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Mehrere tausend Menschen haben am Samstag in Berlin am Rande der Grünen Woche gegen die deutsche und internationale Agrarpolitik demonstriert. Nach Veranstalterangaben zogen 23.000 Bauern, Umwelt- und Tierschützer sowie Verbraucher unter dem Motto "Wir habe es satt - Bauernhöfe statt Agrarindustrie!
Die EU-Kommission will eine neue Ära in der europäischen Landwirtschaft einläuten: Die gemeinsame Agrarpolitik müsse sich den "Herausforderungen der Nahrungsmittelsicherheit, der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen und des Wachstums stellen", forderte EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos am Mittwoch in Brüssel.
Tausende Menschen haben in Berlin für eine Neuausrichtung der Agrarpolitik demonstriert. Unter dem Motto "Wir haben es satt", forderten sie unter anderem ein Ende der Massentierhaltung, ein Verbot der Gentechnik in der Landwirtschaft und bessere Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten für die Bauern in Deutschland.
Bauern sollen weniger Geld aus Brüssel bekommen: Die Reform der EU-Agrarpolitik sieht vor, Subventionen stärker an den Umweltschutz zu koppeln. Nur umweltbewusste Bauern sollen mehr Unterstützung erhalten. Deutschen Landwirten drohen Milliardeneinbußen.
Die Bundesregierung vollzieht dem "Spiegel" zufolge eine Kehrtwende in ihrer Agrarpolitik.
Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat die geplante Reform der EU-Agrarpolitik als zu bürokratisch kritisiert.
Der Deutsche Bauernverband (DBV) sieht die Pläne von EU-Kommissar Dacian Ciolos für eine umweltfreundlichere und gerechtere Agrarpolitik ab 2014 sehr kritisch.
Deutschland hat sich erneut entschieden dagegen ausgesprochen, die Versorgung armer Menschen in der Europäischen Union mit Lebensmitteln aus dem EU-Agrarbudget zu finanzieren.
Die Subventionen für Europas Fischereibranche haben 2009 einem neuen Bericht zufolge die Hälfte des Wertes vom gesamten Fang betragen.
Großbauern in der Europäischen Union sollen einem Bericht zufolge künftig weniger Geld aus Brüssel bekommen.
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