31-Jährige die erste Autovermietung von privat zu privat geschaffen, die sich ausschließlich mit dem Smartphone benutzen lässt. Für die Weiterentwicklung seines Unternehmens braucht Scholler 800.000 Euro, den Löwen bietet er 20 Prozent der Anteile. Keiner schlägt zu.

Parodont Creme: Ismail Özkanli (44) ist Zahnarzt und obendrein auch noch Erfinder. Gemeinsam mit seinem Vater Hüsnu (66) hat der Berliner eine Creme entwickelt, die Zahnfleischentzündungen und -bluten behandelt und gegen Paradontitis helfen soll. "Wir brauchen nun Investoren und starke Partner, die unsere Parodont Creme weltweit bekannt machen“, sagt Ismail. 100.000 Euro erhofft er sich von den Löwen, dafür würden 30 Prozent seiner Firma die Seite wechseln. Alle Löwen wollen einsteigen, am Ende bekommt eine Allianz aus Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer den Zuschlag.


+++ Diese Gründer trauen sich diese Woche in die "Höhle der Löwen" +++

18. September: In den ersten zwei Wochen wurde bereits kräftig vorgelegt: Sieben Deals wurden schon geschlossen, auch die Zuschauerquoten klettern nach oben. Diese Produkte erwarten uns in der kommenden Folge:

Schnexagon: Schnecken können Hobbygärtnern gehörig auf den Geist gehen. Wer in seinem Garten nicht zu Gift greifen will, dem bleiben bisher wenig Alternativen. Biologin Nadine Sydow (30) und ihr "Juniorpartner" Dr. Peter Rehders (56) setzen mit "Schnexagon" genau dort an: ein ungiftiger, ökologischer Anstrich für Beete, Gewächshäuser und Töpfe, auf dem Schnecken nicht haften können. Um ihr Produkt auch im Ausland vertreiben zu können, brauchen die Gründer 500.000 Euro und bieten im Gegenzug zehn Prozent der Firmenanteile.

BigBox: Ausgediente Hochseecontainer werden zu Schließfachsystemen für Großveranstaltungen - das ist die Idee von Steffen Tröger. Der 30-Jährige geht dabei sogar noch weiter: In der "Höhle der Löwen" will er Container vorstellen, die zu einer Bühnenbox für Events und zur Poolbox umfunktioniert wurden. Als nächstes plant der Berliner eine Wohnbox. Dafür braucht er vor allem Kapital: 300.000 Euro erhofft er sich von den Löwen und bietet im Tausch zehn Prozent der Firmenanteile an.

Grace Flowerbox: Nina Wegert (25) und Kirishan Selvarajah (25) sind große Blumen-Fans. Bei ihrem Lieferservice "Grace Flowerbox" setzen sie auf besondere Verpackungen und eine schöne Präsentation. Aber sie haben noch einen Trumpf im Ärmel: "Infinity Rosen", die mithilfe einer speziellen Konservierung ein Jahr halten sollen. Für ihr Start-Up brauchen Nina und Kirishan 150.000 Euro, sie bieten zehn Prozent ihrer Anteile.

Five Skincare: Ganz nach dem Prinzip "Weniger ist mehr" produziert Anna Pfeiffer (35) Naturkosmetika, die maximal fünf Inhaltsstoffe enthalten. "Ich mache Pflegeprodukte, die für jeden absolut verständlich sind", sagt die gelernte Grafikdesignerin aus Zürich. Ihre Cremes, Duschgels und Peelings kann man bisher nur in ihrer Schweizer Heimat kaufen. Damit sich das bald ändert, braucht Anna ein Investment von 70.000, dafür gibt sie 20 Prozent ihrer Firma ab.

Getaway: Täglich 23 Stunden steht ein Auto im Durchschnitt in Deutschland ungenutzt herum - Edgar Scholler sieht darin großes Potenzial. Mit "Getaway" hat der 31-Jährige die erste Autovermietung von privat zu privat geschaffen, die sich ausschließlich mit dem Smartphone benutzen lässt. Nutzer können ihren geparkten Wagen mit wenigen Klicks über die Getaway-Flotte zur Vermietung freigeben und bares Geld verdienen. Wer den Wagen leiht, ist über Getaway verifziert und versichert. Für die Weiterentwicklung seines Unternehmens braucht Edgar Scholler 800.000 Euro, den Löwen bietet er 20 Prozent der Anteile.

Parodont Creme: Ismail Özkanli (44) ist Zahnarzt und obendrein auch noch Erfinder. Gemeinsam mit seinem Vater Hüsnu (66) hat der Berliner eine Creme entwickelt, die Zahnfleischentzündungen und -bluten behandelt und gegen Paradontitis helfen soll. "Wir brauchen nun Investoren und starke Partner, die unsere Parodont Creme weltweit bekannt machen“, sagt Ismail. 100.000 Euro erhofft er sich von den Löwen, dafür würden 30 Prozent seiner Firma die Seite wechseln.

+++ "Luicella's Ice Cream" hat enormen Erfolg +++

14. September: Markus Deibler und Luisa Mentele präsentierten in der ersten Folge ihr Produkt "Luicella's Ice Cream" bei der "Höhle der Löwen". Seitdem baden sie mit ihrem Eis im Erfolg - seit der Fernsehausstrahlung ist es begehrter denn je. Investor Frank Thelen beteiligte sich mit 120.000 Euro an dem Hamburger Unternehmen - seitdem muss die Kalkulation nach oben korrigiert werden. Sagte der ehemalige Weltklasse-Schwimmer Deibler in der Sendung für 2017 noch 700.000 Euro Umsatz und 100.000 Euro Gewinn voraus, ist mittlerweile eine magische Marke geknackt: "Wir haben mehr als eine Million Euro Umsatz gemacht", berichtete er dem Abendblatt.

Der Online-Shop sei innerhalb der vergangenen Woche "zweimal ausverkauft". Dadurch entstehen Lieferzeiten von ein bis zwei Wochen. "Online geht unser Eis-Mix am besten", sagte Deibler. Er verkauft eine Art Trockenpulver zum Anmischen für Zuhause. Derweil gibt es die Luicella's Produkte in bundesweit 1300 Supermärkten, wie Kaufland, Famila, Edeka, Rewe oder Real. Die Eissaison geht zwar langsam zur Neige, aber nach wie vor habe Deibler Termine mit wichtigen Handelsvertretern - er ist überzeugt, dass das erst der Anfang ist.

+++ Quoten-Anstieg in der zweiten Sendung - diese Deals wurden geschlossen +++

13. September: Nach einem guten Start in die vierte Staffel konnte die zweite Sendung "Die Höhle der Löwen" noch mehr Zuschauer anziehen: Insgesamt 2,71 Millionen Menschen schalteten am Dienstagabend laut DWDL ein. Sie bescherten Vox einen Marktanteil von ansehnlichen 9,8 Prozent. Noch besser sah es bei der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen aus: Mit 1,63 Millionen Zuschauer lag der Anteil bei 17,6 Prozent.

So lief es Dienstag für die fünf Gründer-Teams:

TattooMed: Die vegane Pflegecreme für Tattoos kann nicht überzeugen. Zu der Absage geben die Löwen Gründer Janusz Herrmann noch den Ratschlag mit, das geschäftliche Verhältnis mit Ex-Partnerin und Mit-Gründerin Jenny Fischer zu überdenken - sie besitzt nur fünf Prozent der Firmenanteile. Besonders Judith Williams findet das mehr als ungerecht.

MySchleppAppSowohl Frank Thelen als auch Carsten Maschmeyer wollen in die App, die liegengebliebene Autofahrer und Pannendienste verbindet, investieren. 125.000 Euro für 25 Prozent - das ist am Ende der Deal zwischen den Gründern und Maschmeyer.

TeamwalletIn der Sendung stimmt Frank Thelen einem Deal mit den App-Entwicklern zu. Kurze Zeit später wurde aber bereits bekannt: Die Zusammenarbeit ist schon während der Verhandlungen gescheitert. Die Gründer haben einen anderen Investor gefunden.

Fluxbag: Ralf Dümmel kann sich für die Erfindung begeistern. Er will den Luftsack am Markt groß rausbringen. 

HelgaDass Algen sehr gesund sind, hat Ralf Dümmel nach eigenen Angaben schon öfter von seiner Mutter gehört. Bei dem grünen Erfrischungsgetränk "Helga" fackelt er nicht lang und geht einen Deal mit den Gründerinnen ein. 

>> Eine ausführliche Kritik zur Sendung lesen Sie hier. <<

+++ Chef des High-Tech Gründerfonds im Interview +++

12. September: "Die Höhle des Löwen“ gibt es nicht nur im TV: Der High-Tech-Gründerfonds ist so etwas wie DHDL nur ohne Kameras. Seit 2005 hat er rund 500 technologiebasierte Unternehmen gefördert und mehr als 800 Millionen Euro investiert. Der Großteil des Geldes (knapp 90 Prozent) kommt vom Bundeswirtschaftsministerium und der staatlichen Förderbank KfW, den Rest steuern zwei Dutzend deutsche Konzerne bei. Geschäftsführer Michael Brandkamp sprach mit dem stern über Unterschiede und Gemeinsamkeiten zur TV-Sendung.


+++ Jochen Schweizer: "Dachte immer, ich sei ein zu harter Knochen" +++

11. September: Drei Staffeln lang saß er in der Jury von "Die Höhle der Löwen", dann war für Ex-Stuntman Jochen Schweizer Schluss. Dass er dennoch einer Umfrage nach der beliebteste "Löwe" gewesen sei, habe den Unternehmer überrascht, wie er jetzt gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung" verriet: "Ich dachte immer, ich sei ein viel zu harter Knochen". In einem Interview mit dem stern sagte er zudem, dass viele Leute auf seinen Ausstieg mit Unverständnis reagiert hätten. Aber letztendlich gab es zu viele Projekte, die ihn zu sehr beansprucht hätten: "Die Höhle der Löwen, den Bau der Jochen Schweizer Arena und den Verkauf meiner Digitalsparte. Ein Projekt alleine hätte schon gereicht, um mich auszulasten", so Schweizer. Seinen Ausstieg habe er jedoch nie bereut: "Als beliebtester Löwe und mit dem gemeinsam an alle Mitwirkenden gegebenen deutschen Fernsehpreis abzutreten, ist nicht die schlechteste Variante".

+++ Das sind die neuen Gründer +++

8. September: Nach einem quotenstarken Start der ersten Folge kämpfen am kommenden Dienstag diese fünf neuen Gründer um die Kohle der Löwen:  

  • Teamwallet: Michael Schweizer (29), Nicolo Incorvaia (31), Kai Hörsting (32) und Michael Schreiner haben eine digitale Mannschaftskasse entwickelt. Um mit der App in die nächste Liga aufzusteigen brauchen sie dringend ein Investment von den Löwen. Für ein Investment von 75.000 Euro bietet Teamwallet 10 Prozent Geschäftsanteile.
  • TattooMed: Janusz Hermann (37) und Jenny Fischer (36) haben eine Pflegeserie für tätowierte Haut entwickelt. Die Cremes schützen das Kunstwerk vorm Verblassen. Statt Klarsichtfolie gibt's ein hauchdünnes Pflaster, mit dem man auch unter die Dusche gehen kann. Seit 2013 sind die Gründer schon auf dem Markt. Um das Unternehmen endlich richtig groß zu machen, benötigen sie 300.000 Euro von den Löwen für 10 Prozent der Unternehmensanteile.
  • Fluxbag: Jens Thiel (47) und Lucas Richter (33) wollen das lästige Luftmatrazenaufpumpen erleichtern. Ihr Trick: Mit drei Litern Lungenvolumen lassen sich im Fluxbag 150 Liter Luft erzeugen, der damit als Luftpumpe genutzt werden kann. Ist die Luft raus, lässt sich der Beutel klein zusammenrollen. Mit einem Investment von 130.000 Euro soll das Unternehmen nun größer werden. Dafür bieten Jens und Lucas 10 Prozent Firmenanteile.
  • MySchlepp: Santosh Satschdeva (31) und Frank Heck (44) wollen dem ADAC mit ihrer App Konkurrenz machen. Nutzer können damit Abschleppdienste in der Nähe finden – und das ohne lange Wartezeiten. Für ihr Start-up erhoffen sich Santosh und Frank finanzielle Unterstützung von 100.000 Euro und bieten dafür 10 Prozent ihrer Firma.
  • Helga: Die gelernte Chemikerin Anneliese Niederl-Schmiedinger (40) hat gemeinsam mit Renate Steger (34) und Ute Petritsch (43) ein Erfrischungsgetränk basierend auf der Chlorella-Alge auf den Markt gebracht, kurz: HELGA (steht für "healthy algae"). Es ist vegan, reich an Vitaminen und arm an Zucker: Eine Flasche enthält nur 30 Kalorien und deckt mehr als 25 % des Tagesbedarfs an Vitamin B12. Dafür benötigen sie ein Investment von 375.000 Euro und bieten im Tausch 15 Prozent ihrer Firma. 

+++ Starke Quoten für die DHDL zum Staffelstart  - diese Deals wurden geschlossen +++ 

6. September: Guter Start für die vierte Staffel: 2,56 Millionen Zuschauer schalteten am Dienstag laut DWDL "Die Höhle der Löwen" ein, das entspricht einem Marktanteil von 9,6 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Anteil mit 2,52 Millionen Zuschauern sogar bei 13,6 Prozent. Im Vorjahr waren die Werte noch etwas höher.

Fünf Gründer stellten sich den Löwen vor - so ging es für sie aus:

  • ProtectPax: Der flüssige Displayschutz gefällt Judith Williams, Frank Thelen und Ralf Dümmel. Am Ende bekommt Dümmel den Zuschlag und für 150.000 Euro 20 Prozent an der Firma.
  • Luicella's Eismix: Auch die Idee von Luisa Mentele und Ex-Olympiaschwimmer Markus Deibler überzeugt - Frank Thelen steigt mit 120.000 Euro ein, bekommt dafür 20 Prozent am Unternehmen. 
  • Hearts4Heels: Die Gründerin überzeugt mit Herzblut, das Produkt scheint den Löwen jedoch unausgereift. Es gibt keinen Deal.
  • Otto Wilde Grill: Ein 900-Grad-Grill für Barbecue-Enthusiasten, die Idee gefällt der Jury. Auf weniger Begeisterung stößt die Forderung der Gründer: Zwei Millionen Euro für 20 Prozent Anteile, da winken alle Löwen ab.
  • MoveAid: Die Geschichte einer Mutter, die ihre halbseitig gelähmte Tochter mit einer Erfindung vorm Rollstuhl bewahrt, rührt alle Löwen. Am Ende steigen Carsten Maschmeyer und Dagmar Wöhrl mit ein: 200.000 Euro für 20 Prozent.

>> Eine ausführliche Kritik zur Sendung lesen Sie hier. <<

"DHDL"-Test: ProtectPax im Test: Was taugt der Smartphone-Schutz aus "Die Höhle der Löwen"?
Protectpax

Protectpax soll das Smartphone-Display bis zu zwölf Monate schützen. Bei besonders starker Nutzung reicht der Schutz rund acht Monate. Zwar werben die Gründer mit einem Hammer, sagen aber: Mutwillig zerstören sollte man sein Handy nicht. Der Schutzfilm soll Kratzer verhindern.


Aus "Die Höhle der Löwen": Otto Wilde Grill: So gut funktioniert der 900-Grad-Grill
Der Otto Wilde Grill sieht eigentlich ganz harmlos aus, wird aber höllisch heiß - bis zu 900 Grad Celsius.

Der Otto Wilde Grill sieht eigentlich ganz harmlos aus, wird aber höllisch heiß - bis zu 900 Grad Celsius.



+++ Ankerkraut-Gründer lehnen Millionenangebot ab +++

5. September: Die Gewürzmanufaktur Ankerkraut war eines der Highlights der vergangenen Staffel. Frank Thelen stieg ein und verhalf den Gründern Anne und Stefan Lemcke zu einem bemerkenswerten Höhenflug. Die Zahl der Mitarbeiter wurde aufgestockt, die Produktion deutlich ausgeweitet. In diesem Jahr will Ankerkraut stolze 12 Millionen Euro umsetzen.

Anne und Stefan Lemcke von der Gewürzmanufaktur Ankerkraut holten sich in der "Höhle der Löwen" Frank Thelen an Bord. Der Löwe investierte 500.000 Euro, sodass Produktion, Logistik und Online-Shop komplett überarbeitet werden konnten. Die Zahl der Mitarbeiter stieg auf 40. Mittlerweile ist Ankerkraut bei Rewe, Edeka und anderen Ketten gelistet. Allein im Oktober betrug der Umsatz eine halbe Million Euro.

Anne und Stefan Lemcke von der Gewürzmanufaktur Ankerkraut holten sich in der "Höhle der Löwen" Frank Thelen an Bord. Der Löwe investierte 500.000 Euro, sodass Produktion, Logistik und Online-Shop komplett überarbeitet werden konnten. Die Zahl der Mitarbeiter stieg auf 40. Mittlerweile ist Ankerkraut bei Rewe, Edeka und anderen Ketten gelistet. Allein im Oktober betrug der Umsatz eine halbe Million Euro.

Das Unternehmen ist so erfolgreich, dass es nun sogar ein millionenschweres Übernahmeangebot gab. 20 Millionen Euro legte ein Bieter auf den Tisch, um Ankerkraut zu kaufen. Doch die Gründer lehnten ab! Sie wollen ihre geliebte Firma lieber selbst weiterführen. Ein Wiedersehen mit Ankerkraut gibt es in der ersten Folge der neuen Staffel an diesem Dienstag.

Von Abfluss-Fee bis eBall: Das wurde aus den "Höhle der Löwen"-Gründern - einer ist jetzt Millionär
Einen äußerst unterhaltsamen Auftritt legte Abflussfee-Erfinder Karl-Heinz Bilz hin. Ralf Dümmel investierte 250.000 Euro für 35 Prozent der Anteile. Der Verkaufserfolg des innovativen Abflussstopfens mit Reinigungsstein ist gigantisch: Innerhalb von zwei Monaten wurden eine halbe Million Abflussfeen zum Stückpreis von 9,99 Euro ausgeliefert. Wie Herr Bilz die Abfluss-Fee erfand, schreiben wir hier.

Mit der Abfluss-Fee begeisterte Erfinder Karl-Heinz Bilz erst Investor Ralf Dümmel und dann die Kunden. Der Abflussstopfen mit Reinigungsstein wurde zum gigantischen Verkaufserfolg: Schon nach sechs Tagen waren 400.000 Stück verkauft. "Schon nach kurzer Zeit machte mich die Abfluss-Fee somit fast zum Millionär", sagte Bilz. Diese Schwelle dürfte er mittlerweile erreicht haben, denn insgesamt wurden bislang mehr als eine Million Abfuss-Feen verkauft, der Gesamtumsatz beläuft sich auf 14 Millionen Euro. Auf die faule Haut legt sich der Ü-60-Jährige aber nicht: Er erfindet weiter Produkte für den täglichen Hausgebrauch. (Wie Herr Bilz die Abfluss-Fee erfand, lesen Sie hier.)

+++ HSE24 und Judith Williams starten Begleitformat zur neuen Staffel +++  

4. September: Jurorin Judith Willams startet pünktlich zum Staffelstart von "Die Höhle der Löwen" gemeinsam mit ihrem "Heimsender" HSE24 ein neues Sendeformat. Ab dem ersten Tag der vierten DHDL-Staffel, also am 5. September, startet "Löwen-Deals by Judith Williams" auf dem Homeshopping-Kanal, teilt HSE24 in einer Pressemitteilung mit. Die Live-Sendung wird immer dienstags ab 22 Uhr ausgestrahlt. Im Mittelpunkt der Show alle Deals, die Williams im Verlauf der Staffel abschließt. Die Jurorin möchte den Zuschauern demnach ihre Investments persönlich vorstellen sowie exklusive Einblicke in die Zusammenarbeit mit den Gründern geben.


+++ Mann von Neu-Löwin Dagmar Wöhrl will Air Berlin retten +++

28. August: Ab dem 5. September sitzt Dagmar Wöhrl als Neu-Löwin in der DHDL-Jury. Dass die unternehmerische Risikobereitschaft bei den Wöhrls in der Familie liegt, beweist abseits vom Show-Business gerade ihr Mann Hans Rudolf. Der mischt im Poker um die angeschlagene Airline Air Berlin mit. Der Unternehmer mit Pilotenschein würde die Fluglinie gern übernehmen. Die "Welt" zitiert ihn mit den Worten: "Ja, ich will mit meinen 69 Jahren noch einmal richtig Gas geben, will alles tun, um diese tolle Airline zu erhalten"

+++ Dagmar Wöhrl würde einem Gründer Geld geben - "wenn er wäre wie mein Mann" +++

23. August: Neu Löwin Dagmar Wöhrl würde einem Gründer, der sie in ihren Mann erinnert, Geld für sein Unternehmen zur Verfügung stellen - auch für die Sanierung von Air Berlin. "InFranken.de" zitiert die 63-Jährige: "Wenn ein Gründer käme und er wäre wie mein Mann, würde ich sofort den Deal machen". Hintergrund: Der Unternehmer Hans Rudolf Wöhr hatte neben anderen ein formales Angebot für die angeschlagene Fluglinie Airberlin abgegeben. Die ehemalige "Miss Germany" Dagmar Wöhrl traue ihm den Aufbau und die Sanierung zu, heißt es im Bericht. Der Bund lehnt eine Komplettübernahme aber eigentlich ab.

+++ Start-up schluckt Traditionsfirma: Von Floerke übernimmt Edsor Kronen - und YouTailor gleich mit +++

21. August: Als sich das Bonner-Mode-Start-up Von Floerke seinerzeit um ein Investment bewarb, wollten gleich alle fünf Löwen zuschlagen. Letztlich entschied sich Gründer David Schirrmacher für das Angebot von Judith Williams, Frank Thelen und Vural Öger - die Partnerschaft mit dem Ex-Löwen Öger ging allerdings eher unrühmlich zu Ende.

Trotzdem: Seitdem läuft es für die Bonner. Wie "Deutsche Startups" berichtet, übernimmt von Floerke die Traditionsmanufaktur Edsor Kronen. Das 1909 gegründete Unernehmen bietet Maßanzüge, Maßhemden und Accessoires wie etwa Einstecktücher an. Über den Deal kommt Von Floerke auch an YouTailor. Der Online-Maßschneider gehört seit 2015 zu Edsor.

+++ Pop-up-Store eröffnet in Kölner Innenstadt - Termin bekanntgegeben +++

18. August: Es ist schon länger bekannt, dass vor dem Start der vierten Staffel von "Die Höhle der Löwen" ein Pop-up-Store in der Kölner City eröffnen wird. Nun wurde auch ein Termin verkündet. Ab dem 26. August werden laut dem Portal "Koeln.de" in der Breiten Straße rund 30 beliebte Produkte aus der Show erhältlich sein. Produkte aus der laufenden Staffel kommen nach und nach hinzu. Der Store soll über die Dauer der gesamten Staffel geöffnet bleiben. 

+++ Ralf Dümmel: "Am Ende entscheiden die Kunden über Erfolg oder Misserfolg" +++

16. August: Vor Beginn der kommenden Staffel gab Jurymitglied Ralf Dümmel dem Sender ausstrahlenden Sender Vox ein Interview. Auf die Frage, ob sich durch den durch die Sendung gestiegenen Bekanntheitsgrad sein Leben geändert habe, sagte er: "Manchmal hat man das Gefühl, dass 80 Millionen Menschen die Sendung sehen. Es ist schon unglaublich, wie viele einen dann auf der Straße erkennen." Er wundere sich oft darüber, warum Leute ein Selfie mit ihm machen wollen, aber freue sich, dass die Menschen ihm offen freundlich begegnen.

Die eine erfolgreichste Investition gebe es beim ihm nicht: "Die Quote meiner erfolgreichen Investitionen ist extrem hoch und weit über dem marktüblichen Durchschnitt." Deswegen könne man nicht eine herausheben. Ob er einen guten Riecher habe, müssten indes andere beurteilen: "Produkte und ihr Potential einzuschätzen gehört seit über 29 Jahren zu meinem Tagesgeschäft", so Dümmel. Und weiter: "Ich habe bisher das Glück in meinem Leben gehabt, dass auf der Soll-und-Haben-Bilanz immer mehr Erfolge zu verbuchen waren." Dennoch gehöre es auch dazu, manchmal Fehlentscheidungen zu treffen. "Klare Regeln gibt es nicht, denn jedes Produkt hat seine eigene Geschichte. Am Ende entscheiden die Kunden über Erfolg oder Misserfolg", sagt der Löwe.

Auch in der vierten Staffel hofft er auf innovative Produkte, die ein breites Publikum ansprechen. Ebenso entscheidend wie das Produkt selbst, seien die Gründer dahinter.

"Die Höhle der Löwen"-Juror Ralf Dümmel

"Die Höhle der Löwen"-Juror Ralf Dümmel ist Geschäftsführer bei DS Produkte


+++ Weitere Gründer der neuen Staffel bekannt +++

11. August: Nachdem die ersten Gründer der neuen Staffel von "Die Höhle der Löwen" bereits durchsickerten, wurden nun neue Jungunternehmer aus der neuen Staffel bekannt

  • ProtectPax
    Pascal Buchen, 25 Jahre alt, und der 21-jährige Anthony Filipiak aus Düsseldorf bieten für Smartphones und Tablets einen Displayschutz aus Flüssiggas an. Sie erhoffen sich eine Kapitalspritze in Höhe von 100.000 Euro und bieten dafür 15 Prozent an ihrer Firma.
  • MovEAid
    Die 67-jährige Anna Vonnemann und ihre Tochter Dindia Gutmann, 26 Jahre alt, sind quasi vom Schicksal zu ihrer Entwicklung "MovEAid" geführt worden. Dindia hatte als Baby einen Schlaganfall, seitdem ist sie halbseitig gelähmt. Der Rollstuhl drohte. Anna entwickelte daher eine Art künstliches Gleichgewichtsorgan, für sie. Für die Weiterentwicklung hoffen die beiden auf finanzkräftige Hilfe der Löwen.
  • Hearts4Heels
    Birgit Unger hat ein Problem: Weil sie bei Schuhen eine Zwischengröße trägt, findet sie kaum mal ein Paar, das richtig gut passt. Aus dieser Not machte die 49-Jährige eine Tugend und entwickelte "Heart4Heels". Im Prinzip ist ihre Erfindung ein kleines Schaumstoffherz, mit dem Frauen ihre Schuhe auf jede Größe anpassen können. Um aus der Testphase herauszutreten, hofft die Gründerin auf das Geld der Löwen.


+++ Ralf Dümmel präsentiert seine DHDL-Deals auf QVC +++

9. August: Der investitionsfreudige "Höhle der Löwen"-Juror Ralf Dümmel hat nach einem Bericht von dwdl.de eine Kooperation mit dem Teleshopping-Sender QVC abgeschlossen. Landet er in der Show einen Deal, werden die Produkte auch unmittelbar danach bei QVC angeboten. Außerdem sollen die Gründer selbst die Chance erhalten, ihre Produkte im Teleshopping zu präsentieren, heißt es. Dümmel macht damit seiner Mit-Löwin Judith Williams Konkurrenz, die in der Vergangenheit des Öfteren ihre Nähe zu HSE24 als Trumpf ausspielen konnte.

+++ Das sind die ersten Gründer der vierten Staffel +++

7. August: Die ersten vier Start-ups der neuen Staffel sickerten bereits durch. Laut Vox werden unter anderem diese Ideen in der Sendung präsentiert:

  • Happybrush
    Stefan Walter und Florian Kiener haben bereits für namhafte Unternehmen im Bereich Mundpflege gearbeitet, jetzt wollen sie mit ihrer "Happybrush" selbst durchstarten. Die elektrische Schallzahnbürste soll formschön und zu fairen Preisen ins Regal kommen. Das Ziel: "Elektrische Zahnbürsten, die man gerne benutzt und Produkte, die Freude machen", heißt es in einer Pressemitteilung des jungen Unternehmens. Die Aufsteckbürsten sollen deutlich preiswerter sein als bei der Konkurrenz. Komplettiert wird das Angebot von einer veganen Minz-Zahnpasta. Von den Löwen erhoffen sich die Münchner eine halbe Million Euro, dafür bieten sie ein Zehntel ihrer Firma an.
Höhle der Löwen Happy Brush

Die "Happybrush"-Gründer: Stefan Walter(l.) und Florian Kiener 

  • Bigbox Berlin
    Bei Gründer Steffen Tröger aus Berlin dreht sich alles um ausrangierte Seecontainer. Seine Idee: Er widmet und baut die übergroßen Frachtboxen um: Zu Pools, Wohnräumen, Arbeitsflächen, Bühnen oder öffentlichen Schließfächern. Die kann man dann kaufen oder mieten. Um sein junges Unternehmen weiter auszubauen, erhofft sich Tröger von den Löwen 300.000 Euro. Dafür winken dem Investor zehn Prozent von "Bigbox Berlin".
  • 3 Bears
    Caroline Steingruber und Tim Nichols haben eine gemeinsame Leidenschaft: Porridge. Die Deutsche und der Brite haben den Haferbrei in London lieben gelernt. Jetzt wollen sie ihn als einfach zubereitetes und nahrhaftes Frühstück auch in Deutschland groß rausbringen. Dafür hoffen sie auf die Hilfe der Löwen -  wer mit 150.000 Euro einsteigt, bekommt 15 Prozent an ihrer jungen Firma "3 Bears".
  • Morotai
    Morotai hat einen hohen Anspruch: Auf dem harten Markt der Sportbekleidungshersteller wollen sich die Birkenfelder als innovatives Label etablieren, das die Balance zwisschen Stil und Funktion hält und außerdem Platz für smarte Technik bereitstellt: "Eine verdeckte Kabelführung und Taschen sorgen für die sichere Verstauung von Lifestylegeräten. Der Designfokus liegt exakt im Zusammenspiel zwischen Sportler und seinen technischen Accessoires", heißt es auf der Homepage von Morotai.
    Um ihre Produkte weiterentwickeln zu können, hoffen die Gründer Rafy Ahmed, Waldemar Wenzel, Werner Strauch und Andreas Mair auf 75.000 Euro Investment, bieten dafür 15 Prozent an Morotai.

+++ Georg Kofler vertritt Judith Williams +++

Georg Kofler übernimmt die Krankheitsvertretung von Judith Williams in der Vox-Show "Die Höhle der Löwen"

Georg Kofler übernimmt die Krankheitsvertretung von Judith Williams in der Vox-Show "Die Höhle der Löwen"

17. März: In einigen Sendungen wird Home-Shopping-Queen und Ur-Löwin Judith Williams krankheitsbedingt von einem neuen Löwen vertreten. Aufgrund einer starken Erkältung konnte Judith Williams nicht an allen Drehtagen für "Die Höhle der Löwen" teilnehmen.

Als Gast-Löwe sprang der Medienunternehmer Georg Kofler ein.

+++ Dagmar Wöhrl ersetzt Jochen Schweizer in der DHDL-Jury +++

Dagmar Wöhrl wird die neue Löwin in der DHDL-Jury. Die Juristin und Unternehmerin aus Nürnberg wird in der vierten Staffel Nachfolgerin des ausgeschiedenen Jochen Schweizer. "Ich freue mich auf diese neue Herausforderung", schrieb Wöhrl auf Facebook.  "Aus meiner politischen Arbeit weiß ich, welche Hürden und Schwierigkeiten auf ein junges Unternehmen warten", zitierte Vox die 62 Jahre alte frühere "Miss Germany" in einer Mitteilung.

+++ Rückblick auf einige Produkte und Startups aus Staffel 3: +++

 

 

 

 

 

rös/jek/dm/sve/DPA

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren