Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Während an der Wall Street wieder Milliarden gescheffelt werden, gehen in den kleinen Städten Amerikas die Geldhäuser reihenweise pleite. Eine Reise an einen vergessenen Ort der großen Geldschmelze.
Es ist die 74. US-Bankenpleite in diesem Jahr, und die größte: Die Colonial Bank im Bundesstaat Alabama macht dicht. Der Konkurrent BB&T übernimmt einen Großteil der Vermögenswerte. Innerhalb weniger Stunden schloss die Bankenaufsicht noch drei weitere Institute.
Die US-Regierung will amerikanische Banken teilweise verstaatlichen: Präsident George W. Bush kündigte an, dass der Staat mit 250 Milliarden Dollar bei Großbanken einsteigen wird. Bislang hatte die Regierung einen solchen Schritt immer abgelehnt.
Tauziehen um Wachovia: Die angeschlagene US-Bank steht im Mittelpunkt eines Bankenkrieges. Vier Tage nach der Notübernahme durch den Finanzkonzern Citigroup hat die Großbank Wells Fargo überraschend ein Kaufangebot für Wachovia gemacht.
Der amerikanische Bankenriese Citigroup übernimmt die schwer angeschlagene US-Regionalbank Wachovia. Die Citigroup trägt auch die rund 42 Milliarden Dollar Verluste des kleineren Instituts. Angesichts dieser neuer Hiobsbotschaften brach auch der Dow Jones ein.
Die Pleitewelle hat den nächsten Giganten erwischt: Die US-Sparkasse Washington Mutual ist zusammengebrochen und hat den größten Banken-Crash aller Zeiten verursacht. Der Finanzkonzern J.P. Morgan übernimmt die einst 310 Milliarden Dollar schwere Bank zu einem Schnäppchenpreis.
Mit der Pleite der Hypothekenbank IndyMac hat die Immobilienkrise in den USA einen neuen Höhepunkt erreicht. Es wird nicht der letzte sein. Experten rechnen mit einer Welle von Zusammenbrüchen, die Regierung versucht bislang vergeblich gegenzusteuern.
Wer nach einigen ruhigeren Monaten gedacht hatte, die US-Finanzkrise sei mittlerweile unter Kontrolle, sieht sich arg getäuscht: Die halbstaatlichen Hypothekenbanken Freddie Mac und Fannie Mae, Säulen der amerikanischen Immobilienfinanzierung, muss die Regierung retten, und jetzt ist ein weiteres Geldhaus gar zusammengebrochen.
Griechenland braucht viel Geld - und das schnell. Áber sollen die Banken zur Beteiligung an der Rettung verpflichtet werden? Die Euro-Entscheider sind uneins. Immerhin haben sie schon einen Zeitplan.
In den USA sind sechs weitere Banken pleite gegangen.
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Alan Greenspan Bankenaufsicht Citigroup Finanzkrise FSB IndyMac J.P. Morgan Chase Lehman New York Times US-Banken US-Regierung Wall Street Washington Mutual
Alistair Darling Angela Merkel Axel Weber Barack Obama Ben Bernanke Condoleezza Rice Cristina Fernández de Kirchner Dominique Strauss-Kahn George W. Bush Gordon Brown Heinrich Haasis Henry Paulson Jochen Sanio John McCain Judd Gregg Nancy Pelosi Nicolas Sarkozy Norbert Röttgen Peer Steinbrück Sheila Bair
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".
20:36 DAX: Schlusskurse im Späthandel am 14.02.2012 um 20:30 Uhr
18:40 Qimonda will 1,71 Milliarden von Infineon
18:03 Verbände warnen: Biogas verdrängt Biolebensmittel
18:01 Dax schließt nach schwachen US-Daten etwas leichter
17:41 EU stellt 12 Staaten unter Finanz-Beobachtung
17:23 Auch außerhalb der Ruhezeiten nicht zu laut sein
17:04 Moody's senkt den Daumen - Griechenland stürzt ab