Startseite

Warren Buffett setzt auf Sonnenstrom

Er ist für sein glückliches Händchen bei Finanzgeschichten bekannt. Jetzt macht Starinvestor Warren Buffett in Solarenergie und spült dem US-Unternehmen Sun Power 2,5 Milliarden Dollar in die Kassen.

  US-Starinvestor Warren Buffet hat für 2,5 Milliarden Dollar das Solarprojekt SunPower gekauft

US-Starinvestor Warren Buffet hat für 2,5 Milliarden Dollar das Solarprojekt SunPower gekauft

Der legendäre US-Investor Warren Buffett setzt auf Strom aus Sonne. Sein Energieversorger MidAmerican hat das nach eigenen Angaben weltgrößte Solarprojekt im Antelope Valley in Kalifornien übernommen. Für die Anlagen zahlt die Gesellschaft am Ende bis zu 2,5 Milliarden Dollar (1,9 Mrd Euro) an den Entwickler SunPower.

"Die Projekte im Antelope Valley markieren einen historischen Meilenstein in der Energiebranche", sagte SunPower-Chef Howard Wenger am Mittwoch (Ortszeit) in Kalifornien. Sunpower plant bereits seit vier Jahren. Jetzt soll noch im ersten Quartal mit dem Aufbau der beiden dazugehörigen Anlagen begonnen werden. Wenn alle Solaranlagen wie geplant Ende 2015 stehen, werden sie 579 Megawatt an Strom liefern - soviel wie ein großes Kohle- oder Gaskraftwerk.

Die zu Buffetts Investmentholding Berkshire Hathaway gehörende Energiefirma MidAmerican hatte bereits vor einem guten Jahr für einen ähnlichen Milliardenbetrag das Solarprojekt Topaz mit 550 Megawatt angepeilter Leistung übernommen. Auch diese Anlage, die derzeit gebaut wird, liegt im Sonnenstaat Kalifornien. Überdies ist MidAmerican unter anderem an einem 290-Megawatt-Solarprojekt in Arizona beteiligt.

kgi/DPA/Reuters/DPA/Reuters

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

Partner-Tools