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Mehr als 100 ehemalige Investmentbanker der früheren Commerzbank-Tochter Dresdner Kleinwort wollen von der Frankfurter Bank 50 Millionen Euro an ausstehenden Boni einklagen.
Die Dresdner-Bank soll neu aufgestellt werden. Mit zwei neuen, eigenständigen Banken unter dem Dach der "Dresdner Bank Holding" reagiert der Mutterkonzern Allianz auf die Milliardenbelastungen durch das gebeutelte Investmentbanking.
Durch die Fusion mit der Dresdner steigt die Commerzbank zum zweiten deutschen Branchenchampion auf. Für Vorstandssprecher Martin Blessing ist der Deal die Krönung seiner Karriere - für Allianz-Chef Michael Diekmann ist er der letzte Ausweg.
Politiker der Regierungskoalition sind erbost: Dass Investmentbanker der Dresdner Bank Bonuszahlungen in Millionenhöhe einfordern, während der Staat mit Steuergeldern die Banken stützen müsse, sei dreist und unverfroren. "Das muss verhindert werden", lautet die klare Ansage.
Es ist der härteste Wettkampf der Welt: Beim Ironman auf Hawaii kämpfen die Athleten gegen extreme Wetterbedingugen und den inneren Schweinehund. Im stern.de-Interview spricht der zweimalige Sieger Normann Stadler über den "Mann mit dem Hammer", fiese Konkurrenz und Doping.
Eine erfolgreiche Idee findet Nachahmer: Noch vor wenigen Wochen hatte ein Londoner Gericht vier ehemaligen Bankangestellten Millionen Euro zugesprochen, die trotz Milliarden-Verlusten ihres Arbeitgebers auf ihre Bonus-Zahlungen pochten. Nun haben weitere 72 Banker Klage eingereicht.
Eingliederung in den Allianz-Konzern kostet etwa 1.500 Stellen. Der Standort Frankfurt ist davon angeblich nicht betroffen.
Die Deutsche Bank ist in Großbritannien wegen Mobbings zu einer Zahlung von 1,2 Millionen Euro verurteilt worden: Eine Angestellte wurde während ihrer Arbeit für die Bank so schikaniert, dass sie zwei Nervenzusammenbrüche hatte.
Für das Ziel, im kommenden Jahr wieder profitabel zu arbeiten, muss die Allianz-Tochter weitere Opfer bringen: In einer dritten Sparwelle werden 1.200 Jobs beim Investmentbanking gestrichen.
Seit Ausbruch der Finanzkrise tobt ein Streit über die exzessiven Bonuszahlungen der Banken. Die Institute versprachen Besserung. Doch hinter den Kulissen drehen sie längst wieder am großen Gehaltsrad - selbst die, die vom Staat gestützt werden.
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Seit September 2009 existiert die Marke Dresdner Kleinwort (DKIB) nicht mehr. Das Investmentbanking-Geschäft der Dresdner Bank wird seit diesem Zeitpunkt unter der Marke Commerzbank geführt. Dies ist die Konsequenz der Übernahme der Dresdner Bank AG durch die Commerzbank AG im Januar 2009, als die neue Eigentümerin beschloss, die Investmentbanking-Division der Dresdner Bank umzustrukturieren, um sich dadurch zukünftig noch besser auf das deutsche Firmenkundengeschäft sowie institutionelle Kun...
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