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FDP-Generalsekretär Christian Lindner hat sich zurückhaltend zu dem von der schwarz-gelben Koalition beschlossenen beschleunigten Ausstieg aus der Atomenergie bis 2022 geäußert und die Union vor dem Risiko von Entschädigungszahlungen an die Energieversorgungsunternehmen gewarnt.
Nach der Katastrophe von Japan hat sich das Blatt in der deutschen Atompolitik gewendet. Eine Mehrheit der Deutschen ist für den schnellen Ausstieg. Erste Meiler können schon bald vom Netz gehen.
Unter Protesten wird der Bundestag die umstrittene AKW-Laufzeitverlängerung abnicken. Die Grünen haben bereits angekündigt, dass das Gesetz einen Regierungswechsel nicht überstehen werde.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat auf einen raschen Ausbau der Energienetze gedrängt.
Sie sind der Alptraum jedes Mineralölkonzerns: Selbstversorger, die mit Kleinwindanlagen Strom produzieren und Elektrofahrzeuge aufladen. Das Ende des Öls könnte in Nordfriesland beginnen. Und auch die ersten großen Windkraft-Tankstellen sind in Planung.
Das marode Atommülllager Asse wird zum Milliarden-Grab. Die Bergung der radioktiven Abfälle aus der einsturzgefährdeten Schachtanlage würde nach heutigen Schätzungen knapp vier Milliarden Euro kosten. Diese Summe nannte Umweltminister Norbert Röttgen im Umweltausschuss des Bundestages.
Die schwarz-gelbe Regierung hat sich darauf verständigt, in diesem Jahr keins der 17 deutschen Atommeiler vom Netz zu nehmen. Im Oktober soll dann ein neues Energiekonzept vorgelegt werden.
Das Wirtschaftsministerium hat ein neues Verbraucherportal rund um das Thema Energie vorgestellt. Das glänzt zwar mit umfangreichem Hintergrundwissen, bietet aber an vielen Stellen weniger als die private Konkurrenz. Verbraucherschützer sind dennoch zufrieden.
Das teure Öl verteuert auch die Heizkosten. stern.de-Leser diskutieren über alternative Wärmequellen - und über die Möglichkeit, ihre Ausgaben zu drosseln oder mindestens konstant zu halten. Hier finden Sie Informationen über Solarenergie, Erdwärme und Holzpellets.
Der Programmentwurf, den die SPD auf ihrem Hamburger Parteitag verabschieden will, streichelt die sozialdemokratische Seele - hat aber mit der neoliberalen Regierungspolitik der SPD nichts zu tun. Es ist ein Rätsel, wie die Partei diesen Spagat aushalten soll. Ein Gastbeitrag von Gregor Gysi.
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