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2. Februar 2010, 14:06 Uhr

Deutschland lernt Energie sparen

Strom und Wasser werden immer teurer. Viele mussten für das vergangene Jahr saftige Nachzahlungen leisten. Energiespartipps gibt es unzählige. Doch welche sind alltagstauglich und zahlen sich in barer Münze aus? stern.de macht jetzt den Test, und Sie sollten mitmachen. Von Chris Höfner

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Energie sparen, Energie sparen, Energiesparaktion, Deutschland lernt, Energiespartipps

Energie wird immer teurer. Die richtigen Tipps helfen, Geld und Ressourcen zu sparen© Colourbox

Haben Sie beim Blick auf Ihre letzte Stromrechnung auch scharf die Luft eingesogen? Kein Wunder, denn seit dem vergangenen Jahr haben die Stromanbieter ihre Preise um bis zu 21 Prozent erhöht. Vergleicht man die heutigen Preise gar mit dem Preisniveau des Jahres 2000, zahlen wir heute für den Strom sogar bis zu 63 Prozent mehr. In diesem Sommer droht nach Angaben des Verbraucherportals Verivox eine erneute Erhöhung der Kosten durch die Energiekonzerne. Bis zu 74 Versorger wollen die Preise um bis zu 7,4 Prozent weiter nach oben schrauben.

Gute Gründe, um sich im eigenen Haushalt zu wappnen und auf seinen Strom- und Wasserverbrauch zu achten – und zugleich das Klima zu schonen. Dabei sind Geräte mit geringem Stromverbrauch ein erster Schritt. Spürbar Energie und Geld spart nur, wer die elektrischen Helfer im Alltag auch effizient einsetzt.

Gängige Tipps und Tricks hierfür gibt es reichlich. Doch welche sind wirklich effizient und im Alltag leicht umsetzbar? Hilft es, die Brötchen auf dem Toaster zu backen statt im Umluftherd? Und spart es wirklich Wasser, wenn man eine Geschirrspülmaschine benutzt, statt mit der Hand abzuwaschen? stern.de macht jetzt den Test. Machen Sie mit, und werden Sie Strom- und Wassersparer! Zu gewinnen gibt es energiesparsame LCD-Fernseher, Computermonitore, Kühlschrank und Waschmaschine. Obendrauf gibt es für jeden ein Multimedia-Handy.

Bei "Deutschland lernt Energie sparen" wetteifern drei Haushalte einen Monat lang darum, die besten Energiesparer zu werden. Begleitet von dem stern.de -Energieberater Jochim Weise und den stern.de-Lesern dokumentieren die Teilnehmer ihre täglichen Erfolge und Erfahrungen per Video, Foto oder in einem Blog. Auf unserer Sonderseite www.stern.de/energiesparen sind Sie immer auf dem neuesten Stand. Begleiten Sie die drei Familien oder Wohngemeinschaften ab Anfang Juli auf Schritt und Tritt bei ihren Erfolgen und Tiefschlägen. Geben Sie über die Kommentarfunktion selbst Tipps oder feuern Sie die Sparer an.

Wie Sie mitmachen können? Sie müssen kreativ werden und entweder auf einem Foto oder in einem kurzem Video darstellen, warum gerade Sie (und Ihre Familie) reif für das Energiesparen sind! Die Einsendungen werden auf unserer Sonderseite veröffentlicht. Eine Jury sucht die besten aus und wählt aus ihnen die drei Teilnehmer.

stern.de-Energiesparer zu werden bedeutet durchaus Arbeit. Der Aufwand wird entschädigt. Jeder der teilnehmenden Haushalte gewinnt mindestens zwei hochwertige Preise. Die Rangfolge unter den Gewinnern kürt eine Jury. Und vom Ergebnis haben am Ende alle etwas: Die ultimativen Tricks, um den inneren Schweinehund zum energiesparsamen Verhalten zu bewegen, die Senkung der Energiekosten und der langfristige, rücksichtsvolle Umgang mit unserem Klima.

Zur Person

Zur Person Jochim Weise, 50, ist seit zehn Jahren Vorsitzender des Verbandes Norddeutscher Gebäudeenergieberater. Der geborene Lübecker hat seit 1999 bereits mehr als 500 Gebäudeenergieberatungen durchgeführt. Er ist zugelassener "Vor-Ort-Berater", Vorsitzender des Energieberaterverband und Solarfachberater. Neben seiner Tätigkeit als Energieberater ist der Architekt auch Dozent im Ausbildungsgang von Gebäudeenergieberatern Handwerk für die Handwerkskammern in Schleswig-Holstein.

Von Chris Höfner
KOMMENTARE (10 von 26)
 
IhrHelferlein07 (13.05.2009, 09:46 Uhr)
Ergänzungen zum Thema
Hallo,
ich hoffe, man darf hier auch auf etwas hinweisen. Wir bieten einen Energieblog, in dem wir unsere Spartipps vorstellen, eigene Erfahrungen mitteilen, Links (auch zu stern-online.de) bieten und Energiesünden aufdecken.
Vollkommen kostenlos, zu gewinnen gibt es aber auch nichts, außer Ihr eigenes Geld, wenn Sie das ein oder andere für sich umsetzen wollen oder können.
Mehr dazu unter http://ihrhelferlein.wordpress.com
Beste Grüße, Ihr Helferlein
climate-swindle (13.05.2009, 02:15 Uhr)
mit verlaub...
...der unter mir isn Dummschwätzer
petraxi (12.05.2009, 14:50 Uhr)
Strom sparen bei Waschmaschine
Mir hat sparsamer Umgang mit der Waschmaschine geholfen, die Stromkosten etwas zu reduzieren:
1. nur mehr bei voller Maschine waschen
2. kürzeres Programm wählen
3. wichtig: geringe Schleudertouren, 500 genügt auch, es müssen nicht 1000 sein. Wäsche draußen trocknen. Nach geringeren Schleudertouren ist sie außerdem weniger verknittert, das vereinfacht die Bügelarbeit!
seppmaier (12.05.2009, 14:41 Uhr)
es besteht heute...
...die möglichkeit, ein haus energieneutral zu bauen.
konzepte und technik für selbstversorgente häuser sind vorhanden. bereits 1909 entdeckte nikola tessla die freie energie. er zapfte per antenne das erdernergiefeld an. die stromübertragung per antenn ist in jeden haushalt möglich. das patent dazu verschwand in den schubladen von general electrics. ihr argument damals: wo sollen wir denn da den zähler anbringen...
so, nun quatschen uns die drohnen der hochfinanz also voll, von wegen energiesparen undso. aber das übel bei der wurzel packen, das wollen sie uns dann doch lieber nicht erlauben...
swissman (12.05.2009, 14:16 Uhr)
Australien kein Vorbild
@daujoons:
Sie schreiben:
"Der andere Teil handelt konsequent, OHNE seine Bürger permanent zu infantilisieren- siehe Australien, wo Plastiktüten ganz einfach verboten wurden."
Ich habe es in Australien als schwierig erlebt, ein Geschäft OHNE Plastiktüte zu verlassen. Da gefällt mir die Wahl-Regelung hier besser.
Überhaupt wundert es mich, dass das (vermeintliche) Tütenverbot als toll dargestellt wird, wogegen ein Glühlampenverbot als Bevormundung empfunden wird.
Zur Versachlichung: Sonnenenergie steht dem Menschen täglich in gewaltiger Menge zur Verfügung und es ist heute schon lukrativ, diese in Ländern nahe dem Äquator "anzuzapfen" (wie es in Australien leider kaum geschieht, die Kohle ist halt -scheinbar- billiger). Und je sparsamer unsere Häuser aufgrund besserer Dämmung sind, desto einfacher ist es, sie per Kollektoren oder auch Wärmepumpen statt mit Öl oder Gas zu beheizen.
Entsprechend ist es einfacher in unseren nicht ganz so sonnigen Breiten, den Strombedarf eines sparsamen Haushaltes mit Photovoltaik zu decken. So wie es heute schon selbstverständlich geworden ist, dass Taschenrechner oder Parkscheinautomaten über Solarzellen versorgt werden, so können das energieeffiziente Geräte bald auch.
gormiti (12.05.2009, 11:10 Uhr)
kenn ich
in einem nahen Örtchen, hatte man mal die Idee, den Müll zu wiegen und danach zu kassieren. Die Kunden sparten Müll wo es ging und ließen Verpackungen im Supermarkt, verbrannten es im Schrebergarten oder schlimmeres.
Jedenfalls wurde der Müll immer leichter wodurch der Anbieter, die preise erhöhte um die Anlage betrieben zu können..sagte der Betreiber. Wer sparte, zahlte drauf.
Diejenigen die das erkannten und nicht so reduzierten und wussten wohin das führt, die zahlten richtig viel.
MisterBrezeldent (12.05.2009, 10:35 Uhr)
DEUTSCHLAND...
Liebes Deutschland. Nach Deinen vielen öffentlichen Versuchen Dein "Next Flopmodel" sowie immmer mal wieder einen gewissen "Suppenstar" auf den Bohlen, die diese kleine Welt bedeuten zu finden, lernst Du nun also. "Energie zu sparen" und sogar "Kochen"... Toll, liebes Deutschand, toll. Aber wann bitte lernst Du endlich, dass das Suchen Quatsch ist? Lerne Finden, Deutschland, lerne Finden. Dich selbst, die Wahrheit und den Anspruch an Qualität, den Du verloren hast. Finde diesen Anspruch wieder, und Du wirst auch herausfinden, dass Du die anderen voran genannten Dinge getrost in den Orcus der Geschichte schieben kannst - ohne stolz darauf sein zu müssen. Bestimmt Deutschland, glaubs mir!
babylon (12.05.2009, 07:52 Uhr)
Dank der Privatisierung der
ehemals staatlichen Energieunternehmen drch den "Club Der Unternehmer" kann der verbraucher zahlen bis ihm der Hintern raucht. Dem fetten Kohl , der das alles verbockt hat, hängt man heute noch Orden um, total daneben!
raskas (11.05.2009, 23:39 Uhr)
Pollitik lässt Abzocker gewähren
Ich mag es nicht mehr lesen: Diese ganzen famosen Energiespartipps sollen den Verbraucher doch nur darüber hinweg täuschen, dass er von den Energiemonopolisten in Deutschland seit Jahren systematisch geschröpft wird. Die Strombörse in Leipzig, die dem Verbraucher einen am Markt gebildeten Strompreis vorgaukelt, ist eine Farce. Aber die Politik lässt die Abzocker gewähren - und die Mainstream-Medien geben mit Energiespartipps wie diesen noch Geleitschutz.
Wirklich sparen ist erst möglich nach Zerschlagung des Energiekartells - also wahrscheinlich niemals. Das ist die Situation in der Bananenrepublik Deutschland unter Führung der FDJ-Regierungschefin Merkel und ihrer zum Kanzlerwahlverein degenerierten CDU.
aeternitas (11.05.2009, 21:34 Uhr)
Die QUECKSILBERHALTIGEN Energiesparlampen
@gazerbeam: das hast noch vergessen ;-)
Die umweltfreundlichen Energiesparlampen sollte man auch nicht mehr in die MÜLLTONNE werfen sondern beim Sondermüll abgeben!
Und wie bereits schon erwähnt wird, eine Kläranlage sollte niemals zu groß ausgelegt werden, weil spätestens nach dem nächsten Winter schwere Schäden die Folge sind...
Übrigens EXPORTIERT Deutschland Strom, es ist ja nicht so, als ob hier bald die Lichter ausgehen würden. Verbrauchen wir weniger, steigen die Preise, die Erzeuger EXPORTIEREN weiter und sagen DANKE!
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